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vom 24.03.2020, aktuelle Version,

Liste von Erdbeben in Österreich

In dieser Liste von Erdbeben in Österreich werden starke Erdbeben aufgeführt, die sich auf dem Gebiet des heutigen Österreich ereignet haben. In die Liste aufgenommen werden Erdbeben ab einer Magnitude 4,0 oder der Intensität VI. Ein weiterer Aufnahmegrund ist ein besonderes damit verbundenes Ereignis oder überregionales Interesse.

Überblick

Österreich selbst liegt im Westen der Eurasischen Kontinentalplatte, der auch als Europäische Platte bezeichnet wird. In Österreich gibt es jährlich etwa 600 registrierte Erschütterungen, wobei mehr als die Hälfte von Sprengungen stammt. Etwa 30 bis 60 Beben werden von der Bevölkerung wahrgenommen. Erdbeben mit Gebäudeschäden treten in sehr unregelmäßiger Folge auf. Im statistischen Mittel ereignet sich alle drei Jahre ein Erdbeben mit leichten Gebäudeschäden, alle 15 bis 30 Jahren mit mittleren Gebäudeschäden und alle 75 bis 100 Jahre ein Erdbeben, welches auch vereinzelt zu schweren Gebäudeschäden führen kann.[1] Leichtere Beben, die nur mit Messgeräten wahrgenommen werden können, ereignen sich in Österreich mehrmals wöchentlich, sie werden von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik publiziert.[2]

Die meisten Erdbeben ereignen sich im Wiener Becken, Mürztal und dem Inntal. Der südliche Teil von Kärnten ist durch die Erschütterungen von Erdbeben betroffen, deren Epizentrum in Italien und Slowenien liegt.[1]

Liste

Legende:

