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vom 05.05.2017, aktuelle Version,

Pfarrkirche Mäder

Kath. Pfarrkirche hl. Bartholomäus in Mäder

BW

Die römisch-katholische Pfarrkirche Mäder steht von einem ummauerten Friedhof umgeben auf einem freien Feld in der Gemeinde Mäder im Bezirk Feldkirch in Vorarlberg. Die auf den heiligen Apostel Bartholomäus geweihte Pfarrkirche gehört zum Dekanat Rankweil der Diözese Feldkirch. Die Kirche und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz.

Geschichte

Die ehemalige Filiale von Montlingen am linken Ufer des Rheins gehörte als Pfarre Montlingen zur Pfarre der Liebfrauenbergkirche in Rankweil. Die Kirche wurde 1650 oder 1654 zur Pfarrkirche erhoben. Eine Kapelle bestand 1596 unter dem Patronat des Grafen von Hohenems. Ab 1726 erfolgte ein Neubau einer Kirche, welcher 1746 erweitert wurde. 1762 wurde der Turm erbaut und im Ende des 19. Jahrhunderts erhöht. 1931 wurde die Kirche mit dem Baumeister Hilti und Otto Gisinger verlängert. 1982 wurde die Sakristei angebaut.

Architektur

Das Langhaus und der eingezogene Chor mit einem Dreiachtelschluss stehen unter einem gemeinsamen Satteldach. Das Vorzeichen ist gemauert. Der Nordturm steht am Langhaus und Chor. Der eingeschoßige Sakristeianbau steht nördlich am Chor.

Ausstattung

Die Orgel auf der Orgelempore

Der Hochaltar aus 1726 mit einem Aufbau mit zwei gedrehten Säulen und einem geschwungenen Giebel hat seitlich Nischenpodeste und Akanthusranken. Das Hochaltarbild Marter des hl. Bartholomäus hat die Signatur Jacob Carl Stauder Constanz invenit et pinx. 1731. Die Seitenfiguren Peter und Paul und im Oberbild Immaculata sind aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts.

Die Orgel bauten die Gebrüder Mayer (1876); sie wurde 1946 erweitert und 1955 restauriert. Es gibt eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert.

Literatur

  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Vorarlberg 1983. Mäder, Pfarrkirche hl. Bartholomäus, S. 307–308.
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