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vom 08.05.2018, aktuelle Version,

Ried im Oberinntal

Ried im Oberinntal
Wappen Österreichkarte
Wappen von Ried im Oberinntal
Ried im Oberinntal (Österreich)
Ried im Oberinntal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 27,42 km²
Koordinaten: 47° 3′ N, 10° 39′ O
Höhe: 876 m ü. A.
Einwohner: 1.271 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 46 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6531
Vorwahl: 05472
Gemeindekennziffer: 7 06 20
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ried i.O. 98
6531 Ried im Oberinntal
Website: http://www.ried-oberinntal.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Elmar Handle
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

8 Rieder Dorfliste - RDL, 5 Gemeinsam für Ried

Lage der Gemeinde Ried im Oberinntal im Bezirk Landeck
FaggenFendelsFissFließFlirschGaltürGrinsIschglKapplKaunerbergKaunertalKaunsLadisLandeckNaudersPettneu am ArlbergPfundsPiansPrutzRied im OberinntalSt. Anton am ArlbergSchönwiesSeeSerfausSpissStanz bei LandeckStrengenTobadillTösensZamsTirol Lage der Gemeinde Ried im Oberinntal im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Ried im Oberinntal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ried im Oberinntal ist eine Gemeinde mit 1271 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Landeck, der zum Bundesland Tirol (Österreich) gehört. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Landeck.

Geografie

Ried liegt in zentraler Lage des Oberen Gerichts, dem obersten Abschnitt des Tiroler Inntals. Hier zweigt die Straße auf die Sonnenterrasse (Ladis, Fiss, Serfaus) von der Reschenstraße ab.

Nachbargemeinden

Fendels, Fiss, Kaunertal (Gemeinde), Ladis, Prutz, Serfaus, Tösens

Geschichte

Der Name Ried bedeutet „versumpftes Gebiet“, trotzdem weisen reiche bronzezeitliche und römische Funde auf eine frühe Besiedlung hin. Das Dorf entstand um einen Turm, von dem aus die Transitroute überwacht wurde. Erste urkundliche Erwähnungen finden sich aus den Jahren 1115–1122, als zu „Rieden“ Besitz an das Stift Rottenbuch übertragen wurde.[1]

Herzog Sigmund „der Münzreiche“ ließ den Turm zu einem Jagdschlösschen ausbauen, worauf es den Namen Sigmundsried erhielt. Ab 1550 war das Schloss Sigmundsried Verwaltungszentrum und Sitz des Gerichts, das 1978 in die Bezirkshauptstadt Landeck verlegt wurde. In der Eingangshalle sind Wappen- und Rankenmalereien aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.

Die Pfarrkirche wurde urkundlich 1397 erstmals erwähnt und ist heute im Stil des Barock zu bewundern.

Ried ist heute eine zweisaisonale Tourismusgemeinde (mit den umliegenden Skigebieten von Fendels, Serfaus-Fiss-Ladis) und ein wichtiger Arbeitgeber für die ganze Region. Ried war ursprünglich das Zentrum des Gerichtsbezirks Ried in Tirol und Sitz des Bezirksgericht Ried in Tirol, wurde jedoch per 1. Jänner 1978 dem Gerichtsbezirk Landeck zugeschlagen.

Ried liegt am Fernradweg, der als Via Claudia Augusta entlang einer gleichnamigen antiken Römerstraße verläuft.

Wappen

Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt in Schwarz einen goldenen Basilisken. Dabei handelt es sich um das Wappen der einst auf Schloss Siegmundsried ansässigen Herren von Ried.[2][3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ried im Oberinntal

Persönlichkeiten

  Commons: Ried im Oberinntal  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 259 Nr. 295.
  2. Gemeinde Ried im Oberinntal: Schloss Siegmundsried
  3. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 49.