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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Hötting

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Innsbruck-Hötting enthält die 83 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Innsbrucker Katastralgemeinde Hötting.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 39301
Bachgasse 14
Standort
KG: Hötting
Das urkundlich 1520 erstmals erwähnte Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts umgebaut und beherbergte bis 1853 eine Glockengießerei. Das Haus ist in den Hang gebaut und weist dementsprechend im vorderen Teil drei, im hinteren nur ein Geschoß auf. Die Fassade ist mit einem Mariahilfmedaillon aus der Zeit um 1800 und Dekorationsmalerei mit Glocken, Volutengirlanden und Fruchtbündeln verziert.[2]
Datei hochladen Kindergarten, Mosaik an der Westfassade
ObjektID: 102538
Bachlechnerstraße 26
Standort
KG: Hötting

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Straßenbrücke, Universitätsbrücke
ObjektID: 128292
Blasius-Hueber-Straße
Standort
KG: Hötting
Die 1930/31 errichtete Universitätsbrücke verbindet die Katastralgemeinde Innsbruck mit der Katastralgemeinde Hötting auf der linken Seite des Inns. Die architektonische Gestaltung stammt von Franz Baumann.[3]
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ObjektID: 64104
Botanikerstraße 10
Standort
KG: Hötting
Das zweigeschoßige Verwalterhaus liegt in der Südostecke des Botanischen Gartens. Es wurde 1909/10 nach Plänen von Josef Retter als neubarocke Villa im Stil eines spätbarocken Gartenpavillons mit Mansarddach errichtet.[4]
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ObjektID: 39302
Dorfgasse 6
Standort
KG: Hötting
Das freistehende, zweigeschoßige Haus stammt im Kern aus dem 16. Jahrhundert. An der Süd- und Westfront befinden sich polygonale Eckerker, in der Mittelachse der Westfront ein Rundbogenportal. Die Fassadenmalerei wurde 1942 von Johannes Obleitner geschaffen.[5]
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ObjektID: 68576
bei Dorfgasse 6
Standort
KG: Hötting
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ObjektID: 97760
bei Dorfgasse 50
Standort
KG: Hötting
Der kleine Rechteckbau mit Satteldach und Rundbogenöffnung stammt aus dem 18. Jahrhundert. Innen hat die Wegkapelle ein Kreuzgewölbe und ein Gemälde vom Sturz Christi bei der Kreuztragung.[6]
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ObjektID: 64113
Dr.-Sigismund-Epp-Weg 1
Standort
KG: Hötting
Der Widum wurde im 19. Jahrhundert in spätbarocker Form erbaut. Das dreigeschoßige Gebäude weist einen dreiachsigen Mittelrisalit mit Mansardengeschoß auf und ist mit einem Krüppelwalmdach gedeckt.[7]
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ObjektID: 64114
Dr.-Sigismund-Epp-Weg 3
Standort
KG: Hötting
Die Volksschule Mariahilf wurde 1901/02 an der Stelle des alten Friedhofs errichtet. In der Mittelachse des langgestreckten, dreigeschoßigen Baus befindet sich das in romanisierenden Formen gehaltenen Portal, darüber ein über die beiden Obergeschoße reichendes Spitzbogenfenster. Sie wird von einem Treppengiebel mit offener Rundbogennische und Uhr abgeschlossen.[8]
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ObjektID: 97086
Dr.-Sigismund-Epp-Weg 4
Standort
KG: Hötting
Das Mesnerhaus neben der Mariahilfkirche ist ein schlichter Bau aus dem 18. Jahrhundert mit Mittelrisalit und Rundfenster im Giebel. Rechts von der Mittelachse befindet sich ein Fresko mit dem Gnadenbild Mariahilf.[9]
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ObjektID: 128196
Frau-Hitt-Straße 14
Standort
KG: Hötting
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ObjektID: 98072
Fürstenweg 13
Standort
KG: Hötting
Die Hauptschule (heute: Neue Mittelschule) wurde 1929–1931 nach Plänen von Franz Baumann errichtet.[10]

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Mittenwaldbahn - Aufnahmsgebäude Hötting
ObjektID: 95635
Fürstenweg 85
Standort
KG: Hötting
Das Aufnahmsgebäude der Mittenwaldbahn wurde um 1910 errichtet, im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1951 in vereinfachter Form wieder aufgebaut.[11] Das ursprüngliche Gebäude war am Heimatstil orientiert und entsprach dem Regeltyp für kleinere Stationen der k. k. Staatsbahnen um 1900.[12]

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Schul- und Klosterkomplex der Ursulinen
ObjektID: 64119
Fürstenweg 86
Standort
KG: Hötting
Die Ursulinenschule wurde 1971–1980 nach Plänen von Josef Lackner erbaut und gilt als einer der besten Bauten des 20. Jahrhunderts in Tirol. Ebenerdig im Zentrum befindet sich ein großzügiger Sport-, Freizeit- und Foyerbereich mit der abgesenkten Doppelturnhalle. Darüber befinden sich zwischen raumhohen Fachwerkträgern die Klassenräume, die durch quer zu den Trägern verlaufende Oberlichtbänder seitlich belichtet werden.[13]

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Kath. Pfarrkirche Heiligjahr mit Glockenturm (Guter Hirte)
ObjektID: 98071
Fürstenweg 114
Standort
KG: Hötting
Die Entwicklung neuer Wohnsiedlungen in der Höttinger Au auch westlich des Bahndammes begann 1950 mit der Heilig-Jahr-Siedlung und brachte auch die Notwendigkeit einer neuen Pfarre mit sich. Einer provisorischen Baracken-Notkirche zum Guten Hirten (1952) folgte 1956/59 nach Plänen von Karl Haas der Bau des bestehenden neuen Pfarrzentrums. Der 28 m hohe Kirchturm musste infolge geänderter Flugsicherheitsvorschriften bereits im Rohbau zu einem 13 m hohen Glockenträger reduziert werden.
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ObjektID: 39303
Fürstenweg 166
Standort
KG: Hötting
Das zweigeschoßige, von einem Walmdach gedeckte Mittelflurhaus aus der Zeit um 1800 hat trotz späterer Umbauten seinen ursprünglichen Charakter gut bewahrt. Der Wohnteil im Süden weist ein barockes, rundbogiges Nagelfluhportal auf, darüber befindet sich der Erker der Hauskapelle. Der östliche Wirtschaftsteil wird durch ein großes Tor erschlossen.[14]

