unbekannter Gast

Dorze Child#

Dorze Child
Dorze Child, December 2012, © Gerhard Huber, under CC BY 4.0

The profound affinity of the peoples with nature, the myths and legends of their animistic world view and their persistence in ancient traditions make the south of Ethiopia an exciting destination. Varying landscapes, colourful markets and a multitudinous mixture of peoples leave behind unforgettable impressions of a world that seems to have long since ceased to exist. The only question is: how much longer? Does our continuously linked-up planet still leave room for such cultural niches? There is almost no hope. It may be regrettable, but from a realistic point of view this fascinating mixture of peoples in southern Ethiopia probably has a rather short-term expiry date. Also the wise saying of the French poet Paul Claudel will be of little help, who said already 100 years ago: 'Before you change the world, it might be more important not to destroy it'.
Die tiefe Verbundenheit der Völker mit der Natur, die Mythen und Legenden ihrer animistischen Weltsicht und ihr Beharren auf uralten Traditionen machen den Süden Äthiopiens zu einem spannenden Reiseziel. Vielfältige Landschaften, bunte Märkte und ein kaum überschaubares Völkergeflecht hinterlassen unvergessliche Eindrücke einer Welt, die es scheinbar schon längst nicht mehr gibt. Stellt sich nur die Frage: Wie lange noch? Hat unser immer engmaschiger vernetzter Planet noch Platz für solche Kulturnischen? Die Hoffnung scheint nicht groß. Man mag es bedauern, aber realistisch betrachtet hat der faszinierende Völkerteppich im Süden Äthiopiens wohl ein ziemlich kurzfristiges Ablaufdatum. Da wird auch die Einsicht des französischen Dichters Paul Claudel nicht viel helfen, der schon vor 100 Jahren meinte: 'Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten'.