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vom 04.02.2018, aktuelle Version,

Pfarrkirche Flaurling

Kath. Pfarrkirche hl. Margarethe in Flaurling

Die Pfarrkirche Flaurling steht in der Gemeinde Flaurling im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol. Die auf die Heilige Margareta von Antiochia geweihte römisch-katholische Pfarrkirche gehört zum Dekanat Telfs in der Diözese Innsbruck. Die Kirche und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Geschichte

Urkundlich wurde 1326 die Weihe einer Kapelle genannt. 1508 erfolgte eine Vergrößerung mit dem Baumeister Oswald Klotz. 1578 erfolgte eine Einwölbung und Verzierung mit gotischen Rippen mit Wolfgang Rosenberger der Jüngere. 1750 war ein Umbau. 1836 erfolgte ein Neubau des Langhauses und damit eine neue Ausrichtung der Kirche mit dem Architekten und Bildhauer Josef Falbesoner. 1958/1959 wurde die Kirche innen, 1962 außen restauriert.

Architektur

Die südlich etwas oberhalb des Ortes stehende Dorfkirche mit einem klassizistischen Langhaus und einem spätgotischen Chor und spätgotischen Nordturm ist von einem Friedhof umgeben.

Ausstattung

Der Hochaltar aus 1836 von Josef Falbesoner hat einen Doppelsäulenaufbau mit verkröpftem Gebälk und einen hohen Aufsatz über einem Segmentbogengiebel und zeigt das Hochaltarblatt hl. Margarethe, gemalt von Caspar Jele (1843).

Die Orgel baute Franz Weber (1875).

Literatur

  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Tirol 1980. Flaurling, Pfarrkirche hl. Margarethe, Friedhof, S. 249–250.