Palmyra#

Anlässlich eines Besuches von Kaiser Hadrian erlangte Palmyra das Mandat einer „freien Stadt“, die über das Recht verfügte, ihre Steuern selbst festzusetzen. Der Niedergang der größten Handelskonkurrentin, der legendären Nabatäerstadt Petra, steigerte den Glanz von Palmyra noch weiter. (Siehe nächstes Bild vom Scahtzhaus in Petra. Petra liegt natürlich in Jordanien, nicht in Syrien)
Im 3. Jahrhundert betrat schließlich Königin Zenobia die politische Weltbühne. Sie erkämpfte die Unabhängigkeit von Rom, zettelte einen Aufstand in Ägypten an und schon bald erstreckte sich das palmyrenische Königreich vom Nil bis weit nach Anatolien. Und Zenobia war - wie sollte es auch anders sein - die schönste Königin, die Arabien je gesehen hatte. Doch ihr Machtrausch währte nicht lange. Schon nach 6 Jahren wurde sie von Aurelian besiegt, nach Rom gebracht, wo sie angeblich als vornehme Gattin eines römischen Konsuls ihren Lebensabend verbrachte. Palmyras Blütezeit aber war zu Ende. Den finalen Todesstoß erhielt die Stadt im 10. Jahrhundert durch ein schweres Erdbeben.