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vom 28.02.2016, aktuelle Version,

Schönwies

Schönwies
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schönwies
Schönwies (Österreich)
Schönwies
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 31,28 km²
Koordinaten: 47° 12′ N, 10° 39′ O
Höhe: 737 m ü. A.
Einwohner: 1.703 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 54 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6491
Vorwahl: 05418
Gemeindekennziffer: 7 06 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 20
6491 Schönwies
Website: www.schoenwies.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Wilfried Fink (SPÖ)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

6 Bürgermeisterliste - SPÖ Schönwies, 5 Für Schönwies mit Ingrid Zadra, 2 BÜRGER - LISTE - Schönwies - BL-Schönwies

Lage der Gemeinde Schönwies im Bezirk Landeck
Faggen Fendels Fiss Fließ Flirsch Galtür Grins Ischgl Kappl Kaunerberg Kaunertal Kauns Ladis Landeck Nauders Pettneu am Arlberg Pfunds Pians Prutz Ried im Oberinntal St. Anton am Arlberg Schönwies See Serfaus Spiss Stanz bei Landeck Strengen Tobadill Tösens Zams Tirol Lage der Gemeinde Schönwies im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Schönwies von Westen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schönwies ist eine Gemeinde mit 1703 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Landeck in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Landeck.

Geografie

Lage

Schönwies liegt im Oberinntal, zwischen Landeck und Imst, an der östlichen Grenze des Bezirks. Durch den vorspringenden Felsriegel der Burg Kronburg vom Landecker Talkessel getrennt, ist der Ort geografisch eher dem Talraum westlich von Imst zuzuordnen. Die Besiedlung dehnt sich hauptsächlich im hier schmalen Talboden südlich des Inns aus, daneben gibt es noch vereinzelte Besiedlungen und Almgebiete am Hang und den nördlich des Inns gelegenen Ortsteil Starkenbach. Die Nachbargemeinden sind Imst, Imsterberg, Mils bei Imst, Wenns, Zams, Landeck.

Den höchsten Punkt der Gemeinde bildet die 2827 m hohe Große Schlenkerspitze in den Lechtaler Alpen, nördlich von Schönwies.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Starkenbach, Bichlifelder, Siedlung, Oberhäuser, Dorf, Öde, Saurs, Ried, Grieshaus, Höfle, Lasalt, Obsaurs, Föhrenwaldsiedlung.

Geschichte

Das Gebiet von Schönwies war wahrscheinlich seit dem Ende der Frühen Bronzezeit ständig besiedelt. Die Breonen lebten in einer Siedlung am Moränenhügel Burschl. Dort bestand ein typisch alpiner Brandopferplatz, an dem Weihegegenstände der Latènekultur gefunden wurden.

Der Ortsname Schönwies bezieht sich auf die Lage der Pfarrkirche und wird seit dem 18. Jahrhundert verwendet. Zuvor hieß der Ort Saurs, das vermutlich aus dem Illyrischen stammt und „feucht“ bedeutet.

Die Errichtung der Arlbergbahn in den 1880er Jahren brachte neue Arbeitsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Schönwies bekam den Beinamen „Eisenbahnerdorf“.[1]

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Schönwies ist ein redendes Wappen und setzt sich folgendermaßen zusammen: „Von Gold und Rot (= schön) schräglinks geteilt, an der Trennungslinie oben ein und unten zwei Kleeblätter (= Wiese) in verwechselnden Farben“.

Die Übergabe der Verleihungsurkunde erfolgte in Anwesenheit von Landesrat Alois Partl am 7. Oktober 1984.

Die Farben der Gemeindefahne sind Gelb-Rot.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schönwies

Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof Schönwies

Im westlichen Teil des Schwemmkegels des Starkenbachs wird Kalkschotter abgebaut. Viele Bewohner pendeln zu ihren Arbeitsstätten aus der Gemeinde.

Schönwies ist über eine eigene Autobahnausfahrt der Inntalautobahn und einen Bahnhof der Arlbergbahn (Regionalverkehr) erreichbar.

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Einzelnachweise

  1. Schönwies – Tirol (= Christliche Kunststätten Österreichs. Nr. 328). Verlag St. Peter, Salzburg 1999, S. 2–3.