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Hill of Tara#

Hill of Tara
Hill of Tara, March 2018, © Gerhard Huber, under CC BY-NC 4.0 +Edu

Nach 2500 v.d.Z. wurden die Grabanlagen nicht mehr benutzt. Vielmehr verlegte man sich auf die Errichtung von Curses und Henges, hunderte Meter große gerade oder kreisförmige Anlagen aus Erdwällen.

Der Hügel von Tara Tara, Ireland war schon in megalithischer Zeit ein Kultplatz. Aus dieser Epoche dürften auch die ringförmigen Erdwälle stammen, die nur aus der Luft gut erkennbar sind. Im 3. Jahrhundert verlegte der irische Hochkönig Cormac seine Residenz nach Tara. Historische Quellen berichten, dass sein Palast mit Gold und Edelsteinen geschmückt war. 12 Tore führten in sein Inneres. Im Herz der Anlage erstreckte sich die Banketthalle mit einer Tafel für 1000 Personen. Die legendären Festmähler folgten einer strengen Tafelordnung. In 42 getrennten Abteilungen saßen die einzelnen Berufsgruppen wie Goldschmiede, Geschichtenschreiber, Hofnarren, Baumeister, Richter und Lehrer. Ganz in der Nähe des Hochkönigs nahmen die Druiden Platz, die Priester der keltischen Religion.

Über das Verschwinden der megalithischen Kultur gibt es keine stichhaltigen Anhaltspunkte. Außer den rätselhaften Steinmonumenten erinnerte nichts mehr an diese einzigartige Kultur, als die Kelten um 300 v.d.Z. nach Irland kamen und das Wissen um die Herstellung von Eisen mitbrachten. Die traditionelle Clanstruktur der keltischen Gesellschaft führte zur Errichtung von etwa 150 Kleinkönigreichen, die die gesamte Insel überzogen. Manchmal gelang es einem Herrscher, die Macht über seine Nachbarn auszudehnen. Das brachte ihm den Titel eines 'Hochkönigs' ein. Bestärkt wurde das Hochkönigtum durch die Bedrohung der Wikinger ab dem 9. Jahrhundert. Der gemeinsame Feind ließ die keltischen Stämme näher zusammenrücken. Trotzdem gelang es keinem Hochkönig, seine Herrschaft über ganz Irland auszudehnen, auch nicht dem mächtigsten Clan von allen, der seinen Sitz in Tara hatte.

After 2500 BC the tombs were no longer used. Rather, the Stone Age man took up the construction of henges, straight or circular systems of earth ramparts, hundreds of metres in size. The hill of Tara Tara, Ireland was already a place of worship in megalithic times. The ring-shaped earth walls, recognizable easily only from the air, probably date back to this era. In the 3rd century, the Irish High King Cormac moved his residence to Tara. Historical sources report that his palace was decorated with gold and precious stones. 12 gates led into it. In the heart of the complex stood the banquet hall with a table for 1000 people. The legendary banquets followed a strict set of rules. In 42 separate compartments sat the individual professional groups such as goldsmiths, storywriters, court jesters, builders, judges and teachers. Very close to the High King, the Druids, the priests of the Celtic religion, were seated.

There is no valid clue for the disappearance of the megalithic culture. Apart from the enigmatic stone monuments nothing was still reminiscent of this unique culture when the Celts came to Ireland around 300 BC and brought with them the knowledge about the manufactoring of iron. The traditional clan structure of Celtic society led to the establishment of some 150 small kingdoms that covered the entire island. Sometimes a ruler was able to extend power over his neighbors. This earned him the title of 'High King'. From the 9th century, this social system of 'High Kings' was strengthened by the threat of the Vikings. The common enemy brought the Celtic tribes closer together. Nevertheless, no High King succeeded in extending his rule over all of Ireland, not even the most powerful clan of all residing in Tara.