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vom 05.03.2025, aktuelle Version,

Rothwein

Rothwein (ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Katastralgemeinde Rothwein
Rothwein (Österreich)
Rothwein (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Deutschlandsberg (DL), Steiermark
Gerichtsbezirk Deutschlandsberg
Pol. Gemeinde Eibiswald
Koordinaten 46° 40′ 15″ N, 15° 7′ 8″ Of1
Höhe 951 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 23 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 17 (1. April 2020f1)
Fläche d. KG 4,88 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 8553 Eibiswald
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14455
Katastralgemeinde-Nummer 61137
Zählsprengel/ -bezirk Rothwein (60345 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
f0
23

BW

Rothwein ist eine Ortschaft mit Zerstreuten Häusern und Katastralgemeinde in der Gemeinde Eibiswald (Weststeiermark). Am 1. Jänner 2025 zählte die Ortschaft 23 Einwohner.[1] Bis Ende 1968 war Rothwein eine eigenständige Gemeinde.[2]

Etymologie

Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Deutungen, er kann, wie bei anderen deutsch klingenden Ortsnamen im ehemals slowenischen Sprachraum, auf das Wort Radovna zurückgeführt werden oder von radvanje, raduvanje und damit auf eine Wortwurzel mit der Bedeutung „froh“.[3] Im Jahr 1329 wird der Ort als „die Radwein“ erwähnt. Publiziert ist auch eine mögliche Ableitung vom slawischen Personennamen Rad(o)van.[4] Der Name kommt auch für einen Ortsteil der Gemeinde Gorje (Göriach) im Gebiet Gorenjska (Oberkrain) in Slowenien vor.

Ob der Name tatsächlich ein ehemaliges Weinbaugebiet oder eine Rodungsfläche dafür bezeichnet, ist nicht belegt, es wäre angesichts des Klimas (die Umgebung bilden große Wälder) und der Höhenlage um 800 m Seehöhe nicht wahrscheinlich. Scherzhafte Nennungen erwähnen keine tatsächlichen Belege.[5]

Geschichte

Mit 1. Jänner 1969 wurden Rothwein und ein Teil von Stammeregg nach Aibl eingemeindet.[2]

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 72. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF)
  3. Klaus-Jürgen Hermanik: Eine versteckte Minderheit. Mikrostudie über die Zweisprachigkeit in der steirischen Kleinregion Soboth. Weitra, Verlag der Provinz 2007. ISBN 978-3-85252-817-5. S. 24–25.
  4. Fritz Freiherr Lochner von Hüttenbach: Ortsnamen in der Steiermark. Zur Herkunft und Deutung von Siedlungs-, Berg-, Gewässer- und Flurbezeichnungen. Leykam, Graz 2008. In der Reihe: Grazer vergleichende Arbeiten. Band 21. ISBN 978-3-7011-0116-0, S. 89.
  5. Franz Dürnsteiner: Von Affenhausen bis Zipfel: Österreichs wundersame Ortsnamen. Innsbruck, Löwenzahn Verlag, 1994. ISBN 978-3-900521-36-3.

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