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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lilienfeld

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lilienfeld enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Lilienfeld im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Heimatmuseum, Dienerturm
ObjektID: 24635
Babenbergerstraße 3
Standort
KG: Dörfl
Durch den Tor-Wachtturm aus dem 14. Jhdt. führte bis 1789 die heutige Dörfl- bzw. Babenbergerstraße hindurch. Der dreigeschoßige spätgotische Torturm über quadratischem Grundriss hat ein verschindeltes Pyramidendach und dient seit 1960 als Bezirksheimatmuseum Lilienfeld, Mathias-Zdarsky-Skimuseum und Archiv.
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ObjektID: 24629
Castellistraße 8
Standort
KG: Dörfl
Der große abgerundete dreigeschoßige Bau wurde 1928/29 von Rudolf Frass im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut. Von 1960 bis 1964 die seitlichen Achsen aufgestockt. Die Mittelachse hat einen Portal-Balkon-Vorbau mit Bronzeskulpturen von Wilhelm Frass.
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ObjektID: 24633
Dörflstraße 2
Standort
KG: Dörfl
Der zweigeschoßige späthistorische Bau unter Schopfwalmdach und Putzfassade wurde 1904 von Heinrich Wohlmeyer erbaut. Gegen Osten ist er mit dem Tor- und Wachtturm verbunden. Aktuell benutzt das Arbeitsmarktservice Lilienfeld das Gebäude.

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Stadtamt
ObjektID: 24618
Dörflstraße 4
Standort
KG: Dörfl
Der historistische dreiseitige zweigeschoßige Bau, unter einem Walmdach mit Uhrentürmchen in Form eines Dachreiters, wurde 1888 nach Plänen von Dominik Avanzo anstelle des ehemaligen Armenhauses erbaut.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk-Gruppe
ObjektID: 24620
vor Dörflstraße 4
Standort
KG: Dörfl
Die lebensgroße Gruppe mit hl. Johannes Nepomuk, Engel und Folterknecht wurde 1712 unter Abt Sigismund Braun (1695–1716) von Christoph Brandl als monumentales barockes Brückendenkmal am Brückenkopf der ehemaligen hölzernen Traisenbrücke errichtet.
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ObjektID: 24728
Liese Prokop Straße 7
Standort
KG: Dörfl
Das Elektrizitätswerk des Stiftes wurde 1902 erbaut. Der hakenförmige, mehrmals erweiterte Bau unter Schopfwalmdächern beherbergt eine Francis-Turbine, bezeichnet: „Maschinenfabrik Ganz und Comp. Leobersdorf bei Wien 1902“.

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Almanlage Klostereben
ObjektID: 24718
Klosteralm 6
Standort
KG: Hintereben
Bei dem Almhaus des Stiftes Lilienfeld handelt es sich um einen Paarhof im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert, mit einem eingeschoßigen Wohnteil unter Walmdach mit segmentbogigen Eingängen, tonnengewölbtem Keller und ehemaliger Rauchküche. 1812–18 erfolgte der Anbau einer kleinen Kapelle mit Rundapsis und Kalottengewölbe und eines Wirtschaftsgebäudes mit Walmdach. Die Alm liegt westnordwestlich des Muckenkogels.
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ObjektID: 24749
Höhenstraße 2
Standort
KG: Lilienfeld
Etwa einen Kilometer südlich des Stiftes Lilienfeld entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Kalkofen mit angeschlossener Kalkmühle zum Kalklöschen. Die Produktion diente nur zum Eigengebrauch des Klosters, der Kalkstein wurde in der Umgebung abgebaut. 1955 wurde das ursprünglich ebenerdige Gebäude aufgestockt und zu einem Wohnhaus umfunktioniert.[2]

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Gesamtanlage Stift Lilienfeld
ObjektID: 80223
Klosterrotte 1 u. a.
Standort
KG: Lilienfeld
Hauptartikel: Stift Lilienfeld
f1

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Ehem. Stiftsmeierhof
ObjektID: 24746
Klosterrotte 7
Standort
KG: Lilienfeld
Der große zweihöfige Wirtschaftshof, stammt im Kern aus dem 15./16. Jahrhundert und wurde im 17. und 19. Jahrhundert erweitert. Der Bau hat 1-2geschoßige Trakte unter Satteldächern, nördlich zwei gotische Rundbogenportale, im Osten, Westen und Süden ehemalige Stallungen aus dem 17. Jahrhundert mit darüberliegendem Speichergeschoß.
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ObjektID: 24748
Platzl 1
Standort
KG: Lilienfeld
Das repräsentative dreigeschoßige Eckhaus, 1899 von Heinrich Wohlmeyer errichtet, 1945 nach Kriegsschäden Abtragung der Kuppel, zeigt eine späthistorische Platzfassade mit klassizierenden, secessionistischen bzw. neobarocken Formen.

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Aufnahmsgebäude Lilienfeld
ObjektID: 24732
Zdarskystraße 12
Standort
KG: Lilienfeld
Der zweigeschoßige Bau unter Schopfwalmdach mit Natursteinfassade wurde 1892 erbaut.
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ObjektID: 24733
Zdarskystraße 5
Standort
KG: Lilienfeld
Bei dem Wohn- und Geschäftshaus handelt es sich um einen ehemaligen Pferdestall, im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert, der 1839 vom Stift Lilienfeld erworben und 1912 umgebaut wurde. Der zweigeschoßige Bau trägt ein Satteldach.
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ObjektID: 24727

Standort
KG: Lilienfeld
Gruft, darüber 1888 nach Plänen von Dominik Avanzo errichtete Gruftkapelle in Neorenaissance-Formen.

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Kalvarienberg/Kreuzweg
ObjektID: 24646

Standort
KG: Lilienfeld
Die figurenreiche barocke Anlage wurde 1675 auf Anregung der Lilienfelder Erzbruderschaft hl. Josef begonnen und 1677 durch Abt Matthäus Kolweiß geweiht. Die Anlage wurde 1945 durch Bomben beschädigt und 1969-71 restauriert. Drei Treppenläufe führen zur Grab-Christi-Kapelle, am höchsten Punkt des Felsens steht eine Kreuzigungsgruppe.
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ObjektID: 83962

Standort
KG: Lilienfeld
Der Friedhof wurde 1786 südlich des Meierhofes angelegt und 1888 sowie 1893 erweitert. Über der Prälatengruft wurde 1888 eine Gruftkapelle in Neorenaissance-Formen errichtet.
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ObjektID: 24664
bei Marktler Straße 33
Standort
KG: Marktl
Die Marktler-Kapelle ist ein kleiner barocker Rechteckbau aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mit Rundapsis, geschwungenem Giebel und Korbbogenöffnung.
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ObjektID: 24662
bei Marktler Straße 47
Standort
KG: Marktl
Die Breitlerkapelle ist ein kleiner barocker Rechteckbau aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Zeltdach und Rundbogenöffnung.

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Aufnahmsgebäude, ehem. Bahnhof Schrambach
ObjektID: 24647
Mariazeller Straße 13
Standort
KG: Schrambach
Der ehemalige Bahnhof Schrambach wurde 1877 erbaut, ein eingeschoßiger Bau mit Natursteinfassade unter Satteldach und seitlichem Anbau mit Laube.

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Gasthaus Hof am Steg
ObjektID: 24652
Schrambacher Straße 29, 31
Standort
KG: Schrambach
Das Gebäude wurde 1311 urkundlich erwähnt, gehörte bis 1784 zum Chorherrenstift St. Pölten, und war danach Gasthof. Die in der Substanz hochmittelalterliche, 1-2geschoßige Anlage um großen Hof, besteht aus einem zweigeschoßigen Haupttrakt unter Schopfwalm- bzw. Mansarddach, einer ehemaligen Kapelle, und einem südlich etwas zurückgesetzten Wirtschaftstrakt.

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Schloss Berghof, Landesberufsschule
ObjektID: 24643
Berghofstraße 14–26
Standort
KG: Stangenthal
Das Schloss Berghof wurde 1839 nach Plänen von Moritz von Loehr für Ignaz Castelli erbaut, in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgten Umbauten und Erweiterungen, ehemals eine gestaltete Parkanlage. 1854 ging der Besitz an Rudolf von Vivenot, dann an Alfred von Lindheim bis 1914, und ab 1960 gehörte das Schloss dem Land Niederösterreich und wurde zur Landesberufsschule adaptiert. Der spätklassizistische Bau mit zweigeschoßigem Mittelteil unter Walmdach mit eingeschoßigen Seitenflügeln hat an seiner Schauseite einen Balkonvorbau.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Lilienfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Gerhard Stadler, 2006: Das industrielle Erbe Niederösterreichs, Kapitel Lilienfeld, Kalkofen des Zisterzienserstiftes, S. 444–445. ISBN 3-20577460-4
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.