unbekannter Gast
vom 13.06.2016, aktuelle Version,

Tone Fink

Tone Fink im Jahr 2011

Anton „Tone“ Fink (* 1. Jänner 1944 in Schwarzenberg) ist ein österreichischer Filmemacher und Objektkünstler.

Leben

Fink studierte zwischen 1968 und 1973 angewandte Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Zu seinen Professoren gehörte Maximilian Melcher und Max Weiler. Seit 1973 arbeitet er in verschiedenen künstlerischen Bereichen und hatte zahlreiche Ausstellungen. 1985 war er unter den Gründungsmitgliedern der österreichische Trickfilmgesellschaft ASIFA AUSTRIA.[1]

Von 1994 bis 2000 hatte er einen Lehrauftrag an der Internationalen Sommerakademie Salzburg,[2] 2008 und 2009 lehrte er an der Sommerakademie Traunkirchen, seit 2011 an der Sommerakademie Hortus Niger in Halbenrain bei Radkersburg.[3] Fink nahm an Aktionen und Performances bei den Bregenzer Festspielen, den Wiener Festwochen und den Biennalen in Kairo und Peking teil.

Werke

Von Fink stammt die Statue der Urania die beim LET'S CEE Film Festival in Wien vergeben wird.[4]

Ausstellungen

  • 2015 körper – struktur – farbe gemeinsam mit Silke Hagen, Palais Liechtenstein (Feldkirch)
  • 2008 exitus. tod alltäglich, Künstlerhaus Wien
  • 2008 Objekthaftes. Einblicke in die Sammlung. Museum der Moderne Salzburg
  • 2007 Papier-Textil-Haut-Führung. Museum für angewandte Kunst, Wien
  • 2006 Rundlederwelten, Martin Gropius Bau, Berlin
  • 2005 2. Biennale Peking 2005, Biennale Peking
  • 2004 Tone Fink – Carwalk, Kunsthaus Bregenz
  • 1999 Tone Fink und Walter Vopava: Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen, Passau
  • 1998 Des Eisbergs Spitze, Kunsthalle Wien
  • 1998 Lifestyle, Kunsthaus Bregenz

Bücher

  • Wolfgang Fetz (Hrsg.): Tone Fink: Zeichnungen, Malerei, Objekte, Performance, Filme 1967–2000, Bregenzer Kunstvereins 2000, ISBN 3-85486-076-5
  • Josef Otten (Hrsg.): Tone Fink, in der Reihe Stoff.Art, Cantz, Ostfildern, 1997, ISBN 3-89322-404-1
  • Barbara Pichler: Machart: Bilder- und Papier-Objekte, Triton Verlag Wien, 1997, ISBN 3-901310-53-3
  • „Weissbleich“, Katalog zur Ausstellung im Museum Moderner Kunst Wien, Verlag der Apfel, Wien, 1990, ISBN 3-85450-052-1

Kunstfilme

zum Teil in Zusammenarbeit mit Robert Pollak

  • 1981 Fliegenfängerfahnen, 16 mm, 22 Min.
  • 1983 Aus der Luft gegriffen, 35 mm, 11 Min.
  • 1982 Narrohut, 16 mm, 22 Min.
  • 1986 Katijubato, 16 mm, 80 Min.
  • 1992 Falter 4, 30 Sek., Animotions Films
  • 1997 Was das Zeug hält, Videofilm, 70 Min.
  • 1997 mit Ona B.: Roll Over (für die Biennale Kairo)

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. ASIFA AUSTRIA Geschichte, abgerufen am 11. Dezember 2011
  2. Galerie 422: Tone Fink (Memento vom 13. Dezember 2011 im Internet Archive), abgerufen am 11. Dezember 2011
  3. Tone Fink (Memento vom 5. November 2013 im Internet Archive). Sommerakademie Hortus Niger, abgerufen am 17. Juni 2013.
  4. Preise abgerufen am 27. Jänner 2013
  5. Konstanzer Kunstpreis für Tone Fink