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vom 24.06.2017, aktuelle Version,

Liste thermischer Kraftwerke in Oberösterreich

Die Liste thermischer Kraftwerke in Oberösterreich enthält Informationen zu Wärmekraftwerke, die sich im Bundesland Oberösterreich befinden. Wärmekraftwerke, auch als thermische oder kalorische Kraftwerke bezeichnet, wandeln Wärme in elektrische Energie um.

Name bzw. Standort Typ Betreiber Nennleistung
(MW)
Regelarbeit
(GWh/Jahr)
In Betrieb von bis Bemerkungen
Biomasseheizkraftwerk Steyr Kraftwärmekopplung Bioenergie Steyr GmbH 5,7 MW 45 GWh 2012 - jetzt Einsatz von Biomasse Waldhackgut. Versorgung der Stadt Steyr mit Fernwärme. 49 %im Eigentum der Energie AG Wärme GmbH; 51 % gehören der EVN Wärme GmbH
Fernheizkraftwerk Wels Kraftwärmekopplung Wels Strom GmbH 13 MW 0 GWh 0 - jetzt Die Anlage besteht aus zwei Gasturbinen mit nachgeschalteten Abhitzekesseln und einer Entnahmekondensationsturbine mit Kondensator und einem Hybridkühlturm.
GuD-Kraftwerk Timelkam Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk Energie AG Oberösterreich 405 MW 2000 GWh 2008 - jetzt Angeschlossen an das Erdgas-Netz mit Absicherung durch den Erdgasspeicher Puchkirchen, liefert zusätzlich Fernwärme von 100 MW Leistung mit 140 GWh pro Jahr
Kraftwerk Timelkam Biomasse Biomasseheizkraftwerk Energie AG Oberösterreich 15 MW 95 GWh 2005 - jetzt Liefert zusätzlich Fernwärme von 15 MW Leistung mit 88 GWh pro Jahr
Kraftwerk Timelkam 1 Kondensationskraftwerk Energie AG Oberösterreich 5,6 MW (1925) bis 62 MW (1958) 1925–1986 Ursprünglich zur Nutzung der Braunkohle aus dem WTK-Hausruckrevier errichtet, Stilllegung 1986[1]
Kraftwerk Timelkam 2 Kondensationskraftwerk Energie AG Oberösterreich 60 (66) MW 1962–2009 Braunkohle, ab 1997 Steinkohle[1]
Kraftwerk Timelkam 3 Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk Energie AG Oberösterreich 120 MW 1974–2013 Angeschlossen an das Erdgas-Netz mit Absicherung durch den Erdgasspeicher Puchkirchen, dient mit Absicherung durch den Erdgasspeicher Puchkirchen zur Produktion von Spitzenstrom.[1]
Riedersbach I Kondensationskraftwerk Energie AG Oberösterreich 55 MW 1969–2010 Ursprünglich zur Nutzung der Braunkohle aus dem SAKOG-Revier errichtet, wurde 1995 zur Verfeuerung von Steinkohle und Heizöl schwer umgebaut, liefert zusätzlich Fernwärme.
Riedersbach II Kondensationskraftwerk Energie AG Oberösterreich 168 MW 700 GWh 1986–2016 Ursprünglich zur Nutzung der Braunkohle aus dem SAKOG-Revier errichtet, nach dessen Stilllegung im Jahr 1993 mit großem technischen Aufwand umgebaut. Verfeuerte hauptsächlich Steinkohle und liefert zusätzlich Fernwärme. Ende der Kohleverstromung am 23. März 2016.[2]

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Umwelterklärung 2013 Timelkam, lt. Homepage der Energie AG
  2. News-Portal der Energie AG Oberösterreich: Ende der Kohleverstromung am Standort Riedersbach