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vom 06.02.2020, aktuelle Version,

Marco Pewal

Osterreich    Marco Pewal
Geburtsdatum 17. September 1978
Geburtsort Villach, Österreich
Spitzname Schnittlauch, Muxn[1]
Größe 178 cm
Gewicht 75 kg
Position Stürmer
Schusshand Links
Karrierestationen
bis 2000 EC VSV
2000 EK Zell am See
2000–2001 DEK Klagenfurt
2001–2002 EK Zell am See
2002–2004 EC VSV
2004–2011 EC Red Bull Salzburg
2011–2015 EC VSV
2015–2019 ESC Steindorf

Marco Pewal (* 17. September 1978 in Villach) ist ein ehemaliger österreichischer Eishockeyspieler, der in der Österreichischen Eishockey-Liga beim EC VSV und EC Red Bull Salzburg aktiv war. Seit September 2018 ist er Cheftrainer der österreichischen U20-Eishockeynationalmannschaft.

Karriere

Marco Pewal (rechts) im Zweikampf mit dem Ungarn Bálint Magosi (2013)

Pewal gab mit 16 Jahren sein Debüt in der Saison 1997/98 beim EC VSV in der höchsten österreichischen Liga. Aufgrund seiner damaligen Statur wurde er von seinen Mitspielern Schnittlauch gerufen.[1] Er spielte in dieser Spielzeit auch für das Team Telekom in der Nationalliga.[2]

2000 wechselte er für zwei Jahre nach Zell am See (mit einem Zwischenspiel beim DEK Klagenfurt), ehe er 2002 zum VSV zurückkehrte. Seit 2005 spielt er für den EC Red Bull Salzburg, mit dem er mehrmals österreichischer Meister wurde. Zudem erreichte er in der Spielzeit 2005/06 die beste Plus/Minus-Bilanz der Liga. 2010 gewann er mit dem Salzburger Team den IIHF Continental Cup. Ab der Saison 2011/12 spielte er wieder für den EC VSV, ehe er seine Profi-Karriere nach der Saison 2014/15 beendete. Insgesamt erzielte er in 758 ÖEHL-Spielen und 231 Tore und 339 Assists.[1] Anschließend wurde er beim VSV als Nachwuchstrainer angestellt und betreute die U18-Mannschaft aus der EBJL als Co-Trainer. Parallel spielte er bis 2019 im Amateurbereich für den viertklassigen ESC Steindorf. Später betreute er die U12- bis U16-Mannschaften[3] beim VSV, ehe er im September 2018 zum Cheftrainer der österreichischen U20-Eishockeynationalmannschaft ernannt wurde.[4] Mit diesem schaffte er bei der Eishockey-Weltmeisterschaft der U20-Junioren 2020 im Dezember 2019 den Aufstieg aus der Division in die Top-Division.[2]

International

Im Juniorenbereich spielte Pewal für Österreich bei der U18-C-Europameisterschaft und der U20-C-Weltmeisterschaft 1997.

Für die Herren-Auswahl, in der er am 6. Februar 2004 bei der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen im Freundschaftsspiel gegen Italien in Villach debütierte, war er bei den Weltmeisterschaften der Division I 2006, 2008 und 2010 aktiv. Nach den dort jeweils erreichten Aufstiegen spielte er 2007 und 2011 mit dem Team aus dem Alpenland in der Top-Division, während 2009 sein Name im österreichischen Aufgebot fehlte.

Bei der U20-Weltmeisterschaft 2018 war er Co-Trainer der österreichischen Junioren, die in der A-Gruppe der Division I spielten.

Erfolge und Auszeichnungen

Commons: Marco Pewal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Martin Quendler: Eishockey: Pewal beendet Eishockey-Karriere. In: kleinezeitung.at. 16. Juni 2016, abgerufen am 6. Februar 2020.
  2. 1 2 Servus Hockey Night: Marco Pewals Wunsch: "Farmteams oder starke U20-Liga". In: servushockeynight.com. 20. Dezember 2019, abgerufen am 6. Februar 2020.
  3. Philipp Pinter übernimmt die Nachwuchsabteilung in Villach. In: vsv-juniors.at. 20. Januar 2019, abgerufen am 6. Februar 2020.
  4. Marco Pewal wird Head Coach der ÖEHV-U20. In: eishockey.at. 21. September 2018, abgerufen am 6. Februar 2020.