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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Flaurling

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Flaurling enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Flaurling.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Margareta und Friedhof
ObjektID: 63975
Kirchplatz
Standort
KG: Flaurling
Urkundlich wurde 1326 die Weihe einer Kapelle genannt. 1508 erfolgte eine Vergrößerung mit dem Baumeister Oswald Klotz. 1578 erfolgte eine Einwölbung und Verzierung mit gotischen Rippen mit Wolfgang Rosenberger der Jüngere. 1750 war ein Umbau. 1836 erfolgte ein Neubau des Langhauses und damit eine neue Ausrichtung der Kirche mit dem Architekten und Bildhauer Josef Falbesoner. Hochaltarblatt hl. Margarethe, gemalt von Caspar Jele (1843).
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ObjektID: 120595
Kirchplatz 3
Standort
KG: Flaurling
Der dreigeschoßige Einhof stammt im Kern aus der Zeit um 1500. Ende des 19. Jahrhunderts wurde er nach Westen erweitert. Der Wohnteil mit Satteldach ist gemauert und hat einen ostseitig angebauten Treppenturm, der Wirtschaftsteil mit Pfettendach ist in Mischbauweise ausgeführt. Die südliche Giebelfassade ist mit gemalten Eckquadern und querovalen Ochsenaugen im Giebelfeld gegliedert und weist ein Rundbogenportal sowie ein barockes Wandbild in Kartuschenrahmen (Verehrung der Mariahilf-Madonna) auf. Im Inneren des Wohnteils haben sich ein tonnengewölbter Keller mit Stichkappen, ein kreuzgratgewölbter Hausgang und eine tonnengewölbte Küche erhalten.[2]
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ObjektID: 120507
Lände
Standort
KG: Flaurling
Die offene Kapelle mit Rundapsis und vorgeblendetem, auf zwei Säulen ruhendem Fassadengiebel stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der Rundbogennische beherbergt sie ein Kruzifix.[3]
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ObjektID: 120501
westlich Lände 11
Standort
KG: Flaurling
Die rechteckige, gemauerte Kapelle mit leicht eingezogenem, polygonalem Chorschluss wurde 1770 vom Flaurlinger Schmied Christian Schönherr gestiftet. Die überhöhte Blendfassade ist mit einem Rundbogenportal, einem Ochsenauge und einem Giebelreiter gestaltet. Der Innenraum weist ein Kreuzgratgewölbe über Stuckpilastern auf.[4]
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ObjektID: 38775
Neunergasse 9
Standort
KG: Flaurling
Datei hochladen Hofkapelle, Marienkapelle
ObjektID: 82464
bei Ram 7
Standort
KG: Flaurling
Datei hochladen Risgebäude mit Gartenraum
ObjektID: 63972
Risweg 7, 8, 10
Standort
KG: Flaurling
Auch Rishaus, Risschlössl, Riesgebäude, Ansitz Ris, Ansitz Risenegg, Flaurlinger Schlösschen, Widum Flaurling; Jagdschloss des Sigismund von Tirol, 1500 zum Pfarrgut umgebaut; Ensemble aus Filialkirche Flaurling, Ansitz, Pfarramt, Wirtschaftsgebäuden, Barockgarten von 1745 und Kalvarienberg aus dem 19. Jahrhundert.[5][6][7][8][9][10]
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ObjektID: 38774
Salzstraße 2
Standort
KG: Flaurling
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ObjektID: 42080
Salzstraße 13
Standort
KG: Flaurling

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Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 120494

Standort
KG: Flaurling
Die Kalvarienbergkapelle des Widums Flaurling ist ein mächtiger offener Säulenbau mit Rundapsis und Portikus, sowie einem Satteldach. Das Giebelbild entstand um 1800 und zeigt Moses und die Eherne Schlange. Innen befindet sich ein Wandbild Ausblick auf Jerusalem und eine klassizistische Kreuzgruppe. Unter der doppelläufigen Treppe steht der so genannte Zinnenturm, ein einfacher kleiner Rundtempel mit Rundbogenfenster, aus dem Jahre 1869. Die Kapelle war einst zur Gänze bemalt, von 1965 bis 1966 wurde sie von Herbert Wachter restauriert.[11]
BW Datei hochladen Fraktionskapelle Schwaighof
ObjektID: 120547

seit 2015

östlich Schwaig 14
Standort
KG: Flaurling
Der einjochige gemauerte Kapellenbau mit runder Apsis, Satteldach und kleinem geschindeltem Dachreiter wurde am Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Der tonnengewölbte Innenraum ist mit einem gemalten Altarbaldachin geschmückt.[12]

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11 Kreuzwegkapellen
ObjektID: 120496

Standort
KG: Flaurling
Der Kreuzweg des Widums Flaurling wurde von 1824 bis 1856 errichtet. Die elf offenen bildstockartigen Stationskapellen haben einen Säulenvorbau und ein schindelgedecktes Satteldach. Der Kreuzweg führt zur Kalvarienbergkapelle. Die modernen Kreuzwegmosaike stammen von Herbert Wachter aus dem Jahre 1966.[13]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Flaurling  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Franckenstein, Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, Müller. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. April 2017.
  3. Franckenstein, Wiesauer: Kapellenbildstock, Kreuzkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. April 2017.
  4. Franckenstein, Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Lend, Lendkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 12. April 2017.
  5. Ansitz Ris (Flaurlinger Schlösschen) - Geschichte. burgen-adi.at.
  6. Ansitz Risenegg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  7. Riskirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  8. Pfarramt Flaurling, Risgebäude, Risschloss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  9. Wirtschaftsgebäude, Widumsstadel. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  10. Barockgarten, Risgarten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  11. Franckenstein, Wiesauer: Kalvarienbergkapelle, Kreuzkapelle, mit Zinnenturm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  12. Franckenstein, Wiesauer: Fraktionskapelle, Kapelle Schwaighof, Schweighofkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  13. Flaurling, Kapellenbildstock, Kreuzwegkapelle, 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 10. und 11. Station. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. November 2015.
  14. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.