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vom 26.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seckau

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Seckau enthält die 25 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der österreichischen Marktgemeinde Seckau im steirischen Bezirk Murtal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 81508
bei Dürnberg 20a
Standort
KG: Seckau
Lebensgroße barocke Madonna aus Stein aus dem 1. Drittel des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 81521
bei Dürnberg 29
Standort
KG: Neuhofen

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Wallfahrtskirche Maria Schnee und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 80922

Standort
KG: Dürnberg
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee auf der Hochalm wurde 1660 errichtet und zunächst dem Heiligen Hieronymus (Viehpatron) geweiht. Erst im 18. Jahrhundert bürgerte sich der heute noch gebräuchliche Name ein.
Datei hochladen Nischen-/Kapellenbildstock, Figur Oberreiter Muttergottes mit Kind
ObjektID: 81522
bei Oberfarrach 17
Standort
KG: Dürnberg

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Basilika Mariä Himmelfahrt und Mausoleum
ObjektID: 57582
Seckau 1
Standort
KG: Seckau
Die romanische Basilika der Abtei Seckau wurde zunächst 1143 bis 1164 errichtet, aber im 14. und 15. Jahrhundert wesentlich umgestaltet. Die neoromanischen Türme stammen aus den Jahren 1891 bis 1893. Im Mausoleum ist unter anderem Erzherzog Karl II. beigesetzt. Errichtet wurde es zwischen 1587 und 1612 von Alessandro de Verda und Sebastian Carlone.
Hauptartikel: Basilika Seckau

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Benediktinerkloster Abtei Seckau
ObjektID: 57580
Seckau 1
Standort
KG: Seckau
Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift Seckau wurde 1883 von den Benediktinern neu besiedelt.
Hauptartikel: Abtei Seckau

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Mariensäule
ObjektID: 80919
bei Seckau 1
Standort
KG: Seckau
Die Pestsäule auf dem Zellenplatz trägt eine aus Kupfer getriebene Immaculata, 1719 von Johann Lukas Sigl begonnen und 1721/22 von Joh. Georg Herkhommer vollendet, beide aus Augsburg. Die Steinstatuen der hll. Augustinus, Antonius von Padua, Franz Xaver und Sebastian sowie der vier Engel stammen von Josef Christoph Schweiger und aus dem Jahre 1717, das Schmiedeeisengitter von Philipp Gritsch 1722. Die Mariensäule wurde 1821, 1902 und 1960/61 restauriert.
Datei hochladen ehem. Karner
ObjektID: 80914
hinter Seckau 1
Standort
KG: Seckau
Die Reste des Karners (der ursprünglichen Magdalenenkapelle) befinden sich östlich der Basilika im Garten des Stifts. Vom spätromanischen Rundbau sind nur noch die Grundmauern, sowie ein Apsisbogen erhalten.
Datei hochladen Glashaus
ObjektID: 80915
bei Seckau 1
Standort
KG: Seckau

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Gasthaus Hofwirt, Pavillon/Gartenhaus
ObjektID: 80928
Seckau 3
Standort
KG: Seckau
Das zweieinhalbgeschoßige Gebäude mit Walmdach wurde 1661 von Peter Franz Carlone erbaut. Es wurde 1710–1720 mit Pilastern über zwei Geschoße und Stuck versehen. Der Stuck findet sich auch im Treppenhaus und in mehreren Räumen, dort auch Relieffelder.[2]
Datei hochladen Wohnhaus, Gallhoferhaus
ObjektID: 80927
Seckau 4
Standort
KG: Seckau
Datei hochladen Wohnhaus
ObjektID: 80918
Seckau 5
Standort
KG: Seckau
Datei hochladen Gasthaus Oberwirt
ObjektID: 36582
Seckau 17
Standort
KG: Seckau
Das zweigeschoßige Gebäude mit Walmdach hat eine Biedermeierfassade um 1830.
Datei hochladen Flur-/Wegkapelle, Färberkreuz
ObjektID: 80932
bei Seckau 36
Standort
KG: Seckau
Das Färberkreuz ist eine Doppelkapelle mit Rokokostuck aus dem Jahre 1766. In der einen Kapelle eine kreuzschleppender Christus aus Stein und in der anderen eine Holzstatue des Johann Nepomuk aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts von Balthasar Prandtstätter.
Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 80917
bei Seckau 42
Standort
KG: Seckau
Bei der Friedhofskapelle Namen Jesu handelt es sich um einen Rest (vermutlich eine Seitenkapelle) der 1197 genannten und 1782 abgebrochenen Jakobuskapelle, der späteren Pfarrkirche.

Der rechteckige Raum mit Kreissegmentapsis ist nach Süden orientiert, das Schiff mit einer Holzdecke gedeckt, die Nordwand aus romanischem Quadermauerwerk. Auf der Nordseite Dachreiter. An der Nordfassade Weltenrichter von Bruder Bernward Schmid aus dem Jahre 1966. Die barocke Kreuzgruppe stammt aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts, die Muttergottesstatue rund um 1700 und der hl. Ambrosius aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts von Balthasar Prandtstätter stammen aus der Schachenkirche.

BW Datei hochladen Figur Christus an der Geißelsäule
ObjektID: 80929
bei Seckau 42
Standort
KG: Seckau
Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 80931
bei Seckau 61
Standort
KG: Seckau
Ein auf einer Anhöhe mächtiger quadratischer Bildstock mit acht Nischen.
Datei hochladen Schule, Schwesternhaus
ObjektID: 80925
Seckau 62
Standort
KG: Seckau
Datei hochladen Luciakapelle
ObjektID: 57581
bei Seckau 62
Standort
KG: Seckau
Bei der Luciakapelle handelt es sich um den Rest des 1912 abgetragenen Spitals, das 1501 unter Propst Dürnberger errichtet wurde.

Die Kapelle umfasst einen kleinen rechteckigen Raum mit einem Netzgewölbe auf Konsolen sowie einer flachen Erkernische für den Altar im Osten, und dem Schulterbogenportal im Westen. Der Innenraum ist zur Gänze mit Fresken bemalt, zweimal mit 1501 datiert. Die Fresken wurden 1968/69 restauriert, die Außenrestaurierung erfolgte 1975.

Datei hochladen Amtsgebäude, ehem. Mädchenschule
ObjektID: 80924
Seckau 63
Standort
KG: Seckau
Datei hochladen Kalvarienbergbildstock
ObjektID: 81513

Standort
KG: Neuhofen
Datei hochladen Kalvarienbergbildstock
ObjektID: 81515

Standort
KG: Neuhofen

Anmerkung: Standort grundstücksgenau

Datei hochladen Kalvarienbergbildstock
ObjektID: 81517

Standort
KG: Neuhofen

Anmerkung: Standort grundstücksgenau


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Kalvarienbergkirche am Tremmelberg
ObjektID: 81510

Standort
KG: Neuhofen
f1
Datei hochladen Kath. Filialkirche Schutzengelkirche/Schachenkirche
ObjektID: 81519
bei Unterfarrach 20
Standort
KG: Neuhofen
Die barocke Schutzengelkirche in der Schachen stammt wohl aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche ist nach Süden orientiert, dreijochig mit einem Halbkreisschluss. Ein flaches Kreuzgratgewölbe auf Wandpfeilern deckt das Langhaus, die Empore hat eine leicht geschwungene Holzbrüstung. Auf der Nordseite ein Dachreiter, die Sakristei östlich des Chors mit Flachdecke. Der Altar wurde um 1770 im Rokokostil gebaut, mit den hll. Isidor und Notburga.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisetschläger, Peter Krenn: Dehio Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs: Steiermark (ohne Graz). Topographisches Denkmälerinventar, hrsg. vom Bundesdenkmalamt, Abteilung für Denkmalforschung. Verlag Anton Schroll. Wien 1982. ISBN 3-7031-0532-1.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Seckau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 19. Jänner 2018.
  2. Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 518.
  3. lt. GIS Steiermark; GstNr. 142/1 lt. BDA nicht zutreffend, unbebaut
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.