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Vergangenheit ist immer da#

(Kultur ist also nicht das, was einem durch das Verrinnen der Zeit einfach zufällt)#

von Martin Krusche

„Verstehen wir uns? Ich hab keine Leserschaft.
Ich hab Gesprächspartner.“

(Dzevad Karahasan)

Ich nehme Kunstpraxis überaus ernst, aber ich kann mich nicht aufraffen, dabei an etwas wie Erhabenheit zu rühren, an etwas in der Art zu denken. Wenn ich es richtig verstanden hab, meint man mit dem Erhabenen einen Wohlgefallen an inneren Vorgängen, die sich entfalten, wenn man mit etwas unermeßlich Großem in Berührung kommt. Bei Immanuel Kant war es meines Wissens ohnehin nur die Natur, an deren Unvergleichlichkeit sich solche Zustände entzünden mögen. Andere werde es gerne der Kunst zuschreiben wollen, daß wir also Werke von solcher Größe kennen, die uns mit Erhabenheit in Kontakt bringen.

Wo solche Dimensionen zur Spreche kommen, haben wir in den meisten Fällen erfahrungsgemäß sehr schnell diese oder jene Priesterschaft am Hals, die solches Geschehen verwalten möchte. Das mißfällt mir und ist vielleicht einer der stärksten Gründe, die Kategorie des Erhabenen zu meiden.

Der bosnische Autor Dzevad Karahasan – (Foto: Martin Krusche)
Der bosnische Autor Dzevad Karahasan – (Foto: Martin Krusche)

Außerdem leitet sich aus meinem eigenen Lebensweg etwas ab, das mir die Begegnung mit anderen Kunstschaffenden ebenfalls bestätigt hat. Ich bin für mein Eingehen in die Kunst auf solche bedeutenden Aspekte wie Erhabenheit nicht angewiesen. Und wenn es denn sein mag, daß in diesen Zonen des Transzendenten, welche ich als Terrains der Kunst betrachte, Erhabenheit gegeben sein könnte, sie schert mich nicht.

Ich bin damit befaßt, im Alltag die Füße auf dem Boden zu halten und an der Kunstpraxis zu schätzen, daß sie mir außergewöhnliche Zugänge wie auch Erfahrungen bietet, eröffnet. Das genügt mir. Ich hab in all den Jahrzehnten noch nicht erlebt, daß sich ein dringender Bedarf ergeben hätte, mit Kolleginnen und Kollegen zu ergründen, was denn nun die Tiefe und Größe der Kunst im Sinn des Erhabenen sei. Wir haben uns immer über etwas bescheidenere Dimensionen des Geschehens verständigte, wovon selbstverständlich allerhand das Wesen magischer Handlungen hat.

Diesen magischer Handlungen sind wir verfallen, ohne daraus in menschlicher Gemeinschaft eine Sonderstellung abzuleiten. Und jene Leute, die solche Attitüden bevorzugen, sich aufgrund einschlägiger Kompetenzen über andere stellen wollen, sind mir suspekt.

Ich mißtraue Hierarchien, innerhalb derer es manchen beliebt, von oben herabzuschauen. Ich bevorzuge es, daß wir einander auf den gleichen Etagen begegnen, wo dann ohnehin bloß zählt, was jemand aufzuweisen hat und wie jemand damit umgeht. Um nun zu illustrieren, welche Auffassung von einer Künstlerexistenz für diese Online-Sektion im Kuratorium für triviale Mythen mir exemplarisch erscheint, werde ich nicht von mir erzählen. Ich lege Ihnen die Notizen aus einem Gespräch mit dem bosnischen Autor Dzevad Karahasan vor.

Er ist ein bedeutender Romancier mit der Fähigkeit zu großer Prosa, zu sehr komplexen Werken. Das ist die eine Seite, mit der man bei ihm Bekanntschaft machen kann. Er ist andrerseits sehr mit den Bedingungen und Zusammenhängen seiner wie unserer Existenz befaßt, mit diesem größeren Ganzen, in dem wir leben. Wenn man ihm darin begegnet, wird man sich mit ihm über Geschichte, Politik, soziale Fragen, Aspekte der Kunst, über so vieles auseinandersetzen können, das einen im Zuhören, Reflektieren und Antworten reichlich beschäftigt, daß man gar nicht erst dazu kommt, um sich (wie Kurt Vonnegut es ausdrückt) wie ein ungemachtes Bett zu Füßen von Erzengel Gabriel zu fühlen.

Bei all dem finde ich an Karahasan Züge, die ich auch bei alten Handwerkern entdeckt habe. So einer verschwendete keine Energie darauf, vor der Welt zu glänzen, sich in Posen aufzustellen, denn Zeit und Kraft sind ohnehin immer zu knapp, sich den Themen, Fragen und Aufgaben zu widmen, die man als Künstler findet.

