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vom 16.05.2017, aktuelle Version,

Sabine Gruber

Sabine Gruber (* 6. August 1963 in Meran) ist eine italienische deutschsprachige Schriftstellerin.

Leben

Gruber studierte in Innsbruck und Wien Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft. Von 1988 bis 1992 war sie Lektorin an der Universität Cà Foscari in Venedig. Seit 2000 ist sie freie Schriftstellerin und lebt in Wien.

Gruber schreibt Prosa, Lyrik und Essays; daneben gibt es von ihr auch Hörspiele und Theaterstücke.

Gemeinsam mit Renate Mumelter verwaltet sie den literarischen Nachlass der Südtiroler Autorin Anita Pichler und hat mit Mumelter Anthologien und Bücher zu Pichlers Werk herausgegeben.

Gruber ist Vorstandsmitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Auszeichnungen

Werke

Autorschaft
  • Aushäusige. Roman. Wieser, Klagenfurt 1996.
    • Übersetzung ins Russische durch Serafima Schlapoberskaya. TEXT, Moskau 2001.
  • Bis daß ein Tod. Theaterstück. Uraufführung Mai 1997, Theater in der Altstadt, Meran; Regie: Rudi Ladurner.
  • Fang oder Schweigen. Gedichte. Wieser, Klagenfurt 2002.
  • Die Zumutung. Roman. C. H. Beck, München 2003.
  • Über Nacht. Roman. C. H. Beck, München 2007.
    • Cez noc. Übersetzung ins Slowakische durch Marián Hatala. FO ART, Bratislava 2009.
  • Stillbach oder Die Sehnsucht. Roman. C. H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62166-6.
    • Roman Elegy. Übersetzung ins Englische durch Peter Lewis. Haus Publishing, London 2013.
  • Ein unerhörter Wunsch. 22 Kurztexte. Mit Offsetfarblithographien von Anna Stangl. Edition Thurnhof, Horn 2013.
  • Zu Ende gebaut ist nie. Gedichte. Haymon, Innsbruck 2014.
  • 111 Orte in Südtirol, die man gesehen haben muss. Zusammen mit Peter Eickhoff. Emons, Köln 2014.
  • Daldossi oder Das Leben des Augenblicks, C.H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-69740-1.
Herausgeberschaft
  • „Es wird nie mehr Vogelbeersommer sein...“ In memoriam Anita Pichler (1948–1997). Folio, Wien/Bozen 1998.
  • „Das Herz, das ich meine ...“ Essays zu Anita Pichler. Folio, Wien/Bozen 2002.

Einzelnachweise

  1. orf.at - Österreichischer Staatspreis an Andrzej Stasiuk. Artikel vom 22. April 2016, abgerufen am 22. April 2016.