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vom 31.12.2017, aktuelle Version,

Michael Bernhard (Politiker)

Michael Bernhard, Nationalratsabgeordneter NEOS

Michael Bernhard (* 30. April 1981 in Tulln an der Donau, bis August 2016 Michael Pock) ist ein österreichischer Politiker (NEOS) und Unternehmer. Er ist seit 2013 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat und Obmann des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen.

Ausbildung und Beruf

Bernhard besuchte zwischen 1987 und 1991 die Volksschule und absolvierte danach von 1991 bis 1995 die Hauptschule. Danach wechselte er 1996 an ein Gymnasium, das er jedoch nicht abschloss. Seinen Berufseinstieg hatte Bernhard bei der European Telecom (Telefonica Group), für die er in verschiedenen Bereichen tätig war. Er war in der Folge von September 2001 bis Juni 2005 im Kundenbeziehungsmanagement der UTA Telekom aktiv und arbeitete danach von Juli 2005 bis August 2010 im Bereich Steuerung Outsourcingprojekte, Research, Process & Quality Management für Tele2 Telecommunication.

Berufsbegleitend absolvierte Bernhard diverse Zusatzausbildungen im Managementbereich, Steuern und Recht und legte 2010 die Studienberechtigungsprüfung für „Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Studien“ ab.

Seit Oktober 2011 ist Bernhard Geschäftsführer sowie Miteigentümer der global office Franchise AT GmbH, welche sich als Business Process Outsourcing Anbieter auf Call Center, Customer Care und IT spezialisiert hat, sowie seit 1. September 2015 geschäftsführender Gesellschafter der Pristis Holding GmbH.[1]

Politik und Funktionen

Der Einstieg in die Politik gelang Bernhard im Juni 2010 als Wahlkampfleiter für das Liberale Forum bei der Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010. Im Anschluss daran übernahm er im Oktober 2010 die Funktion des Generalsekretärs beim Liberalen Forum, diese Funktion bekleidete er bis März 2012. Während die Bundessprecherin, Angelika Mlinar, in dieser Phase die politische Neuausrichtung vornahm, leitete Bernhard die organisatorische Neustrukturierung und Entschuldung der Partei ein.

Im Zuge einer vorzeitigen Neuwahl des Bundespräsidiums der Liberalen, welche aufgrund eines Konflikts wegen der politischen Neuausrichtung unausweichlich war, wurde Bernhard im Rahmen einer Kampfabstimmung am 3. März 2012 zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Liberalen Forums gewählt. Ab dem 15. Jänner 2013 führte er in der Folge auch die Wiener Liberalen als Landessprecher an.

Michael Bernhard kandidierte bei der Nationalratswahl 2013 auf der Parteiliste der neugegründeten Partei Neos – Das Neue Österreich und erlangte ein Mandat über den Landeswahlkreis Wien. Bernhard wurde am 29. Oktober 2013 als Abgeordneter im Nationalrat angelobt und ist Mitglied im „Klub NEOS Das Neue Österreich und Liberales Forum“. Bernhard fungiert für diesen zunächst als Bereichssprecher für Energie, Gleichbehandlung, Infrastruktur, Umwelt, Verkehr und Petitionen und wurde am 9. Oktober 2013 zum Finanzreferenten des Parlamentsklubs gewählt. Weiters wurde Bernhard am 17. Dezember 2013 zum Obmann des parlamentarischen Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen gewählt.

Nach der Fusion des Liberalen Forums mit den NEOS am 25. Jänner 2014 zur neuen Partei NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum wurde Bernhard Vorstandsmitglied für Finanzen in der Partei NEOS – Das Neue Österreich und Liberales Forum, sowie der Parteiakademie NEOSLab - Das liberale Forum, in der NEOS-Mitgliederversammlung vom 28. Jänner 2017 wurde er in dieser Funktion bestätigt.[2]

Im März 2017 wurde bekannt, dass die Michael Bernhard die NEOS als Fraktionsführer im zweiten Eurofighter-Untersuchungsausschuss vertreten wird.[3]

Privates

Bernhard lebt in Wien und ist Vater von zwei Kindern. Bis zur Namensänderung im August 2016 trug er den Nachnamen Pock.

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Einzelnachweise

  1. https://www.parlament.gv.at/WWER/NR/UTrag/P9ListeNR.shtml
  2. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170128_OTS0019/matthias-strolz-mit-9898-prozent-erneut-zum-vorsitzenden-von-neos-gewaehlt
  3. Eurofighter-U-Ausschuss: NEOS schicken Michael Bernhard. In: kurier.at. 13. März 2017, abgerufen am 31. Dezember 2017.