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Pulverturmareal (Pulverturm, Verwaltungsgebäude, Einfriedungsmauer mit Portal), Universität
ObjektID: 39330
Fürstenweg 189, 189a, b, c
Standort
KG: Hötting
Erzherzog Ferdinand II. ließ 1570/71 einen eingefriedeten Tiergarten mit einem Lusthaus errichten. Von dem Schlösschen mit fünf Türmen ist nur noch ein Renaissanceportal erhalten. Der heutige Bau wurde 1786 errichtet. Der Name Pulverturm bezieht sich vermutlich auf die Lagerung von Schießpulver in Nebengebäuden. Das zweigeschoßige Gebäude, das einem Kornspeicher des ausgehenden 16. Jahrhunderts nachempfunden wurde, ist mit einem weit heruntergezogenen Satteldach mit Gaupen gedeckt. Die Außenfassaden sind mit perspektivischer Scheinarchitektur bemalt. Der ehemalige Festsaal ist mit Seccomalerei geschmückt, die dem Tiergarten entsprechend eine idyllische Landschaftskulisse mit Bäumen und Tieren darstellt. Das Gebäude wird heute vom Institut für Sportwissenschaften der Universität genutzt.[15]

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Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Theresia vom Kinde Jesu und Widum Hungerburg
ObjektID: 97762
Gramartstraße 4
Standort
KG: Hötting
Die Theresienkirche auf der Hungerburg wurde 1931/1932 nach Plänen von Siegfried Thurner erbaut. Der schlichte Bau im Typus einer romanischen Saalkirche weist am Ausßenau massige Proportionen und große geschlossene Wandflächen, im Inneren eine Flachdecke und eine hohe Triumphbogenwand vor der eingezogenen, halbrund geschlossenen Apsis auf. Die Fresken im Innenraum wurden von Ernst Nepo (1935) und Max Weiler (1946/47) geschaffen.[16]
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ObjektID: 22993
bei Gramartstraße 100
Standort
KG: Hötting
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ObjektID: 127221
südlich Gramartstraße 183
Standort
KG: Hötting
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ObjektID: 39306
bei Harterhofweg 89
Standort
KG: Hötting
Die Hofkapelle Harterhof ist ein quadratischer Bau mit halbrundem Chor auf der Südseite. Sie wurde um 1800 erbaut. Der quadratische Dachreiter hat gekoppelte halbrunde Schallöffnungen und ein auf Dreiecksgiebeln aufsitzendes, achteckiges Pyramidendach. Einfacher Sakristeianbau im Osten mit Satteldach und Halbrundfenstern. Der Eingang erfolgt an der Giebelfassade über eine von kleinen Rundbogenfenstern flankierte, rundbogige Tür. An den Seitenfassaden befinden sich je zwei Halbrundfenster mit Glasmalereien. Der Betraum wird von einer Flachkuppel, der durch einen gedrückten Fronbogen abgesetzte Chor von einer Halbkuppel überwölbt. Im Chor um 1900 geschaffene neubarocke Malereien.[17]

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Neue kath. Pfarrkirche hll. Ingenuin und Albuin und Friedhof mit Kapelle
ObjektID: 128281
Höhenstraße
Standort
KG: Hötting
Die neue Höttinger Pfarrkirche wurde 1909–1911 nach Plänen von Leopold Heiss errichtet und 1924 geweiht. Der historistische Bau über kreuzförmigem Grundriss mit einem dreischiffigen, dreijochigen Langhaus, Querhaus, Chorjoch und halbrunder Apsis weist neuromanische und neugotische Elemente auf. An der Ostseite des Chores erhebt sich der Turm auf quadratischem Grundriss.[18]
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ObjektID: 98800
gegenüber Höhenstraße 2a
Standort
KG: Hötting
Der Pestfriedhof ist seit 1625 nachweisbar, 1833 wurde eine übergiebelte Kapellennische errichtet. Durch den Bau der Friedhofskapelle 1912 (Plan nach Leopold Heiss) wurde die Anlage entscheidend verändert. Gleichzeitig wurden Schmiedeeisenkreuze zur Erinnerung an die Verstorbenen der Pestzeit errichtet. Das unregelmäßige Grundstück ist von einer schindelgedeckten Mauer eingefasst, in deren Nordseite Gemälde von Toni Kirchmayr aus dem Jahr 1925 und Josef Prantl aus den Jahren 1951 bis 1958 eingelassen sind.[19]
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ObjektID: 98809
bei Höhenstraße 56
Standort
KG: Hötting
Die kleine, bildstockartige Kapelle wird ins 19. Jahrhundert datiert. Sie hat eine tiefe Rundbogennische mit einer Skulptur Christus auf dem Ölberg, davor ein neues schmiedeeisernes Gitter.[20]

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Hotel Mariabrunn
ObjektID: 39307
Höhenstraße 120
Standort
KG: Hötting
Das heute als Wohnhaus genutzte ehemalige Hotel Mariabrunn wurde 1931/32 nach Plänen von Siegfried Mazagg im Stil der Neuen Sachlichkeit anstelle eines durch Brand zerstörten Hotelbaus von 1904–1906 errichtet. Das markant an der Terrassenkante der Hungerburg gelegene Gebäude besteht aus einem schmalen fünfgeschoßigen, flach gedeckten Turmelement, um das asymmetrisch ineinander geschobene drei- bis viergeschoßige Baukuben angelegt sind. Im Inneren hat sich der hohe Speisesaal mit großen Fensteröffnungen auf der Talseite erhalten.[21]

