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vom 15.02.2018, aktuelle Version,

Markus Jaroschka

Markus Jaroschka (* 29. September 1942) ist ein österreichischer Schriftsteller (v. a. Lyrik) und Herausgeber der Literaturzeitschrift Lichtungen.

Leben

Markus Jaroschka wuchs in Graz auf, wo er den Lehrberuf eines Bäckers und Kochs erlernte. Im zweiten Bildungsweg studierte er Philosophie und Mathematik an der Karl-Franzens-Universität Graz; hier erlangte er 1976 den akademischen Grad eines Doktors der Philosophie. Von 1972 bis 1976 war er Assistent am Institut für Philosophie der Universität Graz, später viele Jahre beruflich in der Erwachsenenbildung, z. B. im Bildungshaus Schloss Retzhof und an der Urania für Steiermark[1] tätig. Er schreibt Lyrik und Prosa.[2]

Mitwirkungen

Seit 1990 ist er Herausgeber der Zeitschrift Lichtungen – Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik. Er arbeitete auch an internationalen Projekten mit, z. B. Graz 2003 – Kulturhauptstadt Europas, Stadtschreiber von Graz[3] und Die Poetik der Grenze (mit Dževad Karahasan).

Auszeichnungen

Werke

Lyrik:

Erzählungen:

  • Die Grenze des Gesichts. Nachrichten vom Weg zur Mitte des Lebens. Erzählungen. Ed. Atelier, Wien 1990, ISBN 3-900379-48-3.

Herausgeberschaft von Textsammlungen:

Literatur

  • Sead Muhamedagić: Markus Jaroschka – Das Ringen um eine eigene Sprachästhetik. In: Johann Holzner, Dragutin Horvat (Hrsg.): Einschließung und Abweisung der Tradition. Zagreb 1996, S. 97ff.

Einzelnachweise

  1. Österreichische Urania für Steiermark Geschichte der Urania von 1982 bis heute.
  2. KulturServerGraz Kurzbiographie.
  3. KulturServerGraz Jurymitglieder 2008 und Preisträger ab 1988.
  4. Steirisches Gedenkwerk.