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vom 02.06.2018, aktuelle Version,

Schrems bei Frohnleiten

Schrems (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Schrems
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Schrems bei Frohnleiten (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-West
Pol. Gemeinde Frohnleitenf0
f5
Koordinaten 47° 16′ 46″ N, 15° 21′ 50″ Of1
Höhe 513 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 586 (1. Jänner 2017)
Gebäudestand 203 (2011f1)
Fläche 19,25 km²
Postleitzahl 8130 Frohnleiten
Vorwahl +43/3126 (Frohnleiten)
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Schrems bei Frohnleiten (60663 011)

Lage der ehemaligen Gemeinde in den damaligen Grenzen des Bezirks Graz-Umgebung
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;
Ortschaften/Katastralgemeinden:
15032/63008 Gschwendt, 15033/63026 Schrems
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Schrems bei Frohnleiten war eine Gemeinde mit zuletzt 586 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2014) im Norden des Bezirks Graz-Umgebung in der Steiermark. Am 1. Jänner 2015 wurde sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Frohnleiten und Röthelstein zur neuen Gemeinde Frohnleiten zusammengeschlossen.[1]

Geografie

Geografische Lage

Schrems bei Frohnleiten liegt etwa drei Kilometer östlich von Frohnleiten im Grazer Bergland in der Oststeiermark. Die höchsten Berge im ehemaligen Gemeindegebiet sind der Hochtrötsch (1239 m) und der Gschieskogel (1142 m). Das Gebiet liegt am Fuße des Rechberg-Passes.

Gliederung

Das ehemalige Gemeindegebiet umfasste zwei Ortschaften bzw. gleichnamigen Katastralgemeinden (Bevölkerung am 1. Jänner 2017[2]; Fläche 2016[3]):

  • Gschwendt (278 Ew., 889,08 ha)
  • Schrems (308 Ew., 1.035,99 ha)

Ehemalige Nachbargemeinden

Röthelstein Pernegg an der Mur Tyrnau
Frohnleiten Tulwitz
Frohnleiten Semriach Semriach

Geschichte

Zirka um 1300 wurde Schrems erstmals mit dem Namen „Schrentz“ erwähnt. Um 1381 gab es die erste urkundliche Erwähnung mit dem Ortsnamen „Schremcz“. Ab 1393 wurde dann bereits für kurze Zeit Schrems geschrieben.

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich. Am 1. Jänner 2015 wurde Schrems bei Frohnleiten mit den Gemeinden Frohnleiten und Röthelstein zur Gemeinde Frohnleiten zusammengelegt.

Bevölkerungsentwicklung

Barbara-Kapelle in Schrems

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schrems liegt direkt an der Rechberg Straße B 64 von Frohnleiten nach Weiz. In Frohnleiten endet die Straße direkt an der Brucker Schnellstraße S 35 von Graz nach Bruck an der Mur.

In Schrems befindet sich kein Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof ist circa vier Kilometer entfernt in Frohnleiten. Er bietet Zugang zur Südbahn mit stündlichen Regionalzug-Verbindungen nach Graz und Bruck an der Mur.

Der Flughafen Graz ist rund 45 km entfernt.

Politik

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Peter Schlegl (SPÖ). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. November 1997.
Die Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:

„Durch Schnitte von Tannenreisig und Rotbuchenzweigen von Blau, Silber und Rot geteilt, im Mittelfeld schräg gekreuzt ein Gezähe alter Form in Schwarz.“ [4]
  Commons: Schrems bei Frohnleiten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. November 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Frohnleiten und der Gemeinden Röthelstein und Schrems bei Frohnleiten, alle politischer Bezirk Graz-Umgebung. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 6. Dezember 2013. Nr. 152, 35. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 682.
  2. Bevölkerung am 1. Jänner 2017 nach Ortschaften (Excel-Datei, 835 KB); abgerufen am 15. Juni 2017
  3. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 48, 1998, S. 59