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Kath. Pfarrkirche Mariahilf mit Freitreppe, Einfriedung und Kruzifix an der Ostwand
ObjektID: 71067
Höttinger Au
Standort
KG: Hötting
Die Mariahilfkirche wurde 1647 bis 1649 in Erfüllung eines Gelöbnisses der Tiroler Landstände im Dreißigjährigen Krieg nach Plänen von Christoph Gumpp dem Jüngeren erbaut. Der Zentralkuppelbau mit diagonal angeordneten halbrunden Kapellenanbauten folgt dem Vorbild lombardischer Marienheiligtümer. Die Gewölbefresken wurden 1689 von Kaspar Waldmann geschaffen. Am Hochaltar befindet sich eine Kopie des Gnadenbildes Mariahilf.[22]
Datei hochladen Kunstkammer Mariahilf
ObjektID: 39309
Höttinger Au 4
Standort
KG: Hötting
Das ehemalige Epp'sche Benefiziatenhaus neben der Mariahilfkirche ist seit 1680 urkundlich belegt, stammt im Kern aber aus dem 16. Jahrhundert. Die heutige äußere Form und den Fassadenschmuck erhielt das Gebäude bei einem Umbau um 1700. In der Mittelachse der Südfassade befindet sich ein ovales Medaillon mit einem Mariahilf-Fresko.[23] 2004 wurde in dem Gebäude die Kunstkammer Mariahilf eröffnet, in der Dokumente und Pläne zu Bau und Ausstattung der Mariahilfkirche, Kunstwerke, liturgische Gegenstände und Messkleider gezeigt werden.[24]
Datei hochladen Miethaus
ObjektID: 97088
Höttinger Au 6
Standort
KG: Hötting
Datei hochladen Kindergarten, sog. Spielmannschlössl einschließlich Einfriedungsmauer an der Höttinger Au
ObjektID: 97087
Höttinger Au 8
Standort
KG: Hötting

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Wallfahrtskapelle Höttinger Bild
ObjektID: 115150
Höttinger Bild
Standort
KG: Hötting
Die Wallfahrtskapelle Höttinger Bild wurde 1774 anstelle einer älteren Kapelle erbaut. Der zweijochige Mauerbau hat ein Kreuzgewölbe, darüber ein Satteldach mit Glockenturm. Das rundbogige Portal ist von einem Brekzierahmen umgeben. Der Chor ist erhöht und mit Rokokostuck und einem Fresko von Franz Altmutter aus dem Jahre 1794 mit der Darstellung der Gründungslegende mit dem Gnadenbild und Pilgern versehen.[25]

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Kreuzigungsgruppe
ObjektID: 115171
Höttinger Bild
Standort
KG: Hötting
Neben der Wallfahrtskapelle Höttinger Bild steht über einer Mensa mit Brekziesockel und Granitplatte eine Kreuzigungsgruppe von 1954 mit Maria und Johannes.[26]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39310
Höttinger Gasse 32
Standort
KG: Hötting
Das 1687 als Wohnung der Seelsorger von Hötting erwähnte Gebäude geht im Kern auf das 16. oder 17. Jahrhundert zurück. Das dreigeschoßige Eckhaus weist Erker und Erdbebenpfeiler aus Nagelfluh auf und ist mit einem vorspringenden Satteldach gedeckt.[27]
Datei hochladen Stamserwirt mit Ausnahme des Stöcklgebäudes
ObjektID: 39311
Höttinger Gasse 45
Standort
KG: Hötting
Das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude gehörte einst dem Stift Stams. Das zweigeschoßige Eckhaus weist ein Spitzbogenportal, Erker und Erdbebenpfeiler aus Nagelfluh auf und ist mit einem vorspringenden Satteldach gedeckt. Der Erdgeschoßflur weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen auf.[28]
Datei hochladen Landesfriedhof Mariahilf mit Friedhofskapelle
ObjektID: 100006
Kaspar-Weyrer-Straße 2
Standort
KG: Hötting
Nach Auflassung des alten Friedhofs wurde der neue Friedhof 1882/83 nordwestlich oberhalb der Mariahilfkirche errichtet. Die symmetrische Anlage im Stil der Neorenaissance steigt nach Norden an und wird von einer Mauer, im Norden von der Friedhofskapelle und Arkaden begrenzt.[29]
Datei hochladen Bürgerhaus, Badhaus
ObjektID: 39313
Kirschentalgasse 19
Standort
KG: Hötting
Das Badhaus im Kirschental wurde 1384 erstmals erwähnt und bis 1893 als solches genutzt. Der heutige Bau geht im Kern auf das 16./17. Jahrhundert zurück. Die Fassade des dreigeschoßigen Giebelhauses ist bis auf mehrere Erker schmucklos. Im Inneren findet sich ein tonnengewölbter Flur mit alternierenden Stichkappen.[30]

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Mittenwaldbahn - Haltestelle Kranebitten
ObjektID: 95640
Klammstraße 129
Standort
KG: Hötting
Die Haltestelle der Mittenwaldbahn ist wie alle original erhaltenen Gebäude am Heimatstil orientiert.
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Brücke Klammstraße
ObjektID: 95641
bei Klammstraße
Standort
KG: Hötting
Die Mittenwaldbahn ist eine elektrische Lokalbahn, die ab 1905 von Josef Riehl und Wilhelm Carl von Doderer geplant und 1910–1912 gebaut wurde. Aufgrund der vielen Tunnel und Brücken war sie gemessen an ihrer Länge eines der teuersten Bahnhprojekte ihrer Zeit.
BW Datei hochladen Möslalmkapelle
ObjektID: 128198
bei Klein-Christen 1
Standort
KG: Hötting
Die kleine Almkapelle datiert um 1900. Die einjochige, gemauerte Kapelle hat ein Rundbogenportal und je ein quadratisches Fenster an den Seiten. Das Satteldach und der schmale offene Glockenturm am First sind mit Scharschindeln gedeckt.[31]
Datei hochladen Kath. Filialkirche Maria Heimsuchung in Kranebitten
ObjektID: 71068
Kranebitter Allee
Standort
KG: Hötting
Die Kirche wurde 1624 erbaut und von 1756 bis 1759 barockisiert. Das Altarbild mit der Darstellung der Heimsuchung Mariä und die Deckenfresken wurden von Johann Michael Strickner geschaffen.[32]

