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vom 26.09.2018, aktuelle Version,

Regina Petrik

Regina Petrik (* 9. November 1963 in Wien) ist eine österreichische Politikerin (Die Grünen). Sie ist seit 2015 Abgeordnete zum Burgenländischen Landtag.[1] Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der Grünen Bundespartei.

Politik

2010 begann Petrik, deren Mutter Eva Petrik unter Erhard Busek für die ÖVP in Wien antrat, als Quereinsteigerin ihre politische Arbeit bei den Grünen im Burgenland. Ihr gesellschaftspolitisches Engagement setzte sie davor zuletzt als Vizepräsidentin der Katholischen Aktion um.

Aus privaten Gründen übersiedelte sie 1994 von Wien nach Eisenstadt und 2010 stieg sie als Landesgeschäftsführerin der Grünen im Burgenland in die Landespolitik ein. Sie wurde 2012 Gemeinderätin in der Landeshauptstadt Eisenstadt, Mitglied des Prüfungsausschusses und Mitglied des Stadtbezirksausschusses Kleinhöflein.[2] Dem Bundesvorstand der Grünen Österreich gehört Petrik seit September 2012 an und sie wurde Landessprecherin der Grünen.

2014 legte sie die Geschäftsführung nieder, um durch verschiedene, einfache Jobs ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse der burgenländischen Wähler zu bekommen.[3][4] 2015 trat sie als Spitzenkandidatin der Grünen bei der Landtagswahl an und erhielt sie das zweite Mandat der Grünen im burgenländischen Landtag, sie wurde auch wieder Sprecherin der burgenländischen Grünen.

Ausbildung und Beruf

Volksschule, Gymnasium, BORG für Studierende der Musik in Wien und Studium der Erziehungswissenschaften. Danach bildete sie sich an der Akademie für Sozialmanagement weiter. 20 Jahre lang war Petrik als Erwachsenenbildnerin, Erziehungsberaterin und Mediatorin tätig. Sie engagierte sich in ihrer Jugend in der katholischen Jungschar, wo sie auch eine Position im Vorsitz innehatte.[5] Sie war ehrenamtliche Mitarbeiterin in der außerschulischen Kinder-, Jugend- und Familienarbeit.

Privates

Regina Petrik ist Mutter der grünen bzw. kommunistischen Politikerin Flora Petrik sowie von zwei weiteren Kindern. Sie wohnt in Eisenstadt.

Einzelnachweise

  1. Grüne Burgenland: Regina Petrik (abgerufen am 21. September 2016)
  2. Gemeinderat. In: www.eisenstadt.gv.at. Abgerufen am 21. September 2016.
  3. Regina Petrik: Die Politik-Praktikantin. Abgerufen am 21. September 2016.
  4. Im Gespräch: Regina Petrik - burgenland.ORF.at. In: burgenland.orf.at. Abgerufen am 21. September 2016.
  5. Geschichte der Katholischen Jungschar Österreichs. In: geschichte.jungschar.at. Abgerufen am 21. September 2016.