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vom 08.04.2017, aktuelle Version,

Staatspreis Architektur

Logo des Staatspreises Architektur

Der Staatspreis Architektur ist ein projektbezogener Architektur-Staatspreis der Republik Österreich, bei dem „herausragende architektonische Projekte im Bereich der gewerblichen Wirtschaft ausgezeichnet werden, die im jeweiligen thematischen Schwerpunkt wichtige Akzente und Impulse setzen“. Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Zivilingenieure für Hochbau bzw. Planungsbefugte gemäß EWR-Architektenverordnung. Als Bauherren dürfen nur Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft teilnehmen. Architekt, Bauherr und das Objekt werden gemeinsam ausgezeichnet.

Bewertungskriterien sind:

  • die Qualität der Gestaltung, also die städtebauliche Einfügung, architektonische Gestaltung, Einbettung in die Landschaft usw.
  • die Funktionalität
  • der Nutzerwert
  • der Innovationsgehalt
  • die Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung (bei Errichtung, Betrieb und Rückbau)
  • die Wirtschaftlichkeit
  • die Flexibilität (Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen)
  • die regionalen Wirkungen

[1]

Veranstalter

Veranstalter des Staatspreises für Architektur sind das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Architekturstiftung Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

Projekte, Architekten, Bauherren

  • 2000: Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit:
    • Appartementhaus Lechblick in Warth
  • 2000: Sonderpreis Revitalisierung:
  • 2002: Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit:
    • Hotel Anton in St. Anton am Arlberg - Planung: Wolfgang Pöschl, Dieter Comploj - Bauherr: Brigitte Wetscher, Robert Falch.
  • 2002: Staatspreis Architektur für Bauwerke des Tourismus im alpinen Raum:
  • 2008: Staatspreis Architektur für Tourismus und Freizeit:
    • Hotel Schwarzer Adler in Kitzbühel, Umbau - Architekten tatanka ideenvertriebsgembh aus Mils in Tirol und Gogl + Partner in Linz - Bauherren Andrea und Christian Harisch.
  • 2008: Sonderpreis Alt & Neu:
  • 2010 Kategorie Klein- bzw. Kleinstbetriebe:
    • Die Sohm HolzBautechnik GmbH in Alberschwende: Erweiterung Büro und Lagergebäude, geplant durch die Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH.
  • 2010 Kategorie Mittel- bzw. Großbetriebe
    • Die Transformation Swarovski Optik KG in Absam, geplant durch die tatanka ideenvertriebsgmbh.
  • 2014:
    • Kategorie Tourismus: Hotel Daniel Vienna, Architektur: Atelier Heiss ZT GmbH
    • Kategorie Freizeit: Kulturzentrum St. Nikolaus in Ischgl, Architektur: parc ZT GmbH
    • Sonderpreis: BUS:STOP Krumbach, Architektur: Alexander Brodsky, Rintala Eggertsson Architects, Architecten de Vylder Vinck Taillieu, Ensamble Studio Antón García-Abril / Débora Mesa, Smiljan Radic, Sou Fujimoto, Amateur Architecture Studio, Wang Shu / Lu Wnyu[9]
  • 2016:
    • Kategorie Industrie: Steinbauer Performance Austria, Architekturbüro ARKADE ZT GmbH
    • Kategorie Gewerbe: Weingut Högl, Ludescher und Lutz Architekten (Elmar Ludescher und Philip Lutz)[10]

Einzelnachweise

  1. staatspreis-architektur.at Statuten
  2. Geschichteseite Operncafe Graz
  3. Architekturzentrum Wien (Hrsg.) mit Christa Kamleithner, Johannes Porsch, Bernhard Steger: OTTOKAR UHL, Werkverzeichnis: wv 85 Entwurf Demontable Kirche1960, wv 87 Demontable Kirche Siemensstrasse 1960-1964, Seiten 77f; Anton Pustet Salzburg 2005, ISBN 3-7025-0508-3.
  4. BMWA Staatspreise 2000
  5. BMWA Staatspreise 2002
  6. nextroom.at Staatspreis Architektur für Industrie und Gewerbe 2004
  7. pressetext.at Staatspreis Architektur für Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel 2006
  8. staatspreis-architektur.at Staatspreis für Tourismus und Freizeit und Sonderpreis Alt & Neu 2008
  9. Staatspreis Architektur 2014. Abgerufen am 7. Oktober 2016.
  10. Wirtschaftsministerium verleiht Staatspreis Architektur 2016. OTS-Meldung vom 5. Oktober 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016.