Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 01.07.2018, aktuelle Version,

Wladimir von Pawlowski

Wladimir von Pawlowski (* 29. August 1891 in Spittal an der Drau; † 7. Januar 1961 in Klagenfurt)[1] war ein österreichischer Jurist und Gauleiter von Kärnten.

Von Pawlowski war Nachfahre eines im 19. Jahrhundert nach Kärnten ausgewanderten polnischen Adelsgeschlechts. Sein Vater war Bezirkshauptmann in Spittal an der Drau. Nach einem Jurastudium wurde er Jurist in der Kärntner Landesregierung, die ihn aber 1935 aus politischen Gründen vom Dienst suspendierte. Im Juli 1936 trat er der in Österreich verbotenen SS bei und wurde nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 Gauleiter von Kärnten. Zwischenzeitlich von Hubert Klausner abgelöst, war er es 1939–1941 erneut. In Graz wurde er 1951 zu fünf Jahren Haft verurteilt und starb nach seiner Entlassung aus der Haft 1961 in Klagenfurt.

Einzelnachweise

  1. Peter Broucek (Hrsg.): Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Band 2: Minister im Ständestaat und General im OKW (= Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Band 70). Böhlau, Wien u. a. 1983, ISBN 3-205-08743-7, S. 675.