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vom 06.03.2017, aktuelle Version,

Privatgymnasium Borromäum

Privatgymnasium Borromäum
Schulform Gymnasium
Gründung 1849
Ort Salzburg
Bundesland Salzburg
Staat Österreich
Koordinaten 47° 48′ 2,1″ N, 13° 3′ 51,3″ O
Träger Erzdiözese Salzburg
Website www.borromaeum.at
Das Privatgymnasium Borromäum in Salzburg

Das Privatgymnasium Borromäum ist ein Erzbischöfliches Privat-Gymnasium in Salzburg. Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.

Geschichte

1849 erhielt der seit 1836 existierende Konvikt des Erzbistums Salzburg eine eigene Lehranstalt: das „Collegium Borromaeum“ im Graf-Lodron-Laterano-Primogenitur-Palast (seit 1978 in den Gebäudekomplex Mozarteum integriert). 1879 wurde es als „Fürsterzbischöfliches Privatgymnasium Collegium Borromaeum“ staatlich anerkannt. 1910 zog es auf die Arenberggründe (Stadtteil Parsch) um. Die Pläne hierzu entwarfen Matthäus Schlager sowie Balthasar Kaltner (Weihbischof von Salzburg). Das Gebäude wurde von Kardinal Johannes Katschthaler eingeweiht.

1939 wurde es in die „NS-Erziehungsanstalt Kreuzberg“ umgewandelt.

1946 nahm das Borromäum wieder seinen Schul- und Internatsbetrieb auf. Zwischen 2002 und 2006 wurde das Borromäum saniert. Heute gibt es im Borromäum jedoch keinen Internatsbetrieb mehr.

In jedem Jahrgang der Unterstufe gibt es meist zwei Klassen. Eine mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften, die andere mit dem Schwerpunkt Musik. Pro Jahrgang in der Oberstufe gibt es zwischen ein und zwei Klassen, mit den gleichen Schwerpunkten, wie in der Unterstufe.

  Commons: Borromäum (Salzburg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Georg Eder: Untergang und Auferstehung des Borromäums 1938-1946. Online (abgerufen am 11. März 2012; PDF; 436 kB)