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vom 28.03.2018, aktuelle Version,

Peter Haslinger

Peter Haslinger (2015)

Peter Haslinger (* 15. April 1964 in Innsbruck) ist ein österreichischer Osteuropahistoriker.

Leben

Peter Haslinger studierte in Wien und Budapest Slavistik, Geschichte und Finno-Ugristik. 1993 wurde er in Wien promoviert. Er war 1990 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien, 1996/97 Leiter der Außenstelle Budapest des Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts, 1997 bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs 541 „Identitäten und Alteritäten“ an der Universität Freiburg sowie 2001 bis 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Collegium Carolinum in München. Nach Gastprofessuren in Wien und Salzburg erfolgte 2006 die Habilitation in Freiburg. 2006/07 nahm er eine Vertretungsprofessur in München und Regensburg war. 2007 wurde er Direktor des Herder-Instituts und zugleich Professor für die Geschichte Ostmitteleuropas an der Universität Gießen.

Schriften (Auswahl)

  • gemeinsam mit Mathias Voigtmann, Wojciech Pieniazek und Vytautas Petronis: Frontiers of Violence. Paramilitärs als Gewaltgemeinschaften im Ostmitteleuropa der 1920er Jahre, in: Winfried Speitkamp (Hrsg.): Gewaltgemeinschaften in der Geschichte. Entstehung, Kohäsionskraft und Zerfall, Göttingen 2017, S. 233-254.
  • gemeinsam mit Monika Wingender, Kamil Galiullin und Iskander Gilyazov (Hrsg.): Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in politischen Umbruchphasen im östlichen Europa, Wiesbaden 2016 (Interdisziplinäre Studien zum östlichen Europa Schriftenreihe des Gießener Zentrums Östliches Europa 2).
  • gemeinsam mit Justyna Aniceta Turkowska und Alexandra Schweiger (Hrsg.): Wissen transnational. Funktionen – Praktiken – Repräsentationen. Marburg 2016.
  • gemeinsam mit Heidrun Kämper, Thomas Raithel (Hrsg.): Demokratiegeschichte als Zäsurgeschichte. Diskurse der Frühen Weimarer Republik. Berlin 2014.
  • Nation und Territorium im tschechischen politischen Diskurs 1880-1938. München 2010, ISBN 978-3-486-59148-4. (Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 117) [Habilitationsschrift]
  • Hundert Jahre Nachbarschaft. Die Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn 1895-1994. Frankfurt a. Main u. a. 1996, ISBN 3-631-48951-X.(ausgezeichnet mit dem Stefan László-Preis 1996)
  • Der ungarische Revisionismus und das Burgenland 1922-1932. Frankfurt a. Main u. a. 1994, ISBN 3-631-47627-2. (Europäische Hochschulschriften, Reihe III, 616) [Dissertation]
  • Arad, November 1918. Oszkár Jászi und die Rumänen in Ungarn 1900-1918. Wien/ Köln/ Weimar 1993, ISBN 3-205-98049-2. (Zur Kunde Südosteuropas 2,19)
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