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vom 23.01.2017, aktuelle Version,

Markus Linhart

Markus Linhart (* 9. Oktober 1959 in Ankara) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und Bürgermeister der Landeshauptstadt Bregenz. Er ist der jüngere Bruder des österreichischen Diplomaten Michael Linhart.[1]

Leben und Wirken

Als Sohn eines Diplomaten, der in der österreichischen Botschaft in der Türkei arbeitete, kam Linhart 1959 in Ankara zur Welt. Nach Besuchen der französischen Schulen in Zürich und Bagdad machte er 1977 die Matura im Privatgymnasium des JesuitenordensStella Matutina“ in Feldkirch. 1977/78 absolvierte er den Präsenzdienst als Einjährig-Freiwilliger und wurde im Zuge einer Reserveoffiziersausbildung Leutnant der Reserve. Von 1978 bis 1984 studierte Linhart an der Technischen Universität Wien Elektrotechnik und schloss sein Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Sein Studium finanzierte er unter anderem als Hilfs-Skilehrer im Montafon und Senn auf Almen im Montafon und im Bregenzerwald.

Ab 1985 war er bei den Vorarlberger Illwerken AG in der Abteilung Leitungsbau tätig.

1990 trat Linhart dem Österreichischen Wirtschaftsbund bei. Im selben Jahr übernahm er die Geschäftsleitung des Vereins „Technikum Vorarlberg“ (ab 1994 „Fachhochschul-Studiengänge Vorarlberg“) und führte die Bemühungen um die Etablierung der Fachhochschule Vorarlberg bis 1998.

Bei der Gemeindevertretungswahl 1995 in Bregenz wurde Markus Linhart zum Stadtrat für wirtschaftliche und regionale Angelegenheiten, Tourismus sowie Koordinierung der Wohnbautätigkeit gewählt. Er übernahm auch den Vorsitz in der Regionalplanungsgemeinschaft Bodensee sowie im Bregenzer Wirtschaftsbund. Am 12. Januar 1998 wurde er schließlich zum Bregenzer Bürgermeister gewählt.

Seit 2002 ist Linhart Vizepräsident des Österreichischen Städtebundes. Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung KHV Babenberg Wien im ÖCV.

Einzelnachweise

  1. Vorarlberger Michael Linhart ist höchster Beamter im Außenministerium. Artikel auf Vorarlberg Online vom 2. Dezember 2013.
  • Lebenslauf von Markus Linhart im Webauftritt der Stadt Bregenz.