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vom 30.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vomp

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Vomp enthält die 27 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Vomp.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 64941
Dorf 26
Standort
KG: Vomp

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Gesamtanlage Benediktinerstift Fiecht
ObjektID: 121829
Fiecht 5 u. a.
Standort
KG: Vomp
Hauptartikel: Abtei St. Georgenberg-Fiecht
f1
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ObjektID: 73631
Fiecht 58
Standort
KG: Vomp

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Stallenalm
ObjektID: 75043
Fiecht 61, im Stallental
Standort
KG: Vomp

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Villa Hubertus
ObjektID: 40290
Gaisberg 9
Standort
KG: Vomp

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Schloss Sigmundslust
ObjektID: 40291
Gröben 53
Standort
KG: Vomp
Hauptartikel: Schloss Sigmundslust
f1

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Wirtschaftsgebäude Schloss Sigmundslust
ObjektID: 22171
Gröben 53, 54
Standort
KG: Vomp
Hauptartikel: Schloss Sigmundslust
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Expositurkirche Mariae Heimsuchung und Friedhof
ObjektID: 105345
Hinterriß 5
Standort
KG: Vomp
Der barocke Saalbau wurde von 1754 bis 1759 errichtet und im Jahr 1840 verlängert. Das Fresko an der Fassade zeigt Maria als Schützerin von Hinterriß. Hochaltar und Seitenaltar sind neuromanisch.
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ObjektID: 105346
Hinterriß 5
Standort
KG: Vomp
Das zweigeschoßige Mesnerhaus ist unmittelbar an die im Jahr 1840 vergrößerte Expositurkirche angebaut.
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ObjektID: 40289
Innhöfe 3
Standort
KG: Vomp
Der Ansitz wurde vor 1620 von Hieronymus Ritter von Stauber († 1636) erbaut, dem auch Tratzberg gehörte. Durch seine Enkelin Maria Regina Imhoff kam Mitterhart an die Grafen Fieger von Hirschberg, die ihm die heutige Gestalt gaben. Im 19. Jahrhundert, nach dem Aussterben der Fieger im Jahre 1805, sind die Gwercher (Gwercherschlössl) und die Ritter von Woertz Besitzer. Seit 1938 wird Mitterhart als Gasthaus geführt.

Der schlichte Ansitz, dahinter ein Turm mit großer eingeschnürter Zwiebelhaube, hat ein interessantes Portal mit wulstiger Rustika-Rahmung und seitlichen Säulen mit Balkon. Das Haus wurde mehrfach umgebaut, innen sind noch Räume mit flachbändrigem Stuck aus der Zeit um 1730 erhalten.[2][3]


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Kath. Pfarrkirche hll. Petrus und Paulus
ObjektID: 64943

Standort
KG: Vomp
Die Pfarrkirche steht vom Friedhof umgeben mitten im Ort. Der zweischiffige gotische Bau mit Südturm entstand ab 1480. Der Innenraum wurde nach einem Brand im Jahr 1809 klassizistisch umgestaltet. Etliche Fresken sowie das Bild am Hochaltar stammen aus der Zeit um 1820.
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ObjektID: 105296

Standort
KG: Vomp
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ObjektID: 105297

Standort
KG: Vomp
Die Kreuzbühelkapelle (Kreuzbichlkapelle) wurde im Jahre 1705 erbaut. An der Giebelwand befindet sich eine Kreuzigungsgruppe. Die Fresken stammen von Toni Kirchmayr aus dem Jahr 1930.[4]

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Friedhof
ObjektID: 105315

Standort
KG: Vomp
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ObjektID: 105316

Standort
KG: Vomp
Das Kriegerdenkmal an der Nordwestmauer des Friedhofs wurde 1923 von Franz Kobald geschaffen.[5]
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ObjektID: 105317

Standort
KG: Vomp
Die Totenkapelle wurde 1515 als Endstation eines von Schwaz ausgehenden Kreuzweges erbaut; das gotische Portal stammt noch aus dieser Zeit. Im Jahr 1688 erfolgte ein Umbau.
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ObjektID: 105324

Standort
KG: Vomp
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ObjektID: 105325

Standort
KG: Vomp
Die offene Kapelle entlang des Wallfahrtswegs wurde 1644 erbaut.
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ObjektID: 105326

Standort
KG: Vomp

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6 Bildstöcke
ObjektID: 105327

Standort
KG: Vomp
Die steinernen Bildsäulen stammen aus der Zeit um 1600, die Kupfertafeln mit Passionsszenen (Jesus am Ölberg, Geißelung, Dornenkrönung, Kreuztragung, Kreuzigung und Auferstehung) wurden um 1964 von Karl Severin Unterberger geschaffen.[7]

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Freiungssäule, Weiße Marter
ObjektID: 105355

Standort
KG: Vomp
Die viereckige Säule mit Tabernakel und Holzhelm am Weg nach St. Georgenberg stammt aus der Zeit um 1450.

Anmerkung: Am Fahrweg von Weng nach St. Georgenberg


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14 Kreuzwegstationen nach Georgenberg
ObjektID: 105356

Standort
KG: Vomp
Die vierzehn Kreuzwegstationen am Weg von Fiecht nach St. Georgenberg wurden 1946 von Hans Andre in Öl auf Kupfer gemalt und Ende der 1990er Jahre dilettantisch übermalt. Die Bildtafeln waren ursprünglich an Bäumen angebracht und wurden 2005 in neue, von Hans Knapp entworfene Bildstöcke aus Betonguss eingesetzt. Bei der Neugestaltung wurden die Bilder in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt und wo dies nicht mehr möglich war, von Wolfram Köberl neu gemalt. Gänzlich von Andre stammen die 12., 13. und 14. Station, komplett neu gemalt wurden die 1., 2., 5., 6. und 7. Station, bei den restlichen wurden erhaltene Teile von Köberl ergänzt.[8][9]
Datei hochladen Walburga-Kapelle bei der Engalm
ObjektID: 117281

Standort
KG: Vomp

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Wildtrocknungsanlage in Hinterriß
ObjektID: 77095

Standort
KG: Vomp
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ObjektID: 76896

Standort
KG: Vomp
Die Kapelle Maria Schnee am Vomperberg wurde 1717 erbaut. Der Altar enthält ein Bild Maria Schnee aus der Zeit um 1850 in einem älteren barocken Rahmen.
Datei hochladen Urnenfelderzeitliches Brandgräberfeld
ObjektID: 69143

seit 2013


Standort
KG: Vomp
In der Fiechter Au wurde seit 2005 ein ausgedehntes Brandgräberfeld aus der Spätbronzezeit freigelegt, das vermutlich in engem Zusammenhang zum damals betriebenen Kupfererzbergbau um Schwaz steht. Die Gräber sind Steinkisten, die einen dachförmigen Holzeinbau hatten und von einem Steinhügel mit ovalem, rundem oder quadratischem Grundriss überdeckt waren. An Grabbeigaben wurden unter anderem Bronzespiralen, Messer, Armreifen, Gürtelhaken und Keramik gefunden.[10][11][12][13]
Datei hochladen Falkenhütte, Adolf Sotier-Haus
ObjektID: 130484

seit 2016


Standort
KG: Vomp
Die auf 1848 m ü. A. unterhalb der Laliderer Spitze gelegene Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins wurde 1921–1923 erbaut. Der zweigeschoßige, verschindelte Holzbau mit einem aus Bruchsteinen gemauerten Sockelgeschoß, ebenerdigem Stubenerker und steilem Satteldach mit Dachhäuschen weist an der Südwestseite einen verschindelten Anbau mit Satteldach und an der Südostseite eine große Terrasse auf.[14]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Vomp  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Wachter, Wiesauer: Schloss Mitterhart, Gwerchschlössl. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Januar 2014.
  3. Schloss Mitterhart Vomp-Tirol. Abgerufen am 10. Januar 2014 (Bilder vom Schloss Mitterhart).
  4. Kalvarienbergkapelle zur Schmerzhaften Maria, Kreuzbichlkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 10. Januar 2014.
  5. Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Januar 2014.
  6. lt. Tiris und Vororterfahrung; GstNr. 2949 lt. BDA und TKK nicht mehr zutreffend
  7. Wachter, Wiesauer: Bildsäule mit Kupfertafel, Geißelung Christi. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. Juni 2016.
  8. Kreuzwegstationen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. Juni 2016.
  9. Stationsbildstöcke am Weg nach St. Georgenberg. In: Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 174–175 (PDF; 10,7 MB)
  10. W. Sölder: Vomp, Flur Fiecht-Au, Urnenfelderzeitliches Gräberfeld. In: Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2007. 60. Denkmalbericht. Innsbruck 2007, S. 187–189 (PDF; 10,7 MB)
  11. W. Sölder: Flur Fiecht-Au, Urnenfelderzeitliches Gräberfeld. In: Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2009. 61. Denkmalbericht. Innsbruck 2009, S. 146–148 (PDF; 7,8 MB)
  12. W. Sölder: Urnenfelderzeitliches Gräberfeld Vomp/Fiechter Au. In: Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2010. 62. Denkmalbericht. Innsbruck 2010, S. 197–199 (PDF; 16,3 MB)
  13. W. Sölder: Spätbronzezeitliches Brandgräberfeld Vomp/Fiechter Au. In: Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung (Hg.): Kulturberichte aus Tirol 2012. 63. Denkmalbericht. Innsbruck 2012, S. 231–236 (PDF; 12 MB)
  14. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Schutzhaus, Falkenhütte, Adolf Sotier Haus. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 30. Juni 2016.
  15. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.