Anmerkung: Seit 2000 Vikariatskirche, heute vielleicht sogar nur Kapelle[33]

Datei hochladen Wegkapelle Kranebitten
ObjektID: 71066
Kranebitter Allee
Standort
KG: Hötting
Die barocke Wegkapelle, auch Untere Kranebitter Feldkapelle genannt, stammt aus dem 18. Jahrhundert, 1970 wurde sie an ihren jetzigen Standort versetzt. Der offene, rechteckige Mauerbau hat einen abgerundeten Chor und ein in die Säulenvorhalle durchgehendes Tonnengewölbe sowie eine geschwungene Giebelfassade. Das Deckenfresko zeigt die Leidenswerkzeuge, Gottvater und den Hl. Geist und bildet mit der plastischen Kreuzgruppe eine Einheit.[34]

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Bildstock hl. Notburga
ObjektID: 124814
vor Kranebitter Allee 50
Standort
KG: Hötting
Der Bildstock ist Teil der von Erzherzog Ferdinand II. Ende des 16. Jahrhunderts gestifteten lokalen Wallfahrtsstätte Maria Loreto in Thaur. Insgesamt 15, aus Brekziesteinen errichtete Bildstöcke säumen den historischen Weg von Innsbruck nach Thaur entlang der heutigen Bundesstraße. Die Bildsäulen stehen auf einem Sockel, sie haben einen abgefasten Schaft und ein quadratisches Tabernakelgehäuse, in dem sich auf Eternit gemalte Bildtafeln befinden. Die Bildtafeln wurden im 20. Jahrhundert von namhaften Tiroler Künstlern mit Darstellungen der Rosenkranzgeheimnisse neu gestaltet.

Die Bildtafel des Höttinger Bildstocks zeigt eine Darstellung der hl. Notburga aus dem Jahre 2008.[35]

Datei hochladen Garage, zwei Hangargebäude
ObjektID: 64121
bei Kranebitter Allee 97
Standort
KG: Hötting
Die beiden Hangars wurden ursprünglich 1916/1917 von den k.u.k. Luftfahrtruppen in Graz-Thalerhof errichtet. 1925 wurden sie zerlegt und am Flughafen in der Innsbrucker Reichenau wieder aufgebaut und mit der Übersiedlung des Flughafens 1947/1948 in die Höttinger Au an den heutigen Standort an der Ulfiswiese verlegt. Sie werden heute für den Flugsport und die Air Ambulance verwendet. Die beiden identischen Hangars bestehen aus einer genieteten Eisen-Fachwerksrahmenkonstruktion mit Fachwerkdachbindern, die an der Oberseite im Mittelteil flacher und am Rand stärker geneigt sind. Es handelt sich um die einzigen erhaltenen Hangarbauten der Monarchie in Österreich.[36]

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Zwei Grenzsteine
ObjektID: 100186
westlich Kranebitter Allee
Standort
KG: Hötting
Rund 10 m nördlich der Bundesstraße an der Grenze zu Zirl unterhalb des Schotterwerkes an der alten Straßentrasse stehen zwei Grenzsteine:

Ein gotischer Grenzstein aus dem Jahre 1476 zwischen den Hötting und Zirl bzw. zwischen den Landgerichten Sonnenburg und Hörtenberg. Der große, abgekantete Viereckstein mit giebelartigem Abschluss hat stark nachgezeichnete Einkerbungen: an der Ostseite „+ / K K I / XXVIII / 1850“, an der Westseite ein Kreuz.

Südlich davon ein Hofwaldgrenzstein, ein kleinerer abgerundeter Stein mit Bindenschild, ostseitig beschriftet mit „1589 / 1751“.

Datei hochladen Ansitz Steyrer
ObjektID: 39315
Oppolzerstraße 1
Standort
KG: Hötting
Die stattliche Villa im Heimatstil wurde 1914 nach einem Entwurf von Karl Grissemann erbaut. Das dreigeschoßige Gebäude mit Walmdach erscheint durch versetzte Baukörper als Haupttrakt mit westlich angefügtem, etwas eingezogenem Zubau. Die Fassaden sind mit einem dreigeschoßigen Erker an der Südseite, einem rundbogigen Eingangsportal mit Stuckpilaster und neubarocken Stuckkartuschen mit Wappen und Inschrift an den Giebeln gestaltet. Am westlichen Gebäudeteil befindet sich eine Terrasse vor einer kreuzgewölbten Loggia mit breiten Segmentbogentüren.[37]
Datei hochladen Veranda des Gasthofes Planötzenhof
ObjektID: 48444
bei Planötzenhofstraße 30
Standort
KG: Hötting
Die spätgründerzeitliche Holzveranda wurde 1906 an der südwestlichen Hausecke des Planötzenhofes vorgebaut. Der Holzbau steht auf gemauerten Stützen mit der Giebelseite zum Tal. Im saalartigen Inneren ist der originale Riemenboden erhalten.[38]

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Priesterseminar Neururerhaus mit Kapelle Guter Hirte
ObjektID: 64106
Riedgasse 9
Standort
KG: Hötting
Der Neubau des Priesterseminars wurde in drei Bauphasen von 1951 bis 1954 nach Plänen von Emil Tranquillini und Albert Otto Linder errichtet. Das einfache, langgestreckte Gebäude ist in den ansteigenden Hang gebaut. Im Nordosten schließt eine geräumige Kapelle an, die die beiden Obergeschoße einnimmt, im Erdgeschoß darunter befindet sich der Theatersaal. Der Kapellenraum mit flacher Holzdecke besteht aus einem zweiachsigen Schiff und einem zweiachsigen Presbyterium mit einem durch acht Stufen getrennten Altarraum. Die Glasfenster wurden von Martin Häusle entworfen. Im Osten wird die Kapelle von einem gedrungenen Turm überragt.[39]
Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39316
Riedgasse 13
Standort
KG: Hötting
Bei dem 1614 urkundlich erwähnten, im Kern älteren Gebäude handelt es sich vermutlich um einen ehemaligen Hof des Klosters Frauenchiemsee. Das breite Giebelhaus wurde um 1900 grundlegend umgebaut. In der Mitte der Ostfront befindet sich eine zweigeschoßige kleine Hauskapelle mit dreiseitig geschlossenem Chor, die untere wurde im 19. Jahrhundert zu einem Bad umgebaut. Die Deckenmalerei in der oberen Kapelle wurde um 1770/80 von Josef Schmutzer dem Jüngeren geschaffen.[40]
Datei hochladen Kapelle bei der Höttinger Alm
ObjektID: 125880
bei Roßfallweg 30-32
Standort
KG: Hötting
Die Kapelle oberhalb der Höttinger Alm wurde 1965 von den Innsbrucker Schützenkompanien errichtet. Die aus Ziegeln gemauerte Kapelle weist eine sehr breite Firstseite mit einer Glasfront in einem Rundbogen auf der Talseite auf. Seitlich schließt ein Glockenturm mit Pultdach an.[41]
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Haltestelle Allerheiligenhöfe
ObjektID: 95638
Sankt-Georgs-Weg
Standort
KG: Hötting
Die Haltestelle der Mittenwaldbahn ist wie alle original erhaltenen Gebäude am Heimatstil orientiert.

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Kath. Pfarrkirche Allerheiligen und Pfarrzentrum Allerheiligen
ObjektID: 64122
Sankt-Georgs-Weg 15
Standort
KG: Hötting
Die Kirche wurde 1963–1965 nach Plänen von Clemens Holzmeister erbaut. Die weithin sichtbare Fassade zum Tal ist mit eingliedertem Turm monumental gestaltet. Der Kirchenraum ist nach Süden ausgerichtet, die Deckenkonstruktion mit sichtbaren schalreinen Betonunterzügen ist dazwischen mit Holz vertäfelt. Altarraum und Chor sind um sechs Stufen erhöht. Das Altarmosaik wurde von Richard Kurt Fischer entworfen.[42]

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Kath. Pfarrkirche hl. Petrus Canisius und Pfarramt
ObjektID: 119772
Santifallerstraße 5, 3
Standort
KG: Hötting
Das Pfarrzentrum Petrus Canisius in der Höttinger Au wurde von 1968 bis 1972 nach Plänen von Horst Parson erbaut. Die Kirche ist ein flach gedeckter, turmloser Zentralbau über einem quadratischen Grundriss. Die Wandflächen bestehen aus einem Stahlgerüst und transparenten Feldern aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die nach außen eine starke Geschlossenheit, im Inneren hingegen eine gleichmäßige und helle Lichtführung bewirken.
Datei hochladen Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 64118
Santifallerstraße 6, 8
Standort
KG: Hötting
Datei hochladen Kapelle Großer Gott mit Brunnen
ObjektID: 101442
Schneeburggasse
Standort
KG: Hötting
Der Kapelle hat eine segmentbogig geöffnete Vorhalle mit Nagelfluhsäulen. Das überlebensgroße spätbarocke Kruzifix innen wird flankiert von modernen Keramikmosaiken der hll. Ingenuin und Albuin, und einer Personifikation des Todes mit Kriegsorten in Russland. Die Mosaiken hat Max Spielmann (1906–1984) im Jahre 1947 geschaffen.

Der Steintrog des hinter der Kapelle stehenden Brunnens stammt aus dem 19. Jahrhundert, auf der Brunnensäule Maria mit Kind.[43]

Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 39319
Schneeburggasse 13
Standort
KG: Hötting
Das zweigeschoßige Eckhaus am heute unterirdisch geführten Höttinger Bach stammt im Kern aus dem 16./17. Jahrhundert. Bis 1930 befand sich darin eine der acht Höttinger Mühlen. Die Fassadenmalerei mit Heiligendarstellungen schuf Josef Prantl 1927.[44]
Datei hochladen Ansitz Lichtenthurn
ObjektID: 39320
Schneeburggasse 15
Standort
KG: Hötting
Das im Kern mittelalterliche Gebäude wurde mehrmals umgebaut und erweitert und 1588 von Erzherzog Ferdinand II. zum Edelsitz Lichtenthurn erhoben. Der Baukomplex besteht aus zwei gotischen Ansitzen, die im 18. Jahrhundert durch den barocken Südtrakt verbunden wurden und einen kleinen Hof einschließen. Der östliche Ansitz geht auf einen dreigeschoßigen, rechteckigen mittelalterlichen Turm zurück. Im Osttrakt befindet sich eine spätgotische, im Südtrakt eine barocke Kapelle mit Deckenfresken von Franz Altmutter.[45]
Datei hochladen Kruzifix
ObjektID: 101429
gegenüber Schneeburggasse 95
Standort
KG: Hötting
Das Kruzifix in einem Holzgehäuse mit Giebelverdachung stammt aus dem 19. Jahrhundert.[46]
Datei hochladen Leonhardskapelle
ObjektID: 101431
bei Schneeburggasse 130
Standort
KG: Hötting
Der Nischenbildstock wurde 1971 neu erbaut. Er enthält ein volkstümliches Gemälde, das Maria mit Kind und die hll. Leonhard und Johannes Nepomuk mit einer topographisch interessante Ansicht alter Höttinger Höfe darstellt.[47]

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Alte Höttinger Pfarrkirche hll. Ingenuin und Albuin und Friedhof
ObjektID: 101485
Schulgasse
Standort
KG: Hötting
Die alte Höttinger Kirche wurde 1438 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige einschiffige Bau wurde in mehreren Phasen errichtet. Der älteste Teil ist der dreiseitig schließende Chor im Osten. Das ursprünglich vierachsige Langhaus wurde in der Barockzeit um zwei Achsen verlängert. Der Saalbau mit Flachtonne und Stichkappen sowie Pilastergliederung ist mit Deckenfresken von Johann Michael Strickner geschmückt.[48] Die Kirche wurde nach Errichtung der neuen Pfarrkirche profaniert, aber 1957 wieder geweiht.[49]
Datei hochladen Bildstock mit Kreuz
ObjektID: 101489
Schulgasse
Standort
KG: Hötting
Die offene Giebelkapelle mit Gitter und lebensgroßem Kruzifix in spätbarocker Form stammt aus dem 19. Jahrhundert.[50]

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Kriegerdenkmal vor der Neuen Pfarrkirche
ObjektID: 112369
Schulgasse
Standort
KG: Hötting
Das Denkmal mit der Figur eines stehenden Soldaten wurde 1923 von Clemens Holzmeister entworfen und 1979 von Helmut Millonig erweitert.[51]
Datei hochladen Widum der Neuen Höttinger Pfarrkirche
ObjektID: 112371
Schulgasse 2
Standort
KG: Hötting
Der neue Widum wurde 1911–1914 nach spätbarockem Vorbild erbaut. Das zweigeschoßige Gebäude mit Walmdach weist an der Südwestecke einen dreiseitigen, steinverkleideten, polygonalen Eckerker und in der Mitte der Südfassade ein Mansardengeschoß auf. An der Rückseite befindet sich ein Treppenhausrisalit mit Rundbogenportal zur Gartentreppe.[52]
Datei hochladen Volksschule Hötting
ObjektID: 64100
Schulgasse 4
Standort
KG: Hötting
Die Schule wurde 1914/15 im Heimatstil errichtet. Das Gebäude besteht aus mehreren ineinander verschobenen, mehrgeschoßigen Baukörpern. An der Hauptfront ist rechts der Turnsaal angebaut, die Stirnseite ist mit einem wellenförmig geschwungenen Giebel gestaltet.[53]
Datei hochladen Ehem. Widum der alten Höttinger Pfarrkirche
ObjektID: 39339
Schulgasse 10
Standort
KG: Hötting
Das im Kern vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammende frühere Mesnerhaus südlich der alten Pfarrkirche wurde 1706 zum Pfarrhaus umgebaut. Das auf der Talseite dreigeschoßige, auf der Bergseite zweigeschoßige Gebäude über rechteckigem Grundriss ist mit einem Walmdach gedeckt.[54]
Datei hochladen Ansitz
ObjektID: 64101
Schulgasse 12
Standort
KG: Hötting
1417 wurde ein Turm urkundlich belegt, der seit 1496 als Gießerei diente. Der Turm stürzte beim Erdbeben von 1689 ein, das heutige Gebäude wurde im 17., 18. und 19. Jahrhundert unter Verwendung von Grundmauern des Turmes erbaut.[55]

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Nordkettenbahn - Betriebsgebäude und Hotel Seegrube
ObjektID: 39340
Seegrube 1
Standort
KG: Hötting
Die Mittelstation der Nordkettenbahn auf der Seegrube wurde wie die Talstation und die Station Hafelekar von Franz Baumann entworfen und 1927/28 errichtet. Das Betriebsgebäude ist mit dem angrenzenden Hotel verbunden. Während an der Nordseite das Dach bis zum Boden heruntergezogen ist, öffnet sich die Südseite mit breiten Terrassen und vorgebauten Fensterreihen dem Inntal zu. Der Warteraum ist mit einer tief gezogenen, holzverschalten Decke und hölzernen Rundsäulen mit umlaufender Sitzbank versehen, der Speisesaal des Restaurants mit bretterverschalter Decke und wuchtigem Unterzug. Das erhaltene hölzerne Mobiliar wurde ebenfalls von Baumann entworfen.[56]
BW Datei hochladen Villa Walter
ObjektID: 109739

seit 2014

Sonnenstraße 1
Standort
KG: Hötting
Das Wohnhaus wurde 1924–1926 als erstes Projekt des Architekten Siegfried Mazagg errichtet. Das zweigeschoßige Gebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit besteht aus einem zentralen Baukörper mit weit heruntergezogenem Satteldach und zwei diagonal versetzten, seitlichen, ebenfalls sattelgedeckten Bauteilen. Innen hat sich weitgehend die originale Ausstattung erhalten.[57]
Datei hochladen Hofwaldgrenzsteine
ObjektID: 101721
Stangensteig
Standort
KG: Hötting
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ObjektID: 86802
Sternwartestraße 15
Standort
KG: Hötting
Die Sternwarte wurde 1904 vom Astronomieprofessor Egon von Oppolzer aus eigenen Mitteln errichtet und nach seinem frühen Tod der Universität angegliedert. Die zweistöckige Sternwarte besteht aus einem Meridianraum und einer im Osten angebauten Kuppel. Die historischen Instrumente aus der Erbauungszeit, darunter ein Zenitteleskop und ein 40-cm-Spiegelteleskop, sind zum Großteil erhalten.
Datei hochladen Botanisches Institut (Altbau)
ObjektID: 64105
Sternwartestraße 15
Standort
KG: Hötting
Das Hauptgebäude des Botanischen Instituts wurde 1911–1913 am Nordrand des Botanischen Gartens nach Entwurf von Emil Heinricher von Adalbert Fritz im neubarocken Stil errichtet.[58]
Datei hochladen Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 102327
Unterbergerstraße 3, 5
Standort
KG: Hötting

