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vom 15.11.2016, aktuelle Version,

Monika Eigensperger

Monika Eigensperger (2004)

Monika Eigensperger (* 1959 in Wien) ist eine österreichische Journalistin und Radiomoderatorin.

Leben und Wirken

Eigensperger begann 1980 als freie Mitarbeiterin im ORF in der Ö3-Serviceredaktion und arbeitete anschließend als Musik- und Sendungsgestalterin (Ö1, Ö3, ZickZack) sowie als Reporterin (Feature-Redaktion).

Nach dem erfolgreichen Aufbau der neuen Ö3-Sendung „Nach der Schule“ betraute sie Hans Leitinger 1983 mit dem Aufbau der neuen Ö3-Jugendsendung „Treffpunkt Ö3“, in der sie auch etlichen Radiotalenten (Thomy Aigner, Dominic Heinzl) zum Durchbruch verhalf. Ab 1985 erklang ihre rauchige Stimme auch im Radio. Für ihre Art zu moderieren wurde sie 1987 von der Redaktion der Zeitschrift Basta zur besten Ö3-Moderatorin gekürt.

Weitere Stationen ihrer Karriere bei Ö3 waren 1992 die Bestellung zur Ressortleiterin für Magazinsendungen und der Jugendleiste sowie 1993 die Position der ständigen stellvertretenden Ö3-Chefin.

Seit 1996 ist sie Leiterin des Jugendkultursenders FM4, der auf der Frequenz von Blue Danube Radio ausgestrahlt wurde. Unter ihrer Leitung avancierte FM4 zum Kultprogramm mit Musik abseits des Mainstream, Erfolgsproduktionen wie Projekt X und Salon Helga (Stermann & Grissemann) und einer mehrfach ausgezeichneten FM4-Corporate-Identity. Nach der Programmreform 1999 wurde Eigensperger zur FM4-Senderchefin bestellt. Am 15. September 2016 wurde sie zur Radiodirektorin aller ORF-Radioprogramme gewählt, als Mitglied der Generaldirektion Alexander Wrabetz III.[1]

Beim ORF-Fernsehen arbeitete sie für die TV-Hitparade Die Großen Zehn und Am Schauplatz.

Monika Eigensperger lebt und arbeitet in Wien.

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ORF: ORF-Wahl: Neue Direktoren mit breiter Mehrheit bestellt, 15. September 2016
  2. Goldene Auszeichnung für FM4-Chefin Monika Eigensperger. Rathauskorrespondenz vom 5. Oktober 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016.