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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinswang

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pinswang enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Pinswang.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Ehem. Festungsanlage Kniepass
ObjektID: 79678
Oberpinswang
Standort
KG: Oberpinswang
Die Festungsanlage wurde im Dreißigjährigen Krieg als Vorwerk für die Burg Ehrenberg angelegt und nach Kampfhandlungen 1632 erneuert und verstärkt. 1647 und 1670 wurde sie nach Plänen von Elias Gumpp, 1694 durch Johann Martin Gumpp den Älteren neuerlich befestigt und erweitert. Heute sind nur noch einzelne Mauerreste der Sternschanze vorhanden.[2]
BW Datei hochladen Ortskapelle hll. Joachim und Anna
ObjektID: 79680
Oberpinswang
Standort
KG: Oberpinswang
Die rechteckige Kapelle mit Satteldach wurde 1969 an Stelle des Vorgängerbaus aus dem frühen 19. Jahrhundert errichtet. Im Inneren stehen Heiligenstatuen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich, Friedhof m. Totenkapelle
ObjektID: 79650
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Die einheitlich barocke Pfarrkirche wurde von 1725 bis 1729 erbaut und steht auf einer Anhöhe im Nordwesten des Dorfes Unterpinswang. An den achteckigen axialen Zentralraum schließt ein zweijochiger Chorraum an; der Nordturm mit Zwiebelhaube ist an den Chor angebaut. Im Inneren sind Fresken von Johann Heel aus dem Jahr 1729 zu sehen. Die Fresken an den Seitenaltären sowie die Kreuzwegstationen stammen aus dem 20. Jahrhundert.
BW Datei hochladen Bildstock am Weg zum Kratzer
ObjektID: 79659
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Der Bildstock über abgefastem Pfeiler mit Nischenaufsatz stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert, wurde aber erst nach 1856 an den heutigen Standort versetzt. In der Nische befindet sich eine neue Kopie des Gnadenbildes Mariahilf.[3]

Anmerkung: Standortangabe näherungsweise.


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Ulrichsbrücke über den Lech
ObjektID: 79665
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Die 1914 erbaute Brücke der Fernpassstraße über den Lech war die erste größere Stahlbetonbogenbrücke einer Bundesstraße in Nordtirol. Die Brüstungssegmente des dekorativen dünnwandigen Stahlbetongeländers sind durch Pfeiler gegliedert, das Segment in der Brückenmitte zeigt den österreichischen Doppeladler.[4][5] Die Brücke überquert den Lech, der hier die Grenze zur Gemeinde Vils bildet.

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Burgruine Loch
ObjektID: 79666
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Die Höhlenburg entstand in Zusammenhang mit der Ausdehnung der Herrschaft Vilsegg im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts und gelangte nach 1312/1313 in den Besitz der Tiroler Landesfürsten. Ab 1352 unterstand sie der Verwaltung der Burg Ehrenberg, im 16. Jahrhundert war sie bereits eine Ruine. Heute sind die Reste von vier Mauerzügen unter dem überhängenden Felsen erhalten.[6]
Datei hochladen Gedenktafel/-stein
ObjektID: 79668
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Das Denkmal erinnert an die Errichtung der Straße nach Unterpinswang durch Kaiser Joseph II. in den Jahren 1782–1784. Das Datum der Errichtung des Denkmals ist nicht genau bekannt. Die gerahmte Inschriftentafel aus weißem Marmor ist durch ein kleines Schutzdach mit Festongirlanden überdeckt.[7]

Anmerkung: Standortangabe eventuell näherungsweise.

BW Datei hochladen Vermessungsstein beim Stiglberg
ObjektID: 79669
Unterpinswang
Standort
KG: Unterpinswang
Beim alten Übergang am Einschnitt zwischen Kratzer- und Stiglberg befindet sich dieser Fels mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1674 und 1848.[8]

Anmerkung: Standortangabe eventuell näherungsweise.

Datei hochladen Feldkapelle
ObjektID: 79655
bei Unterpinswang 17
Standort
KG: Unterpinswang
Die Kapelle unterhalb von Schloss Loch gehörte ursprünglich zu einem 1559 erstmals erwähnten Gasthof, von dem nur noch die Grundmauern vorhanden sind. Der Kapellenbildstock mit Satteldach und hoher, von gemalten Eckpilastern eingerahmter Rundbogenöffnung, stammt in seiner heutigen Form vermutlich aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im gewölbten, durch ein Gitter abgeschlossenen Inneren befinden sich ein gemauerter Altarstein und ein Marienbild nach Raffael von 1986.[9]
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ObjektID: 72639
Unterpinswang 26
Standort
KG: Unterpinswang
Der schlichte, zweigeschoßige Mauerbau mit Satteldach und Mittelflurgrundriss westlich der Pfarrkirche wurde 1788 errichtet und 2003/2004 Im Inneren modernisiert.[10]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützten Objekte in Pinswang  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Baumann, Schmid-Pittl: Ruine, Vorwerk der Ehrenberger Klause. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  3. Fingernagel-Grüll, Schmid-Pittl: Bildsäule, Kratzerbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  4. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Straßenbrücke, Ulrichsbrücke über den Lech (Vils). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Januar 2014.
  5. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Straßenbrücke, Ulrichsbrücke über den Lech (Pinswang). In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Januar 2014.
  6. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Burgruine Schloss Loch. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  7. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Gedenktafel Steinwänden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Januar 2014.
  8. Fingernagel-Grüll, Schmid-Pittl: Vermessungsstein beim Stiglberg. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  9. Baumann, Schmid-Pittl: Nischenbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  10. Fingernagel-Grüll, Schmid-Pittl: Pfarrhaus Pinswang. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Oktober 2016.
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.