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Sicán National Museum - Sican Tomb#

Sicán National Museum - Sican Tomb
Sicán National Museum - Sican Tomb, July 2010, © Gerhard Huber, under CC BY-NC 4.0 +Edu

Neben den Pyramiden sorgte vor allem ein Fund für Aufregung: das 12m tiefe Grab eines hohen Fürsten aus dem Geschlecht der Sican, die nach dem Untergang der Moche ihre Blütezeit im 10. und 11. Jahrhundert erlebten. Die Art der Bestattung gibt Rätsel auf. So lag der Fürst von Sican in embryonaler Stellung mit dem Kopf nach unten im Grab, wobei sein goldgeschmücktes Haupt vom Körper getrennt war. Ihm zur Seite lagen zwei Frauen und zwei Kinder. Dazu kamen kostbare Grabbeigaben, deren Gewicht sich auf über eine Tonne beliefen, darunter goldene 'tumis', Zeremonialmesser, die man zur Öffnung tierischer und menschlicher Opfer verwendete. Allerdings fiel bereits vor der gänzlichen Freilegung des Grabes ein Großteil der unermesslichen Goldschätze in die Hände von Grabräubern, die die Kostbarkeiten weltweit verkauften. So stammt heute der Großteil des peruanischen Goldes in den Museen der Erde nicht von den Inka sondern hier aus Batan Grande.