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Village near Ninotsminda#

Village near Ninotsminda
Village near Ninotsminda, July 2018, © Gerhard Huber, under CC BY-NC 4.0 +Edu

Im Süden Georgiens bildet der Kleine Kaukasus Khertvisi , Georgia eine natürliche Grenze zu den Nachbarländern Armenien und Aserbaidschan. Mit 150 Millionen Jahren ist er wesentlich älter als sein großer Bruder im Norden. Er fungiert gleichsam als 'Crashzone' zwischen arabischer und eurasischer Kontinentalplatte. Zusammen mit dem Ararat-Gebiet formt der Kleine Kaukasus ein ausgedehntes Hochland, reich an Vulkanen und geologisch sehr aktiv. Sein höchster Gipfel liegt in Armenien und erreicht etwas über 4000 m. Noch vor 100 Jahren lebten hier die mittlerweile ausgestorbenen kaspischen Tiger, doch persische Leoparden und Hyänen durchstreifen bis heute das wilde Bergland. Menschen siedeln seit jeher in diesem Gebiet. Sie errichteten mächtige Burgen wie in Khertvisi und Akhaltsikhe sowie faszinierende Höhlenklöster wie in Wardsia. Unsere Entdeckungsreise beginnt ganz im Süden des Landes an der Grenze zu Armenien, ein Gebiet, in das sich kaum jemals Touristen verirren. Dort ist auch der wirtschaftliche Fortschritt noch nicht angekommen. In der ärmlichen, landwirtschaftlich geprägten Gegend scheint die Zeit seit der russischen Ära stillzustehen. Schlammige Pisten führen durch einsame Dörfer , in denen die Menschen vom Torfabbau leben. Das kompakte Sediment aus vermoderten Pflanzenresten eignet sich gut als Brennmaterial und zur Verbesserung von Ackerböden.
In the South of Georgia, the Lesser Caucasus Khertvisi , Georgia forms a natural border to neighboring Armenia and Azerbaijan. With an age of 150 million years, it is much older than its big brother in the north. It functions as a 'crash zone' between the Arabian and Eurasian continental plates. Together with the Ararat area, the Lesser Caucasus forms a vast highland, rich in volcanoes. It is geologically very active. Its highest peak is in Armenia and reaches just over 4000 m. Only 100 years ago the now extinct Caspian tigers lived there, but Persian leopards and hyenas roam the wild mountain country to this day. People have always settled in this area. They built mighty castles like Khertvisi and Akhaltsikhe, as well as fascinating cave monasteries like Wardsia. Our journey of discovery begins in the very south of the country at the border to Armenia, an area which is hardly ever visited by tourists. Economic progress has not arrived there either. In the poor, agricultural area, time seems to have stood still since the Russian era. Muddy slopes lead through lonely villages where people live on peat. The compact sediment from decayed plant remains is well suited as a fuel and to improve farmland.