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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kittsee

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Kittsee enthält die 16 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Kittsee im Burgenland (Bezirk Neusiedl am See).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Jüdischer Friedhof
ObjektID: 6014
Am Schanzl
Standort
KG: Kittsee
Der Jüdische Friedhof grenzt unmittelbar an den ehemaligen Schüttkasten des Alten Schlosses. Auf einer Fläche von 1163 Quadratmetern finden sich 230 Grabsteine, die hauptsächlich aus Mühlendorfer Marmor oder Sandstein gefertigt wurden.

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Altes Schloss
ObjektID: 6006
Am Schanzl 3
Standort
KG: Kittsee
Hauptartikel: Altes Schloss Kittsee
f1

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Gartenportal
ObjektID: 6003
Dr.-Ladislaus-Batthyany-Platz 1
Standort
KG: Kittsee
Die Einfriedungsmauer des heutigen Schlossparks entstand nach 1901 aus verputztem Bruchsteinmauerwerk. Das Haupttor in der östlichen Umfassungsmauer weist eine mittige Einfahrt zwischen zwei hohen verkröpften und vernuteten Pfeilern mit Vasenaufsätzen und seitlichen, niedrigeren volutenförmigen Halbgiebeln auf. Auf diesen sitzen Löwenstatuen. Auf beiden Seiten der Einfahrt sind schulterbogenförmige Durchgangsöffnungen. Das zweiflügelige Schmiedeeisentor für die Haupteinfahrt stammt von der Kunstschmiede Marton und Söhne und wurde ursprünglich für den österreichisch-ungarischen Pavillon auf der Weltausstellung 1900 in Paris gefertigt.[2]

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Gusseisenaufsatz mit Dachhaube
ObjektID: 6005
Dr.-Ladislaus-Batthyany-Platz 1
Standort
KG: Kittsee

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Neues Schloss (Ethnographisches Museum) mit Gartenanlage
ObjektID: 6002
Dr.-Ladislaus-Batthyany-Platz 1
Standort
KG: Kittsee
Die hufeisenförmige Anlage des Neuen Schlosses entstand Anfang des 17. Jahrhunderts ursprünglich als Meierhof. 1730–1740 erfuhr das Schloss unter Fürst Paul Anton Esterházy einen Umbau. Ab 1969 wurde es restauriert und wird nun als Ethnographisches Museum genützt.

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Wohnhaus, ehem. Edelhof
ObjektID: 6009
Gänsgasse 10
Standort
KG: Kittsee

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Dreifaltigkeits-(Pest-)säule
ObjektID: 6012
Hauptplatz
Standort
KG: Kittsee
Die Dreifaltigkeitssäule steht auf dem einstigen Dorfanger und ist am Sockel mit 1727 bezeichnet.

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Kath. Pfarrkirche Zur Kreuzerhöhung
ObjektID: 6001
Hauptplatz 1
Standort
KG: Kittsee
Die Pfarrkirche am nördlichen Ortsende war ursprünglich ein barocker Bau aus dem Jahr 1736, der 1945 allerdings gesprengt wurde. Die heutige Kirche ist ein hoher, dreischiffiger Bau mit eingebundenem Westturm und entstand in den Jahren 1948–1952.[3]

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Bürgerhaus, Joachimhaus
ObjektID: 6007
Joseph-Joachim-Platz 7
Standort
KG: Kittsee
Das Geburtshaus des Violinisten, Dirigenten und Komponisten Joseph Joachim.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 6008

seit 2013

Joseph-Joachim-Platz 9
Standort
KG: Kittsee
Der ebenerdige Hakenhof stammt im Kern aus dem späten 17. Jahrhundert.

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Gräberfeld Klosteräcker
ObjektID: 130217
Klosteräcker II
Standort
KG: Kittsee

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Figurenbildstock, Blaues Kreuz
ObjektID: 6013
bei Preßburger Straße 27
Standort
KG: Kittsee
Das sogenannte Blaue Kreuz östlich des Ortes trägt am Sockel die Jahreszahl 1752. Auf seiner hohen Säule steht eine Pietà.

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Fundzone Steinfeldäcker
ObjektID: 6217
Steinfeld Äcker
Standort
KG: Kittsee

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Immaculata-Säule
ObjektID: 6011
bei Untere Hauptstraße 4
Standort
KG: Kittsee
Die Immaculata-Säule auf dem einstigen Dorfanger stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Künstliche Ruine auf dem Gelände der Schlossgärtnerei
ObjektID: 6004

Standort
KG: Kittsee
Die künstliche Ruine wurde um 1900 auf dem Gelände der heutigen Gärtnerei im Schlosspark des Neuen Schlosses errichtet. Die Ruine ist ein Staffagebau aus Ziegelmauerwerk, das mit Flussgestein überzogen ist. Über einem grottenartigen Raum ist ein runder Turm mit einer zur Aussichtsplattform führenden Wendeltreppe. Die vorgelagerte Terrasse ist über eine seitliche Treppe erschlossen. Durch einen künstlichen Bach mit Steg entsteht ein romantischer Eindruck.[4]

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Heidenturm bzw. Öder Turm
ObjektID: 6010

Standort
KG: Kittsee
Turm einer abgegangenen Kirche, der während der ersten Türkenbelagerung zerstörten Ortschaft Lebern

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Kittsee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Bundesdenkmalamt (Herausgeber), Andreas Lehne (Redaktionelle Leitung): Österreichische Kunsttopographie. Band LIX. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirks Neusiedl am See. Verlag Berger, Horn 2012, ISBN 978-3-85028-554-4, S. 421 f.
  3. Siehe Hauptartikel und dortige Erklärung bezüglich Errichtungszeitraum.
  4. Bundesdenkmalamt (Herausgeber), Andreas Lehne (Redaktionelle Leitung): Österreichische Kunsttopographie. Band LIX. Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirks Neusiedl am See. Verlag Berger, Horn 2012, ISBN 978-3-85028-554-4, S. 423.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.