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vom 15.01.2017, aktuelle Version,

Matreier Tauernhaus

Matreier Tauernhaus
AV-Vertragshaus
Matreier Tauernhaus
Lage Tauerntal; Tirol, Österreich; Talort: Matrei in Osttirol
Gebirgsgruppe Granatspitzgruppe
Geographische Lage: 47° 7′ 8″ N, 12° 29′ 45″ O
Höhenlage 1511 m ü. A.
Matreier Tauernhaus (Tirol)
Matreier Tauernhaus

Erbauer Fürstbischöfe von Salzburg
Erbaut 1562
Bautyp Gasthaus
Erschließung Straße
Übliche Öffnungszeiten ganzjährig
Beherbergung 60 Betten, 0 Lager
Weblink www.matreier-tauernhaus.com
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Das Matreier Tauernhaus ist ein Tauernhaus in der Gemeinde Matrei in Osttirol (Fraktion Tauer).

Geschichte

Beim Matreier Tauernhaus handelt es sich um die älteste Talunterkunft in diesem Gebiet, sie wurde einst Gastschwaig genannt und besteht seit der frühen Neuzeit (1562). Es diente als Lazarett und Herberge für die Begeher (Händler, Säumer) des Felber Tauern.[1]

Beschreibung

Das Matreier Tauernhaus ist ein Hotel. Daneben befindet sich der dazugehörige gebührenpflichtige Wanderparkplatz, eine Kapelle sowie eine Jugendherberge.

Lage

Das Matreier Tauernhaus liegt auf 1511 m ü. A. in Osttirol (Österreich) nordwestlich unterhalb des Felbertauerntunnel-Südportals am Tauernbach, der das Tauerntal durchfließt, im Nationalpark Hohe Tauern.

Anreise

  • Anreise per PKW: rund 2 km südlich des Felbertauerntunnel-Südportals zweigt die Straße zum Tauernhaus ab.
  • Anreise per Bus: Haltestelle "Matrei in Osttirol, Abzw. Tauernhaus" der Buslinie Kitzbühel - Lienz in Osttirol. Fahrtdauer von den Endhaltestellen in etwa 1 h, dort sowie in Mittersill Umsteigemöglichkeit zur Pinzgauer Lokalbahn.

Touren

  • Sehr beliebt und einfach ist der Wanderweg nach Innergschlöß über Außergschlöß und der Fahrweg, der nur von Taxis, Pferdekutschen und einer Bummelbahn genutzt werden darf.
  • Über das Innergschlöß (Venedigerhaus, 1689 m), vorbei an der Alten zur Neuen Prager Hütte, etwa 4½ bis 5 Stunden.

Literatur

  • Rainer Pollack: Der Felbertauern und das Matreier Tauernhaus. Die „Gastschwaig unterm Tauern“. Brugger, Hausach / Matrei 1991.

Einzelnachweise

  1. Willi End, Hubert Peterka: Alpenvereinsführer Glockner- und Granatspitzgruppe, Bergverlag Rudolf Rother, München 1990. ISBN 3-7633-1258-7.