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vom 21.04.2020, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Volders

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Volders enthält die 18 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Tiroler Gemeinde Volders.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Hofkapelle, Auer-Kapelle
ObjektID: 9621
bei Großvolderbergstraße 22
Standort
KG: Großvolderberg

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Kapelle hll. Cosmas und Damian
ObjektID: 40267
Volderwildbad
Standort
KG: Großvolderberg

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Gesamtanlage Kriegerfriedhof
ObjektID: 128438
Kleinvolderbergstraße
Standort
KG: Kleinvolderberg
Auf dem Friedhof am Tummelplatz, der vom fallweise als Lazarett dienenden Servitenkloster genutzt wurde, wurden Gefallene der napoleonischen Kriege 1797–1809 beerdigt. 1891–1892 wurde eine Lourdeskapelle errichtet, 1946 ein Barbarabildstock.[2]
Datei hochladen Bauernhof Fieger, ehem. Friedberger Maierhof
ObjektID: 40268
Kleinvolderbergstraße 12
Standort
KG: Kleinvolderberg

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Burg Friedberg
ObjektID: 40271
Kleinvolderbergstraße 14
Standort
KG: Kleinvolderberg
Die Burg auf einer Erhebung über dem Inntal wurde um 1230 von den Grafen von Andechs errichtet. Unter den Fiegern, die 1491 mit der Burg belehnt wurden, wurde sie ausgebaut und der Bergfried erhöht. 1845 gelangte die Burg in den Besitz der Grafen Trapp und wurde 1847–1854 renoviert. Die verschiedenen Gebäude der Burg gruppieren sich um einen Innenhof mit Arkaden und Brunnen, die Anlage wird vom wuchtigen Bergfried dominiert. Der Rittersaal weist ein 1968 freigelegtes, über alle vier Wände laufendes Fresko auf, das um 1510 geschaffen wurde. Die dem hl. Bartholomäus geweihte Burgkapelle wurde 1469 erstmals erwähnt und Anfang des 16. Jahrhunderts im spätgotischen Stil umgebaut.[3]

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Ehem. Ansitz Hauzenheim, Stachelburg, Kernbau
ObjektID: 123309

seit 2012

Volderwaldstraße 6
Standort
KG: Kleinvolderberg
f1
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ObjektID: 126845
Bahnhofstraße
Standort
KG: Volders
Das Wegkreuz im Bretterkasten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist in typischer Rokokomanier gestaltet und weist einen Corpus im Dreinageltypus mit dreiteiligem Strahlenkranz, einzeiligem Titulus und geschlungenem, rechts geknotetem Lendentuch auf.[4]
Datei hochladen Gemeindeamt
ObjektID: 126794
Bundesstraße 23
Standort
KG: Volders
Der dreigeschoßige Bau, der das Gemeindeamt und das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr beherbergt, wurde in den 1950er Jahren errichtet. Die Fassade ist durch einen über zwei Geschoße reichenden Erker und einfache gemalte Fensterfaschen gegliedert. Die Reliefdarstellung des hl. Florian wurde 1956 von Emmerich Kerle geschaffen, der Erkerschmuck im selben Jahr von Max Spielmann.[5]
Datei hochladen Harbhaus
ObjektID: 130109

seit 2013

Bundesstraße 26
Standort
KG: Volders
Nach der Zerstörung der Burg Schönweer wurde nach 1800 in der Südwestecke des Grundstückes ein neues Wohngebäude errichtet. Das zweigeschoßige Haus weist ein geschmiegtes Mansarddach mit Krüppelwalm über Hohlkehle und geputzte Eckquaderketten auf. Es ist giebelseitig mit einem Mittelflurgrundriss erschlossen. Im Inneren haben sich in verschiedenen Räumen einfache Stuckleisten erhalten.[6]

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Ansitz Schönweer mit Umfassungsmauern
ObjektID: 79371
Bundesstraße 26
Standort
KG: Volders
In der Mitte des heute unverbauten Grundstückes nordwestlich der Pfarrkirche stand ursprünglich eine ins 13. Jahrhundert zurückgehende ansehnliche Wasserburg. Sie wurde 1747 durch Blitzschlag zerstört und 1804 vollständig abgebrochen. Von 1568 bis 1689 war die Burg im Besitz der Freiherren Schurff, die nach ihr das Prädikat „von Schönwerth“ führten. Erhalten hat sich die mit drei Rondellen besetzte Ringmauer, die das Gelände umgibt. In der Südwestecke wurde nach 1800 ein neues Wohngebäude errichtet.[6]

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Rätische Siedlung Himmelreich
ObjektID: 111488
Jagerbichl, südlich der B 171 zwischen Volders und Wattens
Standort
KG: Volders
Eine durch Palisaden erhöhte Befestigungsmauer umgibt ein burgartiges Gehöft aus dem 4. bis 5. Jahrhundert vor Christus.[7]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes d. T. und ehem. Friedhof
ObjektID: 64935
Kirchgasse
Standort
KG: Volders
Die 1253 erstmals erwähnte Kirche wurde von 1437 bis 1512 im gotischen Stil neu gebaut und von 1962 bis 1965 nach Plänen von Clemens Holzmeister Richtung Westen erweitert.
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ObjektID: 64934
Kirchgasse 1
Standort
KG: Volders
Datei hochladen Schaffer-Villa mit Rundturm und Garteneinfriedung
ObjektID: 114152

seit 2012

Kleinvolderbergstraße 6
Standort
KG: Volders
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ObjektID: 40269
Kröllnweg 2
Standort
KG: Volders

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Schloss Aschach
ObjektID: 40270
Schloss-Aschach-Weg 4
Standort
KG: Volders
f1
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ObjektID: 40273
Volderwaldstraße 3
Standort
KG: Volders
Das Servitenkloster wurde zur Betreuung der Karlskirche gestiftet und 1692–1698 erbaut. Der zwei- bis dreigeschoßige Bau um einen rechteckigen Innenhof ist mit einem geschmiegten Walmdach gedeckt. Die Fassaden sind sparsam durch Gutgesimse, Eckquaderung und geohrte Fensterfaschen gegliedert. Im Inneren haben sich mehrere Räume mit Stuck aus der Erbauungszeit erhalten.[8]

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Stiftskirche hl. Karl Borromäus
ObjektID: 122788
nördlich Volderwaldstraße 3
Standort
KG: Volders
f1

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Volders  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 18. Februar 2020.
  2. Frick, Schmid-Pittl: Friedhof am Tummelplatz, Kriegerfriedhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  3. Beatrix und Egon Pinzer: Burgen Schlösser Ruinen in Nord- und Osttirol. Edition Löwenzahn, Innsbruck 1996, ISBN 3-7066-2122-3, S. 127–133.
  4. Beinsteiner-Krall, Schmid-Pittl: Wegkreuz. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. April 2020.
  5. Frick, Schmid-Pittl: Gemeindeamt, Gemeinde, FF-Gerätehaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Juni 2016.
  6. 1 2 Beinsteiner-Krall, Schmid-Pittl: ehemaliger Ansitz Schönweer (Schönwerth), Wohngebäude, Mittelflurgrundriss, Harbhaus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. April 2020.
  7. Museum Wattens: Rätische Siedlung auf dem Himmelreich@1@2Vorlage:Toter Link/www.museum-wattens.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. ; abgerufen am 29. Juni 2011
  8. Frick, Schmid-Pittl: Servitenkonvent, Servitenkloster Volders. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. Juni 2016.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.