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vom 02.08.2017, aktuelle Version,

Schleißheim

Schleißheim
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schleißheim
Schleißheim (Österreich)
Schleißheim
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 7,65 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 14° 6′ O
Höhe: 317 m ü. A.
Einwohner: 1.334 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 174 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4600
Vorwahl: 0 72 42
Gemeindekennziffer: 4 18 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Schleißheim
Dorfstraße 14
4600 Schleißheim
Website: www.schleissheim.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Zauner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
9
5
5
9  5  5 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde Schleißheim im Bezirk Wels-Land
AichkirchenBachmanningBad Wimsbach-NeydhartingBuchkirchenEberstalzellEdt bei LambachFischlhamGunskirchenHolzhausenKrenglbachLambachMarchtrenkNeukirchen bei LambachOffenhausenPennewangPichl bei WelsSattledtSchleißheimSipbachzellStadl-PauraSteinerkirchen an der TraunSteinhausThalheim bei WelsWeißkirchen an der TraunWelsOberösterreich Lage der Gemeinde Schleißheim im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schleißheim ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1334 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Der zuständige Gerichtsbezirk ist Wels.

Geografie

Schleißheim liegt auf 317 m Höhe und liegt geographisch im Traunviertel, politisch gehört es jedoch zum Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,1 km und von West nach Ost 6,1 km. Die Gesamtfläche beträgt 7,55 km². 18,4 % der Fläche sind bewaldet und 67,1 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. [1]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Blindenmarkt (108)
  • Dietach (260)
  • Schleißheim (868)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Dietach und Schleißheim.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Der Gemeinderat hat insgesamt 19 Mitglieder. Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 9 ÖVP, 5 FPÖ und 5 SPÖ.

Bürgermeister
  • seit 1991 Manfred Zauner (ÖVP)

Wappen

Seit Juni 1984 hat Schleißheim ein Gemeindewappen. Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: Erniedrigt schräg geteilt; oben in Rot ein silberner, wachsender Bär, der in den Tatzen ein goldenes, vierspeichiges Wasserrad hält, unten schräg geteilt von Gold und Schwarz mit drei Rauten in gewechselten Farben. Die Gemeindefarben sind Gelb-Schwarz.

Der Bär als Attribut des hl. Gallus bezieht sich auf den Schutzpatron der Pfarre, das Wasserrad in dessen Pranken auf die Tradition der Messerer, Klingenschmiede, Schleifer und Müller am Schleißbach. - Die gelb-schwarzen Rauten stammen aus dem Wappen des im 15. Jahrhundert im Besitz des Schlosses und der Herrschaft Dietach nachweisbaren Geschlechtes der Pirchinger.

Sport

Der FC Union Schleißheim ist der erste und einzige Fußballverein in Schleißheim und nimmt an der DSG-Liga teil.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bevölkerungsentwicklung

Quelle: Statistik Austria [3]


Bildung

In Schleißheim gibt es einen Kindergarten und eine Volksschule.

Persönlichkeiten

  Commons: Schleißheim  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. Ein Blick auf die Gemeinde Schleißheim, Bev-Entwicklung