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vom 09.05.2018, aktuelle Version,

Simon Alois Huber

Simon Alois Huber (2017).

Simon Alois Huber (* 24. November 1986 in Tirol) ist ein österreichischer Theater- und Filmschauspieler.

Leben und Wirken

Huber wuchs in einem Dorf im Westen Tirols auf. Mit 14 Jahren begann er eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur an der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Anichstraße in Innsbruck, wo er 2006 maturierte. Anschließend erfüllte er seinen Präsenzdienst als Zivildiener im Aufbauwerk der Jugend in Innsbruck.

Unmittelbar danach begann er ein Schauspielstudium in Wien, welches er 2010 mit der paritätischen Bühnenreifeprüfung abschloss. Im letzten Ausbildungsjahr besuchte er zusätzlich die Masterclass bei Heribert Sasse, die er in mehreren Szenenabenden am Theater in der Josefstadt beendete. Dort war er unter anderem als Ferdinand in Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, als Friedrich Wetter Graf vom Strahl in Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist und als Hettore Gonzaga (Prinz von Guastalla) in Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing zu sehen. Nach einem Spanischstudium an der Universität Wien setzte er die Arbeit als Schauspieler in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein fort. Dort spielte er unter anderem an der Landesbühne Niedersachsen Nord, in der Rote Fabrik in Zürich, im Stadttheater Winterthur, im Theater Liechtenstein in Schaan und im Theater Kosmos Bregenz.

Anschließend zog es Huber wieder nach Wien, wo er im Kinofilm „Blockbuster – Das Leben ist ein Film“, Regie: Vlado Priborsky und im Musikvideo von Neil Taylor – „Your Very Own Rockstar“ mitwirkte. Seit 2016 ist er im WERK X in mehreren Produktionen zu sehen. Außerdem spielte er 2017 "Alma, A Show Biz ans Ende" von Jehoschua Sobol, unter der Regie von Paulus Manker. Dort spielte er in den Roigkhallen in Wiener Neustadt u. A. den Komponisten Alexander Zemlinsky, was er 2018 weiterführen wird. Zuvor wird er in "Der Verschwender" in den Raimundspielen Gutenstein unter der Leitung von Andrea Eckert zu sehen sein.

Huber wohnt heute in Wien.

Theater

  • 2018: Der Verschwender, Regie: Veronika Glatzner (Raimundspiele Gutenstein)
  • 2018–2017: Alma, A Show Biz ans Ende, Regie: Paulus Manker (Roigkhallen Wiener Neustadt)
  • 2018–2017: Demokratische Nacht, du Prolet!, Regie: Harald Posch (WERK X)
  • 2017–2016: It's a free world, nach dem Drehbuch von Paul Laverty und dem Film von Ken Loach / Regie: Alexander Simon (WERK X)
  • 2018 - 2016: My life as a terrorist, nach einem Film von Alexander Oey / Regie: Ali M. Abdullah (WERK X)
  • 2018–2015: Ehrensache, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)
  • 2016–2013: Die Verschwundenen – Desaparecidos, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)[1]
  • 2016: Psychologie der Gesundheit und Beeinträchtigung, Autor: Susanna Hohlrieder / Regie: Susanna Hohlrieder (Universität Wien)
  • 2015–2011: Virgins, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)[2]
  • 2014: Kabale und Liebe, Regie: Dominik Schreiber (Albani, Winterthur)
  • 2014: Galapagos – Die Urknalltheorie, Regie: Senad Halilbasic (Wiener Wortstätten, Wien)[3]
  • 2013: Seymour, Regie: Stephan Kasimir (Theater Kosmos, Bregenz)[4]
  • 2013: Das Vermächtnis des Dr. Mabuse, Regie: Augustin Jagg / Hubert Dragaschnig (Theater Kosmos, Bregenz)
  • 2011: Ronja Räubertochter, Regie: Natascha Kalmbach (Landestheater Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven)
  • 2010: Kabale und Liebe, Regie: Heribert Sasse (Theater in der Josefstadt, Wien)
  • 2009: The Night, Regie: Adrienne Ferguson / Howard Nightingale (Theater Center Forum, Wien)
  • 2008: Das Spiel, Regie: Samuel Grindig (Theater Center Forum, Wien)
  • 2008: Improvisation mit dem Ensemble Second City/Chicago (Vienna English Theatre, Wien)

Filmografie

  • 2016: Neil Taylor - Your Very Own Rockstar
  • 2015: Blockbuster – Das Leben ist ein Film (Kino)
  • 2013: Der letzte Zug (Kino)
  • 2013: Gefrorenes Lächeln (Kurzfilm)
  • 2013: Barfuß mit Schuhen (Kurzfilm)
  • 2011: Die Ärzte – Allein (AP)
  • 2011: Siquet (Kurzfilm)
  • 2011: Nek – Laura non’ce (AP)
  • 2010: Welke Rosen (Kurzfilm)
  • 2009: Fables Last Stand – Don’t come down (Musikvideo)
  • 2009: Lifeline (Pilotfilm)
  • 2008: Die Probe (Kurzfilm)

Einzelnachweise

  1. Die Verschwundenen ("Desaparecidos"). theater katerland / bravebühne, abgerufen am 5. Februar 2015.
  2. Virgins - oder das geheime Leben von Teenagern und Erwachsenen. theater katerland / bravebühne, abgerufen am 5. Februar 2015.
  3. Galapagos - Die Urknalltheorie. Wiener Wortstätten, abgerufen am 5. Februar 2015.
  4. Seymour. Theater Kosmos Bregenz, abgerufen am 5. Februar 2015.