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vom 02.02.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pölstal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pölstal enthält die 33 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Pölstal im steirischen Bezirk Murtal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Katharina und Friedhof
ObjektID: 56520
Bretstein 3a
Standort
KG: Bretstein
Die Kirche, die ursprünglich den hll. Katharina und Ulrich geweiht war (bis 1545) wurde 1343 erstmals erwähnt.

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Propstei Zeiring samt Schlosskapelle
ObjektID: 36545
Propstei 1
Standort
KG: Möderbrugg
Die Propstei liegt nordwestlich des Ortes auf einem Plateau über der Pöls. Sie wurde 1074 von Erzbischof Gebhard von Salzburg dem Stift Admont geschenkt, 1480 von den Türken verwüstet und ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Privatbesitz.

Um einen großen Rechteckshof gruppieren sich die zwei Wohnflügel, die gotische der hl. Agathe geweihte Kapelle, sowie hohe Wehrmauern mit Schießscharten. An der Südostecke ein markanter Erker (Bretesche) mit Zwiebelhelm. Wohntrakte und Wehrmauern wurden in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts neu errichtet, im 17. Jahrhundert erfolgte ein weiterer Ausbau. Im Westtrakt befindet sich hofseitig eine Stucknische vom Ende des 17. Jahrhunderts mit einer Statue des hl. Josephs, im 1. Obergeschoß eine gleichalte Stuckdecke. Schmiedeeisengitter und einige Türen vom Anfang des 17. Jahrhunderts erhalten.

Die Kapelle hl. Agathe wurde urkundlich bereits 1160 erwähnt, der spätgotische Neubau (1424, Wappen von Abt Andreas von Stetthaim) wurde nach dem Türkeneinfall 1480 unter Abt Leonhard von Steinach um das Jahr 1493 erneuert, die Neuweihe erfolgte 1495 durch Bischof Matthais Scheit.


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Schloss Hanfelden
ObjektID: 36407
Unterzeiring
Standort
KG: Möderbrugg
Das Schloss Hanfelden wurde im späten 15. Jahrhundert begonnen und in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts vollendet. Der dreigeschoßige Vierflügelbau ist von einem Zwinger umgeben, an dessen Ecken sich Türme und überall Schießscharten befinden. Der Westtrakt tritt nach Norden vor, an der Südseite und am Südosteck Kragsteinerker. Die Fassaden mit Putzfeldergliederung stammen alle aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Arkaden im ersten und zweiten Obergeschoß der West- und Ostseite des Innenhofs ruhen auf Rund- und Achteckpfeilern. In der Südwestecke des ersten Obergeschoßes befindet sich eine große sowie nördliche daran anschließend eine kleine Blockwerkkammer und in der Südostecke des zweiten Obergeschoßes die, nach einem Aufenthalt des Kaisers Maximilian I. im Jahre 1506 benannte Königsstube mit einer Leistendecke. Darunter die Kapelle mit einer Stuckdecke aus dem 17. Jahrhundert.

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Schneebergkapelle
ObjektID: 91941

Standort
KG: Möderbrugg

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Bauernhaus Schneebergerhof
ObjektID: 91942

Standort
KG: Möderbrugg
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ObjektID: 92375
Bergwerkgasse 4
Standort
KG: Oberzeiring
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ObjektID: 92384
Florianigasse 8
Standort
KG: Oberzeiring

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Kath. Filialkirche Elisabethkirche/Knappenkirche
ObjektID: 57453
Hauptstraße
Standort
KG: Oberzeiring
Hauptartikel: Elisabethkirche (Oberzeiring)
f1

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Sogen. Mayer-Haus
ObjektID: 49430
Hauptstraße 24
Standort
KG: Oberzeiring

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Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus
ObjektID: 57454
Kirchplatz
Standort
KG: Oberzeiring

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Pest- /Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 92423
Kirchplatz
Standort
KG: Oberzeiring
Die Pestsäule wurde um 1760–1770 errichtet und zeigt eine Maria Immaculata sowie die hll. Florian und Rochus. Sie wird von einem barocken Schmiedeeisengitter umgeben. Restaurierung 1952.
Datei hochladen Postgebäude, sog. Bäckerhaus, ehem Gerichtsgebäude
ObjektID: 92482

seit 2014

Marktplatz 1
Standort
KG: Oberzeiring

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Friedhof christlich, Friedhofsportal und Friedhofskreuz
ObjektID: 92025

Standort
KG: Oberzeiring

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Flur-/Wegkapelle, Färberkreuz
ObjektID: 92385

Standort
KG: Oberzeiring

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Sog. Römerbrücke
ObjektID: 115609

Standort
KG: Oberzeiring
Hauptartikel: Brücke von Oberzeiring
f1

Anmerkung: Die Römerbrücke verbindet die Gemeinden Oberzeiring und Pöls-Oberkurzheim, KG Unterzeiring über den Blahbach.

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ObjektID: 75798

Standort
KG: Oberzeiring
Das Jägerkreuz in der Tratten (daher auch Trattenkreuz) auf der Straße nach Oberwölz ist ein gotischer Nischenbildstock mit Fresken vom Anfang des 15. Jahrhunderts. In den drei Nischen Darstellungen von Kreuzigung, Pietà, hl. Wolfgang und hl. Georg zu Pferd, sowie einer weiteren Heiligen. 1957 und 2004[2] restauriert.

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Kalvarienbergkirche
ObjektID: 92377

Standort
KG: Oberzeiring
Die Kalvarienbergkirche steht auf einer 1034 m hohen Anhöhe nordöstlich des Ortsgebiets. Sie wurde 1857–1860 durch Franz und Johanna Neuper erbaut und 1956 restauriert. Die Kirche ist dreijochig mit einem Halbkreisschluss, kannelierte Pilaster mit korinthischen Kapitellen. Im Westjoch eine Empore auf Platzl mit einer Balusterbrüstung, das Schmiedeeisengitter datiert auf 1859. Dachreiter mit Zwiebelhaube.

Der Altar wurde nach einem Entwurf von Johann Max Tendler vom Tischler Jakob Mayer 1859 errichtet, das Altarbild zeigt eine Pietà; der Tabernakel ist freistehend. Votivbilder aus den Jahren 1835, 1863 und 1869. Ein Bild des Heiligen Wandels stammt aus dem 3. Viertel des 19. Jahrhunderts und ein Bild auf der Empore zeigt Maria mit Kind und Heiligen in einer Kopie nach Solimena. Neben der Kirche befinden sich zwei offene Kapellen, die Kreuzigungskapelle und die Kapelle Christus in der Rast.


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Kreuzigungskapelle
ObjektID: 92378

Standort
KG: Oberzeiring

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Christus in der Rast-Kapelle
ObjektID: 92379

Standort
KG: Oberzeiring

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Evang. Pfarrkirche A.B., Toleranzbethaus
ObjektID: 103852

Standort
KG: St. Johann Schattseite
Die evangelische Kirche ist eines der ältesten Toleranzbethäuser, sie wurde 1784 (neueren Forschungen 1794[3]) erbaut. Auf der Nordseite ein Turm mit Spitzhelm aus den Jahren 1951–1952. Der Saalraum hat einen 3/8-Schluss, Altar und Kanzel stammen aus der Bauzeit, der Altar wurde 1860 verändert.[4]
Datei hochladen Kalvarienbergkapelle
ObjektID: 103857

Standort
KG: St. Johann Schattseite
Die Kalvarienbergkapelle wurde 1862 erbaut, das schmiedeeiserne Chorgitter ist mit dem Erbauungsjahr datiert und wurde 1975 restauriert. Am Altar befindet sich eine vielfigürliche und kleinteilige Kalvarienberggruppe (Osterkrippe), darüber die Kreuzigung mit den Schächern und Longinus, seitlich Statuen der hll. Leonhard, Theresa, Johannes und von Pilgern.[4]

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Mühle mit technischer Einrichtung und Fluder
ObjektID: 128992
bei Schattseite 4
Standort
KG: St. Johann Schattseite
BW
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Ehem. Salzspeicher der Bauernhofanlage Schaffer
ObjektID: 103870

seit 2013

Schattseite 10
Standort
KG: St. Johann Schattseite

Anmerkung: Koordinaten vor Ort prüfen


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Bauernhaus vulgo Oberer Lerchbacher
ObjektID: 103865
Sonnseite 15
Standort
KG: St. Johann Sonnseite
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ObjektID: 103866
Sonnseite 40
Standort
KG: St. Johann Sonnseite

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Bauernhaus Schellhube
ObjektID: 103873
Sonnseite 54
Standort
KG: St. Johann Sonnseite

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Bauernhofanlage Pölsenhube
ObjektID: 103869
Sonnseite 68
Standort
KG: St. Johann Sonnseite

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und ehem. Friedhof
ObjektID: 57631

Standort
KG: St. Johann Sonnseite

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Bauernhaus Koiner
ObjektID: 91853
Koingraben 1
Standort
KG: St. Oswald
Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 36546
Sankt Oswald 1
Standort
KG: St. Oswald
BW Datei hochladen Kindergarten
ObjektID: 91821
Sankt Oswald 2
Standort
KG: St. Oswald

Anmerkung:


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Ortskapelle
ObjektID: 91841

Standort
KG: St. Oswald

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Kath. Pfarrkirche hl. Oswald und Friedhof
ObjektID: 91818

Standort
KG: St. Oswald

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Anton Schroll & Co, Wien, 1982, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3-7031-0532-1
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Pölstal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Foto auf Picasa
  3. Evangelische Kirche. In: Sankt Johann am Tauern auf riskommunal.net. Abgerufen am 5. Dezember 2013.
  4. 1 2 Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 441.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.