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vom 02.10.2016, aktuelle Version,

Peter Fellin

Grabstein von Peter Fellin auf dem Evangelischen Friedhof in Meran

Peter Fellin (* 6. September 1920 in Revò im Nonstal; † 22. April 1999 in Meran) war ein italienischer Maler aus Südtirol.

Leben

Peter Fellin wurde als 16. Kind geboren. Im Alter von drei Jahren wurde er Vollwaise und mit acht Jahren von seinem Onkel Jakob Fellin in Graz adoptiert. Mit 15 Jahren besuchte er die Gewerbeschule in Innsbruck und anschließend zwei Jahre die Kunstgewerbeschule in Schwaz. 1938/1939 war er Student an der Akademie der bildenden Künste bei Herbert Boeckl,[1] wo er Selbstporträts zu malen begann.

Die Fronterfahrung im Zweiten Weltkrieg war eine prägende Zeit für ihn. Nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ließ er sich in Meran als freischaffender Künstler nieder. Er heiratete Herta Huber, mit der er fünf Kinder hatte.

Ausstellungen

  • 1984: Kunstpavillon Innsbruck, mit Hans Ebensperger
  • 1998: Peter Fellin, Museum für Moderne Kunst, Bozen[2]
  • 2010: F wie Fellin, über 100 Werke aus verschiedenen Schaffensperioden[3]

Auszeichnungen

Werke

Buchillustrationen

  • Margaret Kraenzel: The Persian Donkey Bead. Yoseloff, London 1960.
  • Priscilla Friedrich, Otto Friedrich: Noah Shark's Ark. Barnes, New York 1961.
  • Gladys Relyea Saxon: 4 Proud Days. Yoseloff, London 1961.
  • Bernice Frankel: The Seven Monkeys. Yoseloff, London 1962.

Literatur

  • Hans Wielander (Red.): Peter Fellin. Arunda 20, 1986.
  • Peter Fellin. Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck 1990.
  • Klaus Thoman (Red.): Peter Fellin. Schöpfer – Schreiber – Schrift. Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck 1996.
  • Museum für Moderne Kunst Bozen, Ausstellungskatalog, 1998.
  • Markus Neuwirth: Peter Fellin. Zur Gedächtnisausstellung in Meran, 2010.

Einzelnachweise

  1. F wie Fellin – eine Retrospektive zu einem der wichtigsten Südtiroler Künstler in Meran, kunstportal-bw.de
  2. Kunsthaus Zürich, Bibliothek
  3. F wie Fellin auf kultur.bz.it