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Schloss Büchsenhausen
ObjektID: 39341
Weiherburggasse 5-13
Standort
KG: Hötting
Der Ansitz wurde 1563 vom Erzgießer Gregor Löffler neben seiner Gusshütte errichtet und seither mehrmals erweitert und umgebaut. Um 1690 wurde Büchsenhausen nach Plänen von Johann Martin Gumpp dem Älteren barockisiert und erhielt einen Uhrturm und eine Kapelle. Die zwei Haupttrakte sind durch einen schmalen Verbindungsbau verbunden, vor dem ein kleiner Hof frei bleibt, der durch eine Zinnenmauer begrenzt wird.
Datei hochladen Vogelvolieren im Park der Villa Blanka
ObjektID: 82125
Weiherburggasse 8
Standort
KG: Hötting
Die Vogelvolieren im Park der Villa Blanka wurden 1937 nach Plänen von Siegfried Thurner auf einer nach Süden zeigenden Geländekante errichtet. Der langgestreckte Bau besteht aus drei Außenvolieren (Freivolieren) und zwei Innenvolieren, die in den Hang hineingebaut wurden. Ursprünglich sollten sie Vogelarten aus dem Alpenraum beherbergen, heute werden hier Papageien gehalten.[59]

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Ansitz Weiherburg
ObjektID: 64108
Weiherburggasse 37
Standort
KG: Hötting
Die Weiherburg wurde um 1460 von Christian Tänzl errichtet und gelangte später in den Besitz der Tiroler Landesfürsten. Der spätgotische Ansitz mit übereck gestellten Erkern, gewölbtem Flur, hohem Walmdach und Quaderbemalung wurde mehrmals umgebaut und erweitert. Erzherzog Ferdinand II. legte um das Schloss einen Tiergarten an. 1911 erwarb die Stadt Innsbruck die Weiherburg und ließ sie 1976–1978 für repräsentative Zwecke adaptieren.[60]
Datei hochladen Gedenkstein Engländergrab
ObjektID: 112242
bei Weiherburggasse 37
Standort
KG: Hötting
Die Richardsruhe oberhalb der Weiherburg, im Volksmund „Engländergrab“ genannt, ist die Grabstätte von Richard Tooth, der 22-jährig schwerkrank am 20. Februar 1840 auf der Weiherburg starb, die Freunde als Winterquartier gemietet hatten. Da Tooth kein Katholik war und deshalb nicht auf einem Friedhof beerdigt wurde, blieb das Grab im Gegensatz zu vielen anderen aus jener Zeit erhalten. Die Marmorstele mit Akanthusornament, Kreuz und Inschrift ist von einem eisernen Gitter umgeben.[61]
BW Datei hochladen Hofwaldgrenzsteine am Buechegg
ObjektID: 128188

Standort
KG: Hötting
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Brücke Mitterweg
ObjektID: 7870
bei Mitterweg 23
Standort
KG: Hötting
Teil der Mittenwaldbahn

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Mittenwaldbahn - Karwendelbrücke (nördl. Teil)
ObjektID: 71736

Standort
KG: Hötting
Die Karwendelbrücke über den Inn ist ein Teil der Mittenwaldbahn und wurde 1911 errichtet. Sie überspannt den Fluss mit einem Pfeiler und zwei Feldern mit 48,5 m Stützweite. Das genietete Stahltragwerk ist ein Rautenfachwerk mit Pfosten. Oben verläuft die offene Fahrbahn, in der unteren Ebene ein Fußgängersteg. Die Brücke verbindet die Katastralgemeinden Hötting und Wilten.[62]
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Brücke Fürstenweg
ObjektID: 95636

Standort
KG: Hötting
Teil der Mittenwaldbahn

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Mittenwaldbahn - Brücke Höttinger Au
ObjektID: 95637

Standort
KG: Hötting
Am Hangfuß der Nordkette überquert die Mittenwaldbahn die Straße Höttinger Au (Tiroler Straße) in einem Bogen mit einem Radius von 200 m. Bis 1986 befand sich hier eine kleine Stahltragwerkbrücke mit offener Fahrbahn. Da sie ein Nadelöhr für den Straßenverkehr darstellte, wurde sie durch einen Neubau ersetzt. Diese Spannbetonbrücke besteht aus vier Feldern mit Stützweiten von 15, 20, 20 und 15 m.[62]
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Brücke Klammbach
ObjektID: 95642

Standort
KG: Hötting
Teil der Mittenwaldbahn
Datei hochladen Mittenwaldbahn - Aufnahmsgebäude Martinswand
ObjektID: 95643

Standort
KG: Hötting
Der Bahnhof der Mittenwaldbahn ist wie alle original erhaltenen Gebäude am Heimatstil orientiert. Er weist ein Satteldach und einen umlaufenden Balkon auf.
BW Datei hochladen Eisenbahnbrücke, Mittenwaldbahn - 2 Brücken nach Aufnahmsgebäude Martinswand
ObjektID: 95644

Standort
KG: Hötting
Teil der Mittenwaldbahn

Eine der Brücken verbindet die Gemeinden Innsbruck-Hötting und Zirl. 2. Brücke: Lage

BW Datei hochladen Mittenwaldbahn - 7 Brücken zw. Allerheiligenhöfe und Kranebitten
ObjektID: 95639

Standort
KG: Hötting
Teil der Mittenwaldbahn

Vermutliche Positionen der Brücken (7. konnte noch nicht gefunden werden):
2. Brücke: Lage
3. Brücke: Lage
4. Brücke: Lage
5. Brücke: Lage
6. Brücke: Lage

