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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nassereith

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nassereith enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Nassereith.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Bauernhof (Anlage), Römerhof
ObjektID: 803
Dormitz 347
Standort
KG: Nassereith
Einhof mit zweigeschoßigem, gemauerten Mittelflurhaus. Das Haus besitzt ein Steinportal, einen gewölbten Flur sowie verschalte und verputzte Giebel.[2]
Datei hochladen 14-Nothelfer-Kapelle/Fernpasskapelle
ObjektID: 812
Fernpass 481
Standort
KG: Nassereith
Die Fernpasskapelle, auch Neue Nothelferkapelle, wurde um 1780 an der neuen Fernpassstraße errichtet. Die Deckenmalerei stammt von Josef Degenhart und datiert um 1790.[3]

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Zollhaus/Mauthaus, Schreiberhaus
ObjektID: 806
Fernstein 476
Standort
KG: Nassereith
Um 1900 verändertes Gebäude aus dem 16. Jahrhundert nahe dem Klausengebäude

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Schloss Fernstein/Klause Fernstein
ObjektID: 805
Fernstein 477
Standort
KG: Nassereith
1288 erstmals erwähnte Zollstation, bestehendes Gebäude von 1460/70

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Ansitz Sterzinger/Altersheim
ObjektID: 780
Karl-Mayr-Straße 12
Standort
KG: Nassereith
Dreigeschoßiges Gebäude mit Krüppelwalmdach und Stuck aus dem 17. Jahrhundert im Obergeschoßgang. An der Stirnseite befindet sich ein Rundbogenportal, darüber ein Breiterker.[2]

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Widum
ObjektID: 813
Schulgasse 38
Standort
KG: Nassereith

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Kath. Pfarrkirche Hl. Dreikönig
ObjektID: 779
Schulgasse 38a
Standort
KG: Nassereith
1846/47 nach Plänen von Josef Falbesoner neu errichteter historistischer Kirchenbau mit barockem Nordturm.

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Dreikönigskapelle bei Schießbühel
ObjektID: 784

Standort
KG: Nassereith
Kapelle an der Straße nach Tarrenz aus dem 19. Jahrhundert, gerader Schluss, Vorlaube mit Arkaden und einem Dachreiter. Die Kapelle weist auch eine Pilastergliederung auf, dazwischen sind rundbogige Blendfelder mit Halbkreisfenstern gesetzt. Innen befindet sich ein Kreuzgratgewölbe mit rundschließendem Chor.[2]

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Nischen-/Kapellenbildstock
ObjektID: 785

Standort
KG: Nassereith
Der Bildstock auf dem Postplatz, auch Salzstadelkapelle genannt, stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts.[4]

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Schönherr-Kapelle
ObjektID: 786
Badergasse
Standort
KG: Nassereith
Die Schönherr-Kapelle stammt vom Anfang des 19. Jahrhunderts.[5]

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Wegkapelle beim Schießbühel
ObjektID: 787

Standort
KG: Nassereith

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Georgskapelle am Jörgenbichl
ObjektID: 788

Standort
KG: Nassereith
1651 als Pestkapelle errichtetes Gebäude, seitdem stark erneuert.[2]

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Maibrunnen
ObjektID: 794

Standort
KG: Nassereith
Der Laufbrunnen auf dem Dorfplatz wurde 1952 bis 1953 errichtet. Die Brunnenfigur stammt von Franz Josef Kranewitter.[6]

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Nepomukbrunnen
ObjektID: 797

Standort
KG: Nassereith
Der Laufbrunnen stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Brunnenfigur wird Martin Falbesoner zugeschrieben.[7]

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Sebastiansbrunnen
ObjektID: 798

Standort
KG: Nassereith
Der Laufbrunnen ist mit 1884 bezeichnet.[8]

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Wallfahrtskirche hl. Nikolaus und Friedhof in Dormitz
ObjektID: 799

Standort
KG: Nassereith

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Friedhofskapelle in Dormitz
ObjektID: 800

Standort
KG: Nassereith
Spätgotischer Bau, zweijochig mit polygonaler Apsis.[2]

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Kriegerdenkmal in Dormitz
ObjektID: 801

Standort
KG: Nassereith
Die Kriegergedächtniskapelle wurde um 1967 nach einem Entwurf von Ernst Meissl errichtet. Das Kruzifix stammt von Franz Josef Kranewitter aus dem Jahr 1949.[9]

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Nikolausbrunnen
ObjektID: 802

Standort
KG: Nassereith
Der Brunnen wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet, die Statue stellt den hl. Nikolaus dar.[2]

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Fernsteinkapelle
ObjektID: 804

Standort
KG: Nassereith
Die Fernsteinkapelle, auch Alte Nothelferkapelle, ist liegt südlich der Klause Fernstein. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert, ist mit 1544 und 1594 bezeichnet. Sie wird einem Meister Heinrich zugeschrieben.[10]

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Straßenbrücke, Fernsteinseebrücke
ObjektID: 809

Standort
KG: Nassereith
Die Brücke der Fernpassstraße am Fernsteinsee wurde 1854 erbaut. Die 21 m lange Brücke besteht aus zwei gemauerten Bögen mit je 9,5 m Breite und einem massiven Mittelpfeiler. 1996 wurde die Brücke saniert und die Fahrbahn durch Aufsetzen einer Stahlbetonplatte auf das Gewölbe verbreitert.[11]

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Straßenbrücke, Alte Fernsteiner Brücke
ObjektID: 808

Standort
KG: Nassereith
Straßenbrücke aus dem 16. Jahrhundert mit Relief Bindenschild und den Resten der alten Straße.[2]

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Burgruine Fernstein
ObjektID: 810

Standort
KG: Nassereith
Hauptartikel: Burg Fernstein
f1

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Burgruine Sigmundsburg
ObjektID: 811

Standort
KG: Nassereith
Hauptartikel: Ruine Sigmundsburg
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Tirol. Verlag Anton Schroll & Co, Wien, 1980
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Nassereith  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Dehio Tirol 1980, Nassereith, Seiten 545 bis 550
  3. Wegkapelle, Neue Nothelferkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. März 2015.
  4. Nischenbildstock, Salzstadelkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Mai 2015.
  5. Kapellenbildstock, Schönherrkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 28. Juni 2015.
  6. Laufbrunnen, Maria Immaculatabrunnen, Maibrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Mai 2015.
  7. Laufbrunnen, Johannes-Nepomuk-Laufbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Mai 2015.
  8. Laufbrunnen mit Figur hl. Sebastian, Sebastiansbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 22. Mai 2015.
  9. Kriegergedächtniskapelle, Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 11. August 2014.
  10. Wegkapelle, Alte Nothelferkapelle, Kapelle von Fernstein. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 14. März 2015.
  11. Martin Aschaber, Günter Guglberger, Karl Sporschill: Brücken in Tirol. Studienverlag, Innsbruck 2010, ISBN 978-3-7065-4957-8, S. 58.
  12. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.