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vom 21.03.2020, aktuelle Version,

Schaflahnernock

Schaflahnernock
Schalahnernock von Nordwesten, links die Chemnitzer Hütte

Schalahnernock von Nordwesten, links die Chemnitzer Hütte

Höhe 2703 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Gebirge Zillertaler Alpen, Mühlwalder Kamm
Koordinaten 46° 57′ 8″ N, 11° 48′ 48″ O
Schaflahnernock (Südtirol)
Schaflahnernock
Normalweg von der Chemnitzer Hütte auf markiertem Steig durch die Südwestflanke

Der Schaflahnernock (2703 m s.l.m., italienisch Cima della Pecore) ist ein Berg in den Zillertaler Alpen. Er ist südlich des Nevesjochs der erste Gipfel im Mühlwalder Kamm, der das Mühlwalder Tal im Südwesten vom Weißenbachtal im Nordosten trennt. Etwa 700 Meter südlich des Schaflahnernocks befindet sich die Weiße Wand (2717 m s.l.m.), der höchste Gipfel des Kamms.

Der Berg gilt als sehr guter Aussichtspunkt. Bekannt ist der Berg jedoch vor allem deshalb, weil dort am 22. September 1902 Johann Niederwieser aus Sand in Taufers, genannt „Stabeler“, einer der bekanntesten Bergführer des Ahrntals, tödlich abstürzte.[1]

Alpinismus

Von der Chemnitzer Hütte im Nevesjoch kann der Schaflahnernock in 1–1¼ Stunden auf einem markierten Steig erreicht werden, der südlich hinter der Hütte beginnt. Nach wenigen Minuten erreicht man eine von Felsen eingerahmte grasige Senke, wo sich die Wasserfassungen der Hütte befinden. Dort wendet sich der Weg scharf nach links und gewinnt in vielen Kehren über einen Schutthang an Höhe. Zuletzt führt der Steig über felsiges Gelände und instabile Blöcke zum Gipfelkreuz.[1]

Literatur und Karte

Einzelnachweise

  1. 1 2 Fabio Cammelli, Werner Beikircher: Alpi Aurine. Brennero, Gran Pilastro, Vetta d'Italia. Touring Editore, Milano 2002, ISBN 88-365-2603-9, S. 247