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vom 14.09.2016, aktuelle Version,

Pfarrkirche Güssing

Katholische Pfarrkirche hl. Jakobus in Güssing

Die römisch-katholische Pfarrkirche Güssing steht abseits der Altstadt von Güssing (Ungarisch: „Németújvár“; kroatisch: „Novigrad“), östlich unterhalb der Burg Güssing im alten Friedhof im Bezirk Güssing im Burgenland. Sie ist dem heiligen Jakobus geweiht und gehört zum Dekanat Güssing in der Diözese Eisenstadt.

Geschichte

Die kleine romanische Kirche aus Tonziegeln mit Eckquadern wurde um das Jahr 1200 errichtet. Eine Restaurierung erfolgte in den Jahren 1962 bis 1964.

Architektur

Das Gotteshaus hat ein rechteckiges Schiff, eine niedrige, eingezogene Halbkreisapsis und einen barocken Dachreiter. Am nördlichen Traufgesims befindet sich ein Zahnschnittfries. In der Südwand sind drei romanische Fenster, in der Apsis ist ein originales Rundbogenfenster. Sakristei und Totenkammer sind südlich angebaut. Das Westportal ist romanisch. Das Langhaus hat eine flache Decke und eine zweigeschossige Empore, deren Geschosse mit einem Kreuzgewölbe unterwölbt sind und mit durchgehenden Pfeilern, sogenannten „Turmpfeilern“, gestützt werden. Über dem rundbogigen Triumphbogen befindet sich ein romanischer, teilweise ergänzter Schuppenfries.

Ausstattung

Der Altarblock ist romanisch, hat jedoch eine neuere Mensa. Unter der Empore befindet sich eine Grabplatte, datiert 1620.

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Literatur