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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Adlwang

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Adlwang enthält die 6 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Adlwang im oberösterreichischen Bezirk Steyr-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche St. Blasien
ObjektID: 14990
Grünburger Straße 117
Standort
KG: Adlwang
Die Wallfahrtskirche von St. Blasien, Gemeinde Adlwang, ist eine gotische Saalkirche. Sie hat ein einschiffiges Langhaus mit 2½ Jochen, ein Netzrippengewölbe und einem Dreiachtelschluß. Die Fenster sind mit Fischblasenmaßwerk ausgestattet. Die Portale im Westen und im Süden sind neugotisch. Der Turm ist ein Dachreiter aus Holz. Die Rittern von Rohr ließen diese Kirche um 1348 errichten. Die Einrichtung wurde um 1700 geschaffen. Der bemerkenswerte Hochaltar wurde 1715 urkundlich belegt vom Bildhauer des Stiftes Kremsmünster, vermutlich Johann Urban Remele, hergestellt. Das Gemälde des Hochaltares zeigt den hl. Blasius gemäß seiner Legende mit einer Kerze und der Frau, deren Schwein er ihr durch seine Gebete wieder verschaffte. Die Bilder der Kirche stammen von Mathias Auhuber aus dem nahen Bad Hall. Bemerkenswert ist auch der gotische Beschlag an der Tür von der Kirche in die Sakristei.[2]

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Mesnerhaus, Blasenhaus
ObjektID: 14970
Grünburger Straße 119
Standort
KG: Adlwang

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Kath. Pfarrkirche, Wallfahrtskirche Sieben Schmerzen Mariä
ObjektID: 14971
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Adlwang
Ein Sakralbau wird in Adlwang bereits 1330 erwähnt. Für die Pfarrkirche erfolgte Chor- und Turmbau 1431, gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche erweitert. Der Neubau des Langhauses geschah 1659–1679. Das Chor besitzt ein spätgotisches Netzrippengewölbe (Dreiparallelrippen) und schöne Maßwerkfenster. Der Hochaltar ist von 1663, der Mittelteil mit Kreuz und knienden Engeln wird auf 1719 datiert.[3]
Datei hochladen Pfarrheim
ObjektID: 14973
Kirchenplatz 10
Standort
KG: Adlwang
Datei hochladen Kapelle hl. Brunnen
ObjektID: 14974
nahe Mandorfer Straße 19
Standort
KG: Adlwang
Der Heilige Brunnen ist der Ursprung des Wallfahrtsortes Adlwang. In der Kapelle befindet sich eine Pietà. Aus der Seitenwunde der Christusfigur floss einst das Wasser der Quelle.[4]
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ObjektID: 14972
Bad-Haller-Straße 6
Standort
KG: Adlwang

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Adlwang  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 264
  3. Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio-Handbuch Oberösterreich. Anton Schroll & Co, Wien 1958, S. 15.
  4. Bad Hall – Kremsmünster – Gesundheit und Kultur. Broschüre. TV Bad Hall – Kremsmünster, abgerufen am 7. Oktober 2015.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.