Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 05.04.2018, aktuelle Version,

Stefan A. Lukacs

Stefan A. Lukacs (* 1982 in Wien[1]) ist ein österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Stefan A. Lukacs studierte an der New York Film Academy Drehbuch und Regie.[1]

Im Kurzspielfilm Void (2012) mit Laurence Rupp und Anton Noori erzählte er die Geschichte des von WEGA-Beamten misshandelten Asylwerbers Fall Bakary J.[2][1] Der Film wurde unter anderem auf der Shortynale 2013, am Festival Cannes Court Métrage 2013, am Internationalen Filmfestival Sofia 2013 und beim Internationalen Filmfestival der Menschenrechte This Human World aufgeführt.[2][3]

Sein erster langer Spielfilm Cops, bei dem er für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnete, wurde 2018 auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem Publikumspreis Spielfilm und dem Preis für den gesellschaftlich relevanten Film ausgezeichnet, Anna Suk wurde als Bester Schauspielnachwuchs (Nebenrolle) für ihre Darstellung der Nicky geehrt.[4] Im Film spielen erneut Laurence Rupp und Anton Noori. Rupp verkörpert darin den in Ausbildung befindlichen WEGA-Beamten Christoph, der in vermeintlicher Notwehr auf einen psychisch kranken Mann schießt und in der Folge an Trauma-Symptomen zu leiden beginnt und diese durch Gewaltexzesse kompensieren möchte. Christophs Vater Heinz wird von Roland Düringer verkörpert.[5]

Auszeichnungen und Nominierungen

Filmografie (Auswahl)

  • 2008: Africa11 (Kurzfilm, Regie und Kamera)
  • 2008: Fronteira Brasil – Der Kampf um Land in Mato Grosso (Dokumentation, Produzent)
  • 2009: Faces of the Frontier (Dokumentation, Produzent)
  • 2010: Zombiefication (Kurzfilm, Drehbuch und Regie)
  • 2012: Void (Drehbuch, Regie und Produzent)
  • 2018: Cops (Drehbuch und Regie)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 diepresse.com: Die Wega im Filmvisier. Artikel vom 28. August 2017, abgerufen am 27. Jänner 2018.
  2. 1 2 derStandard.at: Kurzspielfilm über Bakary J.: Zuschauen, wo man lieber wegschauen will. Artikel vom 11. Dezember 2012, abgerufen am 28. Jänner 2018.
  3. Void: The Movie. Abgerufen am 28. Jänner 2018.
  4. 1 2 orf.at: Max-Ophüls-Preis: Polizeidrama „Cops“ dreifach geehrt. Artikel vom 27. Jänner 2018, abgerufen am 27. Jänner 2018.
  5. Filmfestival Max Ophüls Preis: Wettbewerb Spielfilm. Abgerufen am 3. Jänner 2018.
  6. Thomas Pluch Drehbuchpreis 2018: Nominierungen/Jury/Preisverleihung. Abgerufen am 2. März 2018.
  7. Diagonale-Publikumspreis 2018. Abgerufen am 19. März 2018.