T = Tiefe des Erdbebenherdes in km
M = Magnitude nach Richter
I = Intensität nach EMS-98
Q = Quelle der Informationen
Datum
(UTC)
Zeit
(UTC)
Zeit
MEZ /
MESZ
Epizentrum Beschreibung T M I Q
04. Mai 1201 10 Uhr 11 Uhr Katschberg / Ktn. Beim frühesten bekannten Erdbeben in Österreich sollen einige Menschen umgekommen und einige Kirchen, Burgen und Häuser zerstört worden sein. 8 6,1 9 [1][3][4]
08. Mai 1267 02 Uhr 03 Uhr Kindberg / Stmk. Über das Beben ist wenig bekannt. Eine zeitgenössische Quelle berichtet vom Einsturz einer Burg in Kindberg. 8 5,4 8 [1][3]
25. Jan. 1348 16 Uhr 17 Uhr Friaul / Italien Auch bekannt als „Das große Villacher Beben von 1348“. Das Erdbeben von Friaul 1348 führte auch zu einem Bergsturz am Dobratsch und zerstörte in Kärnten mindestens elf Burgen (namentlich genannt sind die Ortenburg und Kellerberg). Wiederholt wird eine Opferzahl von 5.000 genannt, worin aber auch die Pesttoten desselben Jahres enthalten sind. 8 6,8 10 [1][3][5]
01. Nov. 1571 -  -  Innsbruck / Tirol Ein in der Vergangenheit irrtümlich angenommenes Erdbeben. -  -  -  [3]
04. Jan. 1572 18:45 19:45 Innsbruck / Tirol Laut einer Chronik von Schwaz soll es in Innsbruck und Hall zu großen Schäden gekommen sein. 6 4,2 6–7 [3]
15. Sep. 1590 17 Uhr 18 Uhr Riederberg / NÖ Auch bekannt als „Neulengbacher Beben“. Die bisher stärksten Auswirkungen auf Wien, mehrere Todesopfer. In Studien thematisiert zur Volksabstimmung 1978 über das nahe Kernkraftwerk Zwentendorf, heute ein europäisches Beispiel für Standortsicherheitsfragen. 6 5,2 8 [1][3][6][7]
15. Sep. 1590 23:50 00:50 Riederberg / NÖ Vergleiche Beben von 18 h Ortszeit. Stärkstes Beben jemals in Österreich, 9 Tote bei Einsturz eines Hauses in der Rothenturmstraße, Turm der Michaelerkirche in Wien stürzte ein (später neu aufgebaut), 26 Häuser in Wien wurden stark beschädigt, viele Kamine stürzten ein. 6 5,75 9 [1][3][8]
27. Aug. 1668 - - Wr. Neustadt / NÖ Ein in der Vergangenheit irrtümlich angenommenes Erdbeben. - - - [3]
17. Juli 1670 01:15 02:15 Hall / Tirol Das Erdbeben im Inntal 1670 forderte mehrere Todesopfer. Einsturz des Kirchturms, schwere Schäden. Zahlreiche Obdachlose, die in Klöstern und Herbergen unterkamen. Viele Nachbeben bis ins Jahr 1671. 6 5,2 8 [1][3]
22. Dez. 1689 01 Uhr 02 Uhr Innsbruck / Tirol In einstürzenden Wirtshäusern dürften mehrere Menschen ums Leben gekommen sein. Schwere Schäden in Innsbruck und anderen Orten. Nachbeben über mehrere Monate hinweg. 6 4,8 7–8 [3]
04. Dez. 1690 14:45 15:45 Friaul ? / Italien Bei dieser auch als „Villacher Beben“ bekannten Katastrophe wurden Gebäude in zahlreichen Kärntner Orten beschädigt. In Gmünd erinnert die Dreifaltigkeitssäule an das Beben. 8 6,1 9 [1][3]
10. Apr. 1712 -  -  Wr. Neustadt / NÖ Über dieses Beben liegen nur wenige Informationen vor. Es soll sich gegen Mittag ereignet und in der Stadt Schaden angerichtet haben. 7 4,0 6 [1][3]
05. Aug. 1766 -  -  St. Margarethen / Bgld. 6 4,6 7 [1][3]
16. Aug. 1766 -  -  St. Margarethen / Bgld. 6 4,6 7 [3]
21. Nov. 1767 -  -  Straßburg / Ktn. Mehrere Gebäude wurden beschädigt, darunter auch die Pfarrkirche Lieding. Der Nordostflügel des Bischofssitzes Straßburg wurde durch die Schäden unbewohnbar. 8 4,8 7 [1][3]
27. Feb. 1768 01:45 02:45 Wr. Neustadt / NÖ Für die damalige Zeit einmalige Schadensbeschreibung unter dem Hofmathematiker Joseph Anton Nagel. 9 5,0 7 [1][3][9]
06. Feb. 1794 12:18 13:18 Leoben / Stmk. Gute Dokumentation der Schäden durch eine „Augenscheins-Commission“. 8 4,7 7 [1][3][10]
18. Juli 1810 -  -  Admont / Stmk. Mehrere Gebäude wurden beschädigt. 6 4,5 6 [1][3]
17. Juli 1820 06:30 07:30 Schwaz / Tirol Zahlreiche Schäden im Ort, Felsstürze wurden ausgelöst. 6 4,5 7 [1][3]
14. Mär. 1837 15:40 16:40 Mürzzuschlag / Stmk. In Mürzzuschlag und einigen anderen Orten wurden Häuser durch Mauerrisse beschädigt. Felsstürze am Semmering. Mehrere Nachbeben. 8 4,7 7 [1][3]
13. Juli 1841 12:30 13:30 Wr. Neustadt / NÖ Einige Kamine stürzten ein, an Gebäuden entstanden Mauerrisse. 7 4,0 6 [1][3]
25. Dez. 1857 01:30 02:30 Rosegg / Ktn. Zahlreiche Schäden an Gebäuden, Kamine stürzten ab. 7 4,6 7 [1][3]