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Innsbruck  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Bürgerhaus beim Glockengießer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  3. Straßenbrücke, Universitätsbrücke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. Juni 2014.
  4. Felmayer, Wiesauer: Verwalterhaus des Botanischen Gartens, Botanisches Institut. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. August 2015.
  5. Felmayer, Wiesauer: Gasthaus Tengler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  6. Wiesauer: Wegkapelle in Hötting. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  7. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhaus, Widum Mariahilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  8. Wiesauer: Volksschule Mariahilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  9. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhaus, Mesnerhaus Mariahilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  10. Hauptschule Hötting. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  11. Günter Denoth (Hg.): Entlang der Martinswand: Die Mittenwaldbahn. Sutton Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-86680-975-8, S. 18.
  12. Wiesauer: Bahnhofsgebäude, Aufnahmsgebäude Hötting. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  13. Otto Kapfinger: Bauen in Tirol seit 1980. Ein Führer zu 260 sehenswerten Bauten. Pustet, Salzburg 2002, ISBN 3-7025-0436-2, S. 5.19.
  14. Felmayer, Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, Faltenhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  15. Lusthaus im landesfürstlichen Tiergarten in Innsbruck – Jagd im Tierpark (1786), kulturraumtirol.at
  16. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarr- und Wallfahrtskirche hl. Theresia vom Kinde Jesu auf der Hungerburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  17. Wiesauer: Hofkapelle, Harterhofkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  18. Schmid-Pittl, Wiesauer: Neue Pfarrkirche zu den Hll. Ingenuin und Albuin, Pfarrkirche Hötting. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  19. Wiesauer: Pestfriedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  20. Wiesauer: Wegkapelle, Ölbergkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  21. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, Mehrparteienhaus, ehemaliges Hotel Mariabrunn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  22. Rampold, Wiesauer: Landschaftliche Pfarrkirche Mariahilf, Mariahilfkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. August 2015.
  23. Schmid-Pittl, Wiesauer: Pfarrhaus Mariahilf, ehemaliges Epp'sches Benefiziatenhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. August 2015.
  24. Land Tirol: Kunstkammer Mariahilf
  25. Wiesauer: Wallfahrtskapelle Höttinger Bild. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  26. Wiesauer: Kreuzigungsgruppe beim Höttinger Bild. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  27. Felmayer, Wiesauer: Wohn- und Geschäftsgebäude. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  28. Felmayer, Wiesauer: Geschäfts- und Wohngebäude, ehemaliges Gasthaus Stamserwirt, Stamser Apotheke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  29. Rampold, Wiesauer: Tiroler Landesfriedhof Mariahilf. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  30. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemaliges Badhaus im Kirschental. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  31. Schumacher, Wiesauer: Almkapelle auf der Möslalm. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  32. Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hrsg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 82-83 (PDF; 10,7 MB)
  33. Pfarre Kranebitten → Die Kapelle; vergl. Errichtung des Röm. kath. Pfarrvikariates Mariä Heimsuchung in Innsbruck-Kranebitten. VOBl. der Diözese Innsbruck, 75. Jg., November 2000, Nr. 6, 72;
    die Pfarrkirche ist die Neue Pfarrkirche Mariä Heimsuchung von 2002 Pfarre Kranebitten → Kirchenbau → Pfeil Grundkonzept
  34. Wiesauer: offener Kapellenbildstock, Wegkapelle in Kranebitten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  35. Wiesauer: Bildsäule, Stationsbildstock hl. Notburga. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  36. Wiesauer: Garage, zwei Hangargebäude des Flughafens. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  37. Jud, Wiesauer: Villa Steyrer. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  38. Wiesauer: Veranda des Gasthofes Planötzenhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  39. Franckenstein, Wiesauer: Priesterseminar Neururerhaus mit Kapelle Guter Hirte. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  40. Wiesauer: Wohngebäude mit Hauskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. August 2015.
  41. Schumacher, Wiesauer: Almkapelle auf der Höttingeralm, Höttingeralmkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. August 2015.
  42. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Georg, Pfarrkirche Allerheiligen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. November 2015.
  43. Wiesauer: Wegkapelle, Kapelle Großer Gott mit Brunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  44. Felmayer, Wiesauer: Wohngebäude, ehemalige Mühle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  45. Felmayer, Wiesauer: Schneeburgschlössl, Ansitz Lichtenthurn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2015.
  46. Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  47. Nischenbildstock, Kapelle hl. Leonhard, Leonhardskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  48. Franckenstein, Wiesauer: Alte Höttinger Pfarrkirche hll. Ingenuin und Albuin und Friedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  49. Hötting, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“
  50. Nischenbildstock mit Kruzifix. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. Januar 2014.
  51. Kriegerdenkmal mit Figur eines Soldaten. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  52. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhaus, Widum der Neuen Höttinger Pfarrkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 5. August 2015.
  53. Felmayer, Wiesauer: Volksschule Hötting. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  54. Felmayer, Wiesauer: Pfarrhaus, ehemaliges Widum der alten Höttinger Pfarrkirche. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  55. Felmayer, Wiesauer: ehemaliger Turm zu Hötting, Enndorferische Gießerei. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 24. August 2015.
  56. Wiesauer: Nordkettenbahn, Betriebsgebäude und Hotel Seegrube. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2015.
  57. Frick, Wiesauer: Villa Walter. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 13. August 2015.
  58. Eva Berger: Historische Gärten Österreichs: Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. Band 2: Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Tirol. Böhlau, Wien 2003, ISBN 3-205-99352-7, S. 639.
  59. Vogelvolieren im Park der Villa Blanka in Innsbruck (1937), kulturraumtirol.at
  60. Felmayer, Wiesauer: Ansitz Weiherburg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. September 2015.
  61. „Richardsruhe“ auf der Weiherburg. In: Innsbrucker Stadtnachrichten, Nr. 11/1986, S. 24 (Digitalisat)
  62. 1 2 Martin Aschaber, Günter Guglberger, Karl Sporschill: Brücken in Tirol. Studienverlag, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7065-4957-8, S. 106–109.
  63. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.