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Rabat - Kasbah of the Udayas#

Rabat - Kasbah of the Udayas
Rabat - Kasbah of the Udayas, April 2013, © Gerhard Huber, under CC BY-NC 4.0 +Edu

A kasbah stands right on Rabat's Atlantic coast - time to memorize a few special terms that arise again and again on a tour of Morocco: While mosques, literally translated as 'places of prostration', serve the praying, madrassas were 'places of learning', a kind of Islamic universities. A medina - named after the city in Saudi Arabia where Mohammed had fled to from his pursuers - generally refers to an Arabic-style old town where suqs, i. e. street markets, provide a lively atmosphere. 'Ksar' means a fortified village made of rammed clay, while 'Kasbah' - translated as fortification - refers to a castle-like complex used for military purposes, housing a royal residence or just simply fortified residential homes of family clans. Such Kasbahs are found in their thousands all over Morocco, like here in Rabat. Here, the Kasbah of the Udayas - named after an Arab tribe of the same name - dominates the old quarter since the 12th century. Powerful gates lead into the interior of the former Almohads residence, where open courtyards were used for receptions. They fit harmoniously into the Andalusian gardens, which were, however, created by the French not until 1915.
Direkt am Atlantikufer von Rabat steht eine Kasbah – Zeit, sich ein paar spezielle Begriffe einzuprägen, die während einer Marokkoreise immer wieder auftauchen: Während Moscheen wörtlich übersetzt als 'Orte der Niederwerfung' dem Gebet dienen, waren Medresen 'Orte des Lernens', gleichsam islamische Hochschulen. Medina – benannt nach der Stadt in Saudi Arabien, in die Mohammed vor seinen Verfolgern geflüchtet war – bezeichnet ganz allgemein eine arabisch geprägte Altstadt, in der Suqs, d.h. Strassenmärkte für eine emsige Atmosphäre sorgen. Unter Ksar versteht man ein befestigtes Stampflehmdorf, während man mit Kasbah – übersetzt Wehrbau – burgähnliche Anlagen meint, die militärischen Zwecken dienten, einer Herrscherresidenz beherbergten oder einfach befestigte Wohnhäuser von Familienclans darstellen. Solche Kasbahs findet man zu tausenden in Marokko, auch in Rabat. Dort überragt die Kasbah des Oudaias – benannt nach einem gleichnamigen arabischen Stamm - das alte Stadtviertel seit dem 12. Jahrhundert. Mächtige Tore führen ins Innere der einstigen Almohadenresidenz, wo offene Höfe für Empfänge genutzt wurden. Sie fügen sich harmonisch in die Andalusischen Gärten, die jedoch erst von den Franzosen 1915 angelegt wurden.