17. Juli 1876 12:17 13:17 Scheibbs / NÖ Viele Rauchfänge fielen zu Boden, einige größere und zahlreiche kleinere Schäden an Gebäuden. 8 4,4 6–7 [1][3]
30. Apr. 1885 23:15 00:15 Kindberg / Stmk. Alle Häuser im Ort wurden beschädigt, Kamine und auch einzelne Gewölbe stürzten ein. Auch in umliegenden Ortschaften kam es zu Schäden. Peter Rosegger verfasste einen Bericht und ein Gedicht über das Beben. 8 5,0 7 [3]
28. Nov. 1886 22:30 23:30 Nassereith / Tirol In Nassereith Schäden an fast jedem Haus, Kamine stürzten ein. 8 5,1 7–8 [1][3]
12. Apr. 1888 05:10 06:10 Siegendorf / Bgld. Das stärkste bekannte Erdbeben auf dem Gebiet des heutigen Burgenlands verursachte Mauerrisse und den Einsturz mehrerer Kamine. Abends ereignete sich ein Nachbeben, das nur wenig schwächer als das Hauptbeben war. 6 4,6 7 [1][3][11]
13. Juli 1910 08:32 09:32 Nassereith / Tirol Das Beben verursachte Schäden an Gebäuden in verschiedenen Orten der Region und löste Felsstürze und Steinlawinen aus. 8 4,8 7 [1][3]
01. Mai 1916 10:24 12:24 Judenburg / Stmk. In Judenburg stürzten Giebel, Feuermauern und Kamine ein, die meisten Häuser wiesen Sprünge im Mauerwerk auf. Schäden auch in umliegenden Ortschaften. 7 4,7 7 [1][3]
25. Juli 1927 20:35 21:35 Wartberg / Stmk. In Wartberg wurden alle Häuser beschädigt, Kamine stürzten ein. Mehrere Nachbeben. 11 5,1 7 [1][3]
08. Okt. 1927 19:49 19:49 Schwadorf / NÖ Das bisher letzte Erdbeben in Österreich mit einer Epizentralintensität von 8 Grad verursachte schwere Gebäudeschäden. 6 5,2 8 [1][3][12]
07. Okt. 1930 23:27 00:27 Namlos / Tirol Schäden an Gebäuden. Zahlreiche, anfangs tägliche Nachbeben bis zur Jahresmitte 1931. 9 5,3 7–8 [1][3]
03. Okt. 1936 15:48 16:48 Obdach / Stmk. Drei Personen wurden verletzt. Schäden an Gebäuden in Obdach, Bad St. Leonhard, Reichenfels, Wolfsberg, Judenburg und anderen Orten. Felsstürze wurden ausgelöst. Mehrere starke Nachbeben. 8 5,0 7 [1][3]
08. Nov. 1938 03:12 04:12 Ebreichsdorf / NÖ Mauerrisse an vielen Gebäuden in Ebreichsdorf und Umgebung. Im Wiener Gemeindebezirk Favoriten kam es zum Einsturz von Fabriksschornsteinen. 10 5,0 7 [1][3]
18. Sep. 1939 00:14 01:14 Puchberg / NÖ Das Beben verursachte in Losenheim in der Gemeinde Puchberg einen Felssturz, der ein Haus zertrümmerte und die beiden Bewohner unter sich begrub. 10 5,0 7 [3]
29. Jan. 1967 00:12 01:12 Molln / OÖ Hunderte Häuser im Ort wiesen Sprünge und Mauerrisse auf und einige Kamine stürzten ein, Schäden auch in anderen Orten. Ein kleiner Felssturz verengte den Lauf der Krummen Steyrling. Es war das bis dahin stärkste bekannte Beben in Oberösterreich. 6 4,6 6–7 [13][14]
16. Apr. 1972 10:10 11:10 Seebenstein,
Pitten / NÖ
800 Feuerwehreinsätze in Wien. Beträchtlicher Sachschaden an der Pfarrkirche Seebenstein. In Guntramsdorf und Schwarzau stürzten zwei ältere Gebäude ein. Zahlreiche Kamine und Gesimse in der Region stürzten ein, die parkende Autos beschädigten und bei Wiener Neustadt eine Bundesstraße blockierten. Im Dom von Wiener Neustadt fielen während eines Gottesdienstes Mauerteile herab (keine Verletzten). An einigen Orten fiel der Strom aus. 10 5,3 7–8 [1][3][12][15]
06. Mai 1976 20:00 21:00 Friaul / Italien Das Erdbeben im Friaul 1976 war in ganz Österreich zu spüren und führte in einem großen Bereich Kärntens zu Gebäudeschäden. 6 6,5 10 [1][3]
15. Apr. 1984 10:57 12:57 Schottwien / NÖ Im Mai folgten in der Region zwei Beben der Intensitäten 5 und 6. 7 4,9 6–7 [16]
02. Mai 1991 10:15 12:15 Ebenfurth / NÖ 11 4,2 5–6 [17][16]
11. Juli 2000 02:49 04:49 Ebreichsdorf / NÖ Verputzrisse an vielen Häusern. 13 4,8 6 [12][16][18]
20. Sep. 2013 02:06 04:06 Ebreichsdorf / NÖ Leichte Schäden an Gebäuden. 13 4,3 5–6 [19][20]
02. Okt. 2013 17:17 19:17 Ebreichsdorf / NÖ Leichte Schäden an Gebäuden. 12 4,2 5,5 [20]
17. Apr. 2014 14:59 16:59 16 km S von Mürzsteg / Stmk. Leichte Schäden an Gebäuden. 15 4,1 5 [21]
25. Apr. 2016 10:28 12:28 3 km N von Alland / NÖ Leichte Schäden an Gebäuden. 15 4,1 5 [22]
22. Okt. 2019 23:35 01:35 5 km SO von Kufstein / Tirol Viele Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen. Vereinzelt Berichte über leichte Gebäudeschäden (Haarrisse). 12 4,0 5 [23][24][25][26]

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Erdbeben in Österreich (Lexikon). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 3. Juli 2019 (Stand: vor Juli 2012).
  2. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG): Aktuelle Erdbebenkarte und -Liste (laufend aktualisiert).
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 Stärkste Erdbeben. (Erdbeben in Österreich). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 3. Juli 2019 (Stand: Februar 2019).
  4. Katschberg 1201. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 4. Juli 2019.
  5. Das Erdbeben von 1348 in Friaul. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Abgerufen am 20. September 2013.
  6. Ried am Riederberg 1590. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  7. Die stärksten Beben in Österreich. In: Die Presse Printausgabe & Online. 30. Mai 2012, abgerufen am 20. September 2013.
  8. Vom Leben der Natur : Teil 3: Das große Beben von 1590. oe1.orf.at, Ö1 Radio, gesendet am 16. November 2016 08:55 Uhr.
  9. Wr. Neustadt 1768. (Historische Erdbeben in Österreich). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  10. Leoben 1794. (Historische Erdbeben in Österreich). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  11. Vor 125 Jahren: Stärkstes Erdbeben im Gebiet des heutigen Burgenlandes. In: zamg.ac.at. 10. April 2013, abgerufen am 11. Juli 2019.
  12. 1 2 3 Stärkste Erdbeben. Kurzbeschreibung einiger Starkbeben Österreichs. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, abgerufen am 20. September 2013.
  13. Hans Krennmayr: Wie in der Breitenau die Erde bebte. In: Die Breitenau: Mensch – Kultur – Arbeit – Natur. 1996, S. 149 ff. Digitalisat online auf molln.cc (PDF; 2,72 MB).
  14. Amand Kraml: Objekt des Monats aus dem Museum der Sternwarte Kremsmünster. In: specula.at. 25. Oktober 2010, abgerufen am 4. Juli 2019.
  15. 40 Jahre Erdbeben in Seebenstein. In: noe.orf.at. 16. April 2012, abgerufen am 20. September 2013.
  16. 1 2 3 Christa Hammerl, Wolfgang A. Lenhardt: Erdbeben in Niederösterreich von 1000 bis 2009 n. Chr. (= Geologische Bundesanstalt [Hrsg.]: Abhandlungen. Nr. 67). Wien 2013, ISBN 978-3-85316-073-2, S. 13 (online auf der Website der Bundesanstalt (PDF; 13,5 MB)).
  17. Wiener Erdbeben in Potsdam gespürt. In: neues-deutschland.de. 3. Mai 1991, abgerufen am 6. Oktober 2013.
  18. Erdbeben im Raum Ebreichsdorf (NÖ). In: zamg.ac.at. 20. September 2013, abgerufen am 27. Oktober 2013.
  19. Zahlreiche Schäden nach Erdbeben. In: noe.orf.at. 20. September 2013, abgerufen am 20. September 2013.
  20. 1 2 Seismische Beobachtungen 2013. (PDF; 2,69 MB) In: zamg.ac.at. 9. Oktober 2014, S. 7, 8, 11, abgerufen am 4. Juli 2019.
  21. Seismische Beobachtungen 2014. (PDF; 827 kB) In: zamg.ac.at. 20. Mai 2016, S. 7, 9, abgerufen am 4. Juli 2019.
  22. Seismische Beobachtungen 2016. (PDF; 2,02 MB) In: zamg.ac.at. 19. Juli 2018, S. 8, 10, abgerufen am 4. Juli 2019.
  23. Beben ließ Häuser wackeln. In: zamg.ac.at. 24. Oktober 2019, abgerufen am 25. Oktober 2019.
  24. Erdbeben bei Kufstein / Tirol, M 4.0. In: zamg.ac.at. 23. Oktober 2019, abgerufen am 23. Oktober 2019.
  25. M 4.1 - AUSTRIA - 2019-10-22 23:35:40 UTC. In: emsc.eu. Abgerufen am 23. Oktober 2019.
  26. Nächtliches Erdbeben im Raum Kufstein: „Wir hatten richtig Angst“. In: kurier.at. 23. Oktober 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019.