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vom 11.06.2017, aktuelle Version,

Max Ott

Gedenktafel für Max Ott in Salzburg, Chiemseegasse 5

Max Ott (* 2. November 1855 in Rimpach, Gemeinde Friesenhofen (heute Ortsteil von Leutkirch im Allgäu) in Württemberg; † 23. April 1941 in Salzburg[1]) war Bürgermeister der Landeshauptstadt Salzburg in den Jahren von 1912 bis 1919 und von 1927 bis 1935 und Landeshauptmannstellvertreter von Salzburg in den Jahren 1918–1919.

Er war Mitglied des Salzburger Bürgerklubs, der nach 1919/20 in Franz Dinghofers Großdeutscher Vereinigung und dann der Großdeutschen Volkspartei (GDVP) aufging.[2] 1919 wurde er als einer der drei Präsidenten in die provisorische Landesregierung Winkler bestimmt, und in der Folge als Landeshauptmannstellvertreter bestätigt. 1927, seinerzeit lokaler Parteichef der GDPV, kehrte er in die Stadtpolitik zurück.

In seine Amtszeit fiel die Vollendung des Wiestalwerkes, die Errichtung der Fürstenbrunner Wasserleitung, der Ausbau der Stadtbahn in die Riedenburg und die Eingemeindungen der Gemeinden Maxglan, Gnigl und Leopoldskron (ohne Moos), sowie Teile von Morzg, Bergheim, Siezenheim, Hallwang und des Ortsteils Parsch der Gemeinde Aigen bei Salzburg in die Stadt Salzburg.

1930 wurde ihm zu Ehren der in der Neustadt im Schnittpunkt der Ernest-Thun-Straße, der Rainerstraße und der Markus-Sittikus-Straße gelegene Platz in Max-Ott-Platz umbenannt.

Einzelnachweise

Max Ott. In: Salzburger Nachrichten : Salzburgwiki .
  1. Richard Voithofer: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart. Böhlau Verlag, Wien 2007
  2. Großdeutsche Volkspartei #Salzburg. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
Vorgänger Amt Nachfolger
Franz Berger Bürgermeister von Salzburg
19121919
Josef Preis
Vorgänger Amt Nachfolger
Josef Preis Bürgermeister von Salzburg (2.)
19271935
Richard Hildmann