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vom 29.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mürzzuschlag

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Mürzzuschlag enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Stadtgemeinde Mürzzuschlag im steirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 9677
Edlachstraße
Standort
KG: Mürzzuschlag
Der Kilometer-/Meilenstein stammt aus dem 19. Jahrhundert (1837).

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Bezirksgericht und Amtsgebäude
ObjektID: 9679

seit 2014

Grazer Straße 1, 3
Standort
KG: Mürzzuschlag

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Kath. Pfarrkirche Zum gekreuzigten Heiland
ObjektID: 9706
bei Grazer Straße 85
Standort
KG: Mürzzuschlag
Kirche der Pfarre Hönigsberg. Eine ehemalige Schuhfabrikshalle wurde zur Kirche umgebaut, die Glasfenster stammen von Edith Temmel.[2]

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Bahnhofanlage Mürzzuschlag
ObjektID: 130763

seit 2017

Heizhausgasse 2
Standort
KG: Mürzzuschlag
Hauptartikel: Bahnhof Mürzzuschlag
f1

Anmerkung: 2017 wurden zwei bis 2016 einzeln geschützte Objekte unter der Bahnhofanlage Mürzzuschlag zusammengefasst.

BW Datei hochladen Wohn- und Geschäftshaus, Ankerhaus
ObjektID: 9683

seit 2018

Kernstockgasse 2
Standort
KG: Mürzzuschlag
Datei hochladen Bahnwärter-/Streckenwärterhaus, Südbahnstrecke, Semmering-Bahn, Wächterhaus rechts der Bahn km 114,680
ObjektID: 9764
Scheedgraben 1
Standort
KG: Mürzzuschlag
Die Semmeringbahn wurde 1854 eröffnet und ist die älteste normalspurige Gebirgsbahn Europas. Sie wurde von Carl Ritter von Ghega geplant. Vom Bahnhof Gloggnitz zum Bahnhof Mürzzuschlag sind es 41 Kilometer.

Das Wächterhaus trägt die Bezeichnung WH 200 nach der neuen Zählung, bzw. WH 54 nach der Originalzählung und ist das letzte erhaltene Wächterhaus in Richtung Süden.[3]

Datei hochladen Flur-/Wegkapelle, Johann-Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 9700
Wiener Straße
Standort
KG: Mürzzuschlag
Die breitovale Kapelle wurde 1766 von Martin Rottmayr erbaut und beherbergt eine lebensgroße Johann-Nepomuk-Statue.
Datei hochladen Bildstock, Russenkreuz
ObjektID: 9701
Wiener Straße
Standort
KG: Mürzzuschlag
Erbaut um 1799, es markiert die Grabstätte von 75 russischen Soldaten aus der Armee des Generals Suwarov die in Mürzzuschlag einer Seuche erlagen.[4]
Datei hochladen Flur-/Wegkapelle, Auersbach-Kapelle
ObjektID: 9702
Wiener Straße
Standort
KG: Mürzzuschlag

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Brahms-Haus
ObjektID: 9692
Wiener Straße 2, 4
Standort
KG: Mürzzuschlag
Das Haus wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, erkerartig vortretende Seitenflügel mit einem Hauszeichen am westlichen Flügel. Das rundbogige Portal hat eine Tür mit Wappen, welches mit 1696 datiert ist. Im Hof ein Arkadengang und im Obergeschoß eine unterteilte Stuckdecke aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts.

In diesem Haus komponierte Brahms seine 4. Sinfonie, Gedenktafel am Haus.


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Wohn- und Geschäftshaus, sog. Alte Ratsburg
ObjektID: 9694
Wiener Straße 38
Standort
KG: Mürzzuschlag

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Ehem. Hammerherrenhaus, Freibergerhaus
ObjektID: 9695
Wiener Straße 50-54
Standort
KG: Mürzzuschlag
Das ehemalige Hammerherrenhaus Freibergerhaus wurde 1792 unter Verwendung älterer, teils gotischer Bauten errichtet. Die Straßenfront ist zweigeschoßig und zehnachsig mit zwei Einfahrtstoren, darüber Mansarddach. Im Erdgeschoß klassizistische Fensterkörbe und Stiegenaufgangsgitter aus derselben Zeit. Hofseitig im Westteil Stiegenbrüstungs- (1811 datiert) und Fenstergitter einfacher. Bemerkenswerte Innenausstattung.

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Kunsthaus Mürzzuschlag, ehem. Kirche des Franziskanerklosters
ObjektID: 9696
Wiener Straße 56
Standort
KG: Mürzzuschlag
Hauptartikel: Kunsthaus Mürzzuschlag
f1
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ObjektID: 9698
Wiener Straße 79
Standort
KG: Mürzzuschlag
Das ehemalige Forstamt diente von den 1960er-Jahren bis in die 2000er-Jahre als Wintersportmuseum. Es stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts mit Plattenstil, Satteldach und Fensterkörben.
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 9699
Wiener Straße 120, 122, 124, 126
Standort
KG: Mürzzuschlag

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Kath. Pfarrkirche hl. Kunigunde
ObjektID: 9672

Standort
KG: Mürzzuschlag
Die Pfarrkirche von Mürzzuschlag wurde urkundlich bereits 1094 erwähnt und ist somit eine der ältesten Kirchen des gesamten Mürztales. Heute ist ihr Erscheinungsbild mit Ausnahme des gotischen Südwestturms allerdings durch den Neubau ab dem Jahr 1767 geprägt. Der Hochaltar, drei Seitenaltäre und die Kanzel im Innenraum stammen aus dem Rokoko.

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Evang. Pfarrkirche A.B., Heilandskirche
ObjektID: 9673

Standort
KG: Mürzzuschlag
Die Kirche wurde 1900 nach einem Plan von Carl Steinhofer in neugotischen Formen erbaut. Der Bau erfolgte zur Versorgung der im Rahmen der Los-von-Rom-Bewegung neu eingerichteten evangelischen Gemeinde und wurde durch eine vom Dichter Peter Rosegger initiierte Spendensammlung von 30.000 Kronen in Deutschland ermöglicht.[5]
Datei hochladen Persönlichkeitsdenkmal, Kaiser-Franz-Josef-Denkmal
ObjektID: 17546

Standort
KG: Mürzzuschlag
Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 17547

Standort
KG: Mürzzuschlag
Das Kriegerdenkmal wurde von Wilhelm Gösser geschaffen.
Datei hochladen Semmering-Bahn (Gloggnitz-Mürzzuschlag)
ObjektID: 9703

Standort
KG: Mürzzuschlag
Die Semmeringbahn wurde 1854 eröffnet und ist die älteste normalspurige Gebirgsbahn Europas. Sie wurde von Carl Ritter von Ghega geplant. Vom Bahnhof Gloggnitz zum Bahnhof Mürzzuschlag sind es 41 Kilometer.
Datei hochladen Eisenbahnbrücke „Au“ über die Mürz
ObjektID: 76259

Standort
KG: Mürzzuschlag

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Rundlokschuppen mit Drehscheibe
ObjektID: 104855

bis 2016[6]

Heizhausgasse
Standort
KG: Mürzzuschlag
Hauptartikel: Bahnhof Mürzzuschlag
f1

Anmerkung: 2017 in der Bahnhofanlage Mürzzuschlag aufgegangen und dort weiterhin geschützt.

Datei hochladen Lokmontierungshalle mit Schiebebühne
ObjektID: 104856

bis 2016[6]

Heizhausgasse 2
Standort
KG: Mürzzuschlag
Hauptartikel: Bahnhof Mürzzuschlag
f1

Anmerkung: 2017 in der Bahnhofanlage Mürzzuschlag aufgegangen und dort weiterhin geschützt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1
  • Othmar Pickl, Gerhard Wresounig: Chronik der Marktgemeinde Langenwang, 1997.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Mürzzuschlag  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Pfarre Hönigsberg: Beschreibung, hoenigsberg.graz-seckau.at
  3. Roland Tusch: Wächterhäuser an der Semmeringbahn. Studienverlag Innsbruck, 2014, ISBN 978-3-7065-5381-0.
  4. Othmar Pickl, 1997: S. 109
  5. „Los von Rom-Bewegung“. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 12. Leipzig 1908, S. 723–725; Zahlen nach Angaben des k. k. evangelischen Oberkirchenrats vom 10. Februar 1903; digitalisiert bei zeno.org
  6. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 21. Juni 2016 (PDF).
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.