unbekannter Gast
vom 04.04.2017, aktuelle Version,

Thomas Koch (Eishockeyspieler)

Osterreich Thomas Koch
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 17. August 1983
Geburtsort Klagenfurt, Österreich
Größe 173 cm
Gewicht 77 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Nummer #18
Schusshand Links
Spielerkarriere
bis 2004 EC KAC
2004–2006 Luleå HF
2006–2011 EC Red Bull Salzburg
seit 2011 EC KAC

Thomas Koch (* 17. August 1983 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Eishockeyspieler. Seit 2011 spielt er bei seinem Stammverein EC KAC in der Österreichischen Eishockey-Liga. Koch absolvierte auch zwei Spielzeiten für Luleå HF in der schwedischen Elitserien.

Karriere

Koch gab schon mit 16 Jahren sein Debüt in der Saison 1999/2000 beim EC KAC in der höchsten österreichischen Liga. Er spielte in dieser Spielzeit auch für das Team Telekom in der Nationalliga. Er durchlief alle Juniorennationalteams in Österreich und war in der Saison 2003/04 erfolgreichster österreichischer Scorer und erfolgreichster Vorlagengeber der Play-Offs.

2004 wechselte er nach Schweden zu Luleå HF in die Elitserien. Nachdem die NHL in ihrer Saison 2004/05 streikte, war das Team mit Stars aus der NHL verstärkt worden. Unter ihnen waren Tomas Holmström, Mikael Renberg und Justin Williams.

Nach zwei Jahren in Schweden kehrte er zur Saison 2006/07 nach Österreich zurück und schloss sich dem EC Red Bull Salzburg an, mit dem er österreichischer Meister wurde. er selbst trug als Spieler mit der besten Plus/Minus-Bilanz der Liga entscheidend zum Titelgewinn bei. 2009 wurde er als wertvollster Spieler der Liga mit der Ron Kennedy Trophy ausgezeichnet. Nach dem Titelgewinn 2011, als er beim 3:2-Erfolg im entscheidenden siebten Spiel des Play-Off-Finales den Siegtreffer in der Verlängerung erzielte, unterschrieb er einen Dreijahresvertrag beim Finalgegner EC KAC, der inzwischen bis 2016 verlängert wurde. Er wurde mit dem Klagenfurter AC und mit dem EC Red Bull Salzburg je viermal österreichischer Meister. Koch ist von den derzeit in der Österreichischen Liga aktiven Spielern derjenige mit den meisten Toren, Vorlagen und somit auch Scorer-Punkten.

International

Im Juniorenbereich spielte Koch zunächst 2000 für Österreich bei der U18-B-Weltmeisterschaft und der U20-C-Weltmeisterschaft. Nach der Umstellung auf das Divisionssystem stand er in der Division I bei den U20-Weltmeisterschaften 2001, 2002 und 2003 auf dem Eis.

Mit der Herren-Nationalmannschaft des Alpenlandes nahm er an den Weltmeisterschaften der Top-Division 2003, 2004, 2007, 2009, als die Österreicher nur absteigen mussten, weil die deutsche Mannschaft als Gastgeber folgenden Weltmeisterschaft nicht absteigen konnte, 2011 und 2013 sowie der Division I 2006, als er als bester Stürmer des Turniers ausgezeichnet wurde, 2008, 2010, 2012 und 2014, als er als bester Vorbereiter und – ohne ein Tor selbst erzielt zu haben – Topscorer des Turniers auch in das All-Star-Team berufen und zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt wurde, teil.

Zudem spielte er bei den Qualifikationsturnieren für die Olympischen Winterspiele 2006, 2010 und 2014. Bei letzterer profitierten die Österreicher beim Turnier in Bietigheim-Bissingen von der Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Italien und konnten sich – obwohl sie selbst gegen Deutschland in der Verlängerung verloren hatten – erstmals seit 2002 wieder für die Winterspiele qualifizieren. Dort stand das Team um Koch allerdings weitgehend auf verlorenem Posten und erreichte nach drei Niederlagen aus vier Spielen, lediglich Norwegen konnte bezwungen werden, den zehnten Platz unter zwölf Mannschaften.

Erfolge und Auszeichnungen

International

  Commons: Thomas Koch  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien