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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederneukirchen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Niederneukirchen enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Niederneukirchen in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche d. seligen Jungfrau Maria u.d. hll. Petrus u. Paulus sowie ehem. Kirchhofsfläche
ObjektID: 15200

Standort
KG: Ruprechtshofen
Diese barocke Filialkirche wurde zwischen 1754 und 1758 errichtet. Ein besonderes Merkmal dieser Wallfahrtskirche ist die hölzerne Vorlaube, welche ein Betfenster in der Westfassade überdacht. Die Laube ist so wie der Zwiebelturm mit Schindeln gedeckt. Im Inneren findet man einen Marienaltar im Stile des Rokoko mit einer gotischen Madonna, klassizistische Kirchenbänke und eine Bodenpflasterung aus Solnhofener Platten aus dem 18. Jahrhundert.[2]

In der südlichen Mauer des Chors ist, von außen zu besichtigen, ein römischer Grabstein eingemauert.[3]


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Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe und Friedhof
ObjektID: 15220

Standort
KG: Niederneukirchen
Die spätgotische Hallenkirche mit zweischiffigem Langhaus und dreijochigem Chor wurde 1488 eingeweiht. Das Langhaus und der Chor mit Dreiachtelschluss haben ein Netzrippengewölbe. Die Kirche wurde im Laufe der Zeit einige Male umgebaut beziehungsweise neu ausgestattet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts verlängerte man die Kirche und band den freistehenden Turm ein. Dieser wurde zuletzt 1954 umgebaut. Der Altar ist ein Werk von Ferdinand Scheck dem Jüngeren und ist eines der wichtigsten Beispiele der Neugotik in Oberösterreich.

An der Außenseite des Chors befindet sich eine Kapelle mit einem Schmiedeeisengitter aus der Zeit um 1700.[4]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Niederneukirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Filialkirche Ruprechtshofen – Kulturbericht 1998; Bundesdenkmalamt; Aus der Tätigkeit der Landeskonservatorate; seite 154 (PDF; 6,9 MB). Website des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Abgerufen am 9. Januar 2012.
  3. Christine Schwanzar :Ein römischer Grabstein in der Filialkirche in Ruprechtshofen bei Niederneukirchen, Bezirk Linz-Land, in: Jahrbuch des oö. Musealvereines, Gesellschaft für Landeskunde, 133. Band, Linz 1988
  4. ErwinHainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 213.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.