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The Mdina Dungeons Museum - Masks of Shame#

The Mdina Dungeons Museum - Masks of Shame
The Mdina Dungeons Museum - Masks of Shame, March 2016, © Gerhard Huber, under CC BY 4.0

You got off lightly if you only had to wear a shame mask to be humiliated publicly. It was imposed, for example, for malicious gossip or bad behaviour. Swearing was punished with perforating the tongue. The ears were cut off in case of indolence. Thieves had their hands hacked off. In cases of violent crimes, drawing and quartering, hanging or decapitation were at choice. A special program was waiting for slaves who conspired against the powerful. After being condemned to death, they were dragged along the main streets, with the executioner tearing out pieces of meat with red-hot pincers from time to time and pouring boiling pitch into the open wounds. The population of that time did not consider these penalties to be cruel as we do today. Thanks to a Catholic brainwashing the people felt like sinners, and therefore more open to torments. The Catholic judges also referred a certain book of law which stipulated that the defendants were to be condemned only if their guilt was undeniably proven. Therefore, the wretches were tortured until a suitable confession was made.
Eine Schammaske zu tragen, um sich öffentlich demütigen zu lassen, gehörte noch zu den harmlosesten. Sie wurde beispielsweise bei böswilligem Tratsch oder schlechtem Benehmen verhängt. Fluchen bestrafte man mit dem Durchbohren der Zunge. Bei Arbeitsunwilligkeit schnitt man die Ohren ab. Diebe büßte ihre Tat durch Abhacken der Hände. Bei Gewaltverbrechen standen u.a. Vierteilung, Hängen oder Enthaupten zur Auswahl. Für Sklaven, die sich gegen die Mächtigen verschworen, wartete ein besonderes Programm. Nachdem man sie zum Tode verurteilt hatte, schleppte man sie durch die Hauptstraßen, wobei ihnen der Henker ab und zu mit glühenden Zangen Fleischstücke aus dem Leib riss und siedendes Pech in die offenen Wunden goss. Die damalige Bevölkerung empfand diese Strafen nicht in dem Maße als grausam, wie wir es heute tun. Sie war durch eine katholische Gehirnwäsche von einem tiefen Sünderbewusstsein erfüllt und daher offener für Qualen. Die katholischen Richter beriefen sich zudem auf den sogenannten Klagsspiegel. Dieser schrieb vor, dass Angeklagte nur bei unbezweifelbar bewiesener Schuld verurteilt werden durften. Daher folterte man die Unglücklichen so lange, bis man das passende Geständnis hatte.