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vom 23.12.2015, aktuelle Version,

Simon Alois Huber

Simon Alois Huber bei den Dreharbeiten zu Blockbuster (2015)

Simon Alois Huber (* 24. November 1986 in Ehenbichl, Tirol) ist ein österreichischer Theater- und Filmschauspieler.

Leben und Wirken

Huber wuchs in einem Dorf im Westen Tirols auf. Mit 14 Jahren begann er eine Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur an der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Anichstraße in Innsbruck, wo er 2006 maturierte. Anschließend erfüllte er seinen Präsenzdienst als Zivildiener im Aufbauwerk der Jugend in Innsbruck.

Unmittelbar danach begann er ein Schauspielstudium in Wien, welches er 2010 mit der paritätischen Bühnenreifeprüfung abschloss. Im letzten Ausbildungsjahr besuchte er zusätzlich die Masterclass bei Heribert Sasse, die er in mehreren Szenenabenden am Theater in der Josefstadt beendete. Dort war er unter anderem als Ferdinand in Kabale und Liebe von Friedrich Schiller, als Friedrich Wetter Graf vom Strahl in Das Käthchen von Heilbronn von Heinrich von Kleist und als Hettore Gonzaga (Prinz von Guastalla) in Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing zu sehen. Nach einem Spanischstudium an der Universität Wien setzte er die Arbeit als Schauspieler in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein fort. Dort spielte er unter anderem an der Landesbühne Niedersachsen Nord, in der Rote Fabrik in Zürich, im Stadttheater Winterthur, im Theater Liechtenstein in Schaan und im Theater Kosmos Bregenz in Österreich.

Huber wohnt heute in Wien.

Theater

  • 2015: Ehrensache, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)
  • 2015–2013: Die Verschwundenen – Desaparecidos, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)[1]
  • 2015–2011: Virgins, Regie: Taki Papaconstantinou (Theater Katerland / Rote Fabrik, Zürich)[2]
  • 2014: Kabale und Liebe, Regie: Dominik Schreiber (Albani, Winterthur)
  • 2014: Galapagos – Die Urknalltheorie, Regie: Senad Halilbasic (Wiener Wortstätten, Wien)[3]
  • 2013: Seymour, Regie: Stephan Kasimir (Theater Kosmos, Bregenz)[4]
  • 2013: Das Vermächtnis des Dr. Mabuse, Regie: Augustin Jagg / Hubert Dragaschnig (Theater Kosmos, Bregenz)
  • 2011: Ronja Räubertochter, Regie: Natascha Kalmbach (Landestheater Niedersachsen Nord, Wilhelmshaven)
  • 2010: Kabale und Liebe, Regie: Heribert Sasse (Theater in der Josefstadt, Wien)
  • 2009: The Night, Regie: Adrienne Ferguson / Howard Nightingale (Theater Center Forum, Wien)
  • 2008: Das Spiel, Regie: Samuel Grindig (Theater Center Forum, Wien)
  • 2008: Improvisation mit dem Ensemble Second City/Chicago (Vienna English Theatre, Wien)

Filmografie

  • 2015: Blockbuster - Das Filmprojekt (Kino)
  • 2013: Der letzte Zug (Kino)
  • 2013: Gefrorenes Lächeln (Kurzfilm)
  • 2013: Barfuß mit Schuhen (Kurzfilm)
  • 2011: Die Ärzte – Allein (AP)
  • 2011: Siquet (Kurzfilm)
  • 2011: Nek – Laura non’ce (AP)
  • 2010: Welke Rosen (Kurzfilm)
  • 2009: Fables Last Stand – Don’t come down (Musikvideo)
  • 2009: Lifeline (Pilotfilm)
  • 2008: Die Probe (Kurzfilm)

Einzelnachweise

  1. Die Verschwundenen ("Desaparecidos"). theater katerland / bravebühne, abgerufen am 5. Februar 2015.
  2. Virgins - oder das geheime Leben von Teenagern und Erwachsenen. theater katerland / bravebühne, abgerufen am 5. Februar 2015.
  3. Galapagos - Die Urknalltheorie. Wiener Wortstätten, abgerufen am 5. Februar 2015.
  4. Seymour. Theater Kosmos Bregenz, abgerufen am 5. Februar 2015.