Deshalb im Anschluß diese Gesprächsnotizen; um einen Eindruck zu geben, welche Art von Kunstverständnis, welche Auffassung Selbstverständnis in der Gegenwartskunst hier hohes Gewicht hat, wenn wir betonen, das wir im Kuratorium die Schnittstellen zwischen Volkskultur, Popkultur und Gegenwartskunst erkunden möchten. Das illustriere ich mit einem Bild, welches älter ist als diese Notizen. Es ist mir das liebste Foto aus mehreren Begegnungen mit Dzevad Karahasan, die über mehrere Jahre stattfanden.


"Die Kunst schützt uns vor Gleichgültigkeit,
der Mensch aber lebt, solange er nicht gleichgültig ist."

(Dzevad Karahasan)

In der Geschichtsschreibung deutet man das 19. gelegentlich als „Das lange Jahrhundert“. In dieser Sicht endete es nicht mit 1900, sondern 1919, mit dem Ersten Weltkrieg. Für Karahasan, der dieser Deutung zustimmt, ist das 20. demnach „Das kurze, das kürzeste Jahrhundert“, welches „mit dem Krieg in Bosnien 1992 endgültig zu Ende ging.“

Von diesem „kurzen Jahrhundert“ handelt im Grunde sein Buch „Berichte aus der dunklen Welt“. Karahasan hatte Sarajewo unter wachsender Bedrohung durch serbische Kräfte verlassen müssen. Man war damit befaßt gewesen, die bosnische Intelligenz auszulöschen. Er schrieb in seinem „Tagebuch der Aussiedlung“: „Das ist die niederschmetternde Wirkung dieses Krieges auf jene, die davonkommen, auf jene, die nicht verletzt oder getötet werden: sie verlieren das Vertrauen in die Realität ...“ In der Disapora schreibt er sich offenbar nach Kräften in ein Realitätsvertrauen zurück.

Sein Prosaband "Berichte aus der dunklen Welt" beginnt mit einer „Anatomie der Traurigkeit“ in einem Café in Piacenca. Von da führt er in Zeitsprüngen durch die Geschichten einiger Menschen, um die Hintergründe der europäischen Geschichte dieses „kurzen Jahrhunderts“ etwas auszuleuchten.

Der Bosnier Karahasan, ein Moslem, mit Koran und Aristoteles gleichermaßen gut vertraut, sagt selbstironisch: „Ich bin ein Balkaneser.“ Das spielt auf Ressentiments an, die er immer wieder erfährt. Das handelt aber auch von einem erheblichen Selbstbewußtsein als Europäer. Die südslawischen Völker wurden während der letzten fünf Jahrhunderte von Osmanen und Habsburgern vor allem als regionale Manövriermasse verstanden und behandelt. Der Kalte Krieg und der Untergang Jugoslawiens boten danach ein Sortiment von Stereotypen an, das auch heute noch breiten Zuspruch findet.

Karahasan: „Das Bild von mir in Deinen Augen spricht möglicherweise etwas von mir. Von Dir spricht es aber unbedingt. Notwendigerweise besagt es etwas von Dir. Nämlich: Was wir von anderen Menschen und anderen Dingen behaupten und denken, besagt sehr selten etwas von diesen Menschen und diesen Dingen, aber von uns besagt es immer etwas. Insofern ist es absolut unmöglich, mich vor den Vorurteilen anderer Menschen zu beschützen. Ehrlich gesagt, ich versuch es auch nicht. Im Gegenteil!“

Europa hat es offenbar nicht sehr lange ohne das bipolare Konzept der Feindseligkeit samt seinem Eisernen Vorhang ausgehalten. Hieß es eben noch „Kommunisten versus Christen“, so heißt es nun „Moslems versus Christen“. Karahasan: „Die Herrschaften vergessen stets, daß Harmonie eigentlich das Verhältnis zwischen zwei entgegengesetzten Haltungen ist.“ Abgesehen davon: „Es gibt keinen einheitlichen Islam. Zwischen Sunniten und Schiiten sind die Unterschiede so groß, wenn nicht noch größer, wie zwischen Protestanten und Katholiken.“ Und das sind bloß zwei der vielen Richtungen des Islam.

Simplifizierung und die medial forcierte Praxis des Banalen ergeben den Erfolg von Ansichten, in denen der Begriff „Balkan“ mit Chaos, Korruption und Mordlust assoziiert wird. Karahasan: „Es tut mir leid, wenn manche Begriffe, die in sich eine Erinnerung an eine großartige Kultur tragen, die europäische Kultur ist eine großartige, auf eine politische Dimension reduziert werden. Ohne Balkan gäbe es kein Europa. Der Balkan ist die Wiege der europäischen Kultur.“

Das wird dem Südosten in politischen Kräftespielen der Gegenwart gerne aberkannt. So heißt es etwa exemplarisch im Kapitel 5 des Programmes der FPÖ unter Christentum -- Fundament Europas: „Die europäische Zivilisation hat ihre ältesten Wurzeln in der Antike.“ Man beruft sich auf solche „Werte“ und polemisiert gegen Menschen vom Balkan, gegen Muslime, gegen „Fremde“.

Karahasan: „Selbstverständlich. Wie alle Ungebildeten. Herr Strache ist eben ein erfolgloser Student von irgendetwas. Und Herr Strache hat sein gutes Recht auf seine Ängste, auf seine Vorurteile, er hat auch das Recht auf Feindbilder, die es ihm leichter machen, mit eigenen Komplexen, Niederlagen, Ängsten irgendwie zurecht zu kommen.“ Der selbstbewußte Einschub des Europäers Karahasan lautet dazu: „Meine Herrschaften, es tut mir leid, aber Platon war ein Balkaneser. Sokrates auch. Aristoteles, auf den sie sich stets berufen, seit Thomas von Aquin ihn ihnen erklärt hat, der war ein Angestellter am balkaneser Hof der Mazedonier.“ Thomas von Aquin hätte ohne die Leidenschaft und das Werk von Ibn Ruschd (Averroes) wohl nie von Aristoteles erfahren. Viele Texte der griechischen Philosophie sind durch Rückübersetzungen aus islamischen Kulturen wieder nach Europa gekommen, nachdem man sie hier verloren hatte. Wozu eigentlich die permanente Komplexitätsreduktion? Wozu die Polemiken?

Karahasan: „Solange in einer Gesellschaft Strache und seine Gefolgsleute bis 15 % der Stimmen bekommen, ist die Welt vollkommen in Ordnung.“ In jede Gesellschaft müsse es bis 15 % Menschen geben, die eigene Probleme „irgendwie durch Feindbilder zu artikulieren versuchen“, meint der Autor.

Karahasan räumt ein: „Es stört mich nicht im geringsten, wenn Herr Strache, ein Lastwagenfahrer, ein Unteroffizier, ein Kellner nach Vereinfachungen greifen, sich die Welt zu erklären. Du bist Feind, er ist Freund. Sie ist Frau, sie ist eine Heilige, sie ist eine Hure. Die Welt ist Gott sei Dank einfach, ist meinem Verstand angepaßt. Aber wenn die Intellektuellen, wenn die ‚Werteproduzenten’, wenn die Leute, die Wertbegriffe, Wertvorstellungen schaffen, wenn Deutungseliten nach Vereinfachungen greifen, ist der Teufel los.“ Er bekräftigt: „Nichts ist so einfach, wie manche es gerne hätten. Und ich sage bloß, Vereinfachungen sind das Gefährlichste, was es überhaupt geben kann.“

Karahasan sieht bei den „Werteproduzenten“ eine maßgebliche Rolle und Verantwortung. Das macht er am Beispiel des Untergangs Jugoslawiens deutlich: „Die Kriege auf dem Balkan sind vorab geschrieben worden.“ Er betont ein bemerkenswertes Faktum: „Genosse Tito war der größte ‚Sohn unserer Völker und Völkerschaften’. So wurde er stets bezeichnet.“ Aus dem einzelnen und leitenden „sin svih nasih naroda i narodnosti“ wurde ein Grüppchen von „ocevi nacije“: Väter der Nation. Der Autor merkt ironisch an: „Seit uns Freiheit und Demokratie überfallen haben, hat ein jedes Volk auf dem Balkan einen Vater der Nation.“ Tudjman in Kroatien‚ Dobrica Cosic in Serbien, Alija Izetbegovic in Bosnien...

Karahasan: „Der Unterschied zwischen einem Vater und einem Sohn in einer patriarchalen Gesellschaft ist gewaltig. Wir sagen, die Herrschaften haben mit der Geschichte, mit der Zeit schlechthin, Liebe gemacht, und die Völker wurden geboren. Das ist etwas äußerst Merkwürdiges, mein Lieber. Das zeugt von unserer Entdemokratisierung. Der Genosse Tito war immerhin noch ein Mensch.“ Doch dann begann dieses „Titanen-Geschäft“ mit dem „Gebären“ von Völkern und Nationen. Das ist aber nicht „Der Balkan“, auf dem solche Merkwürdigkeiten entwickelt worden wären, das ist „Europa“ seit Napoleon. „Die zweite Winzigkeit, auf die ich Dich aufmerksam machen möchte, ist, daß diese Herrschaften bis zum Jahre 1966 sehr treue kommunistische Funktionäre waren.“ Da sind sie also selber noch Söhne gewesen.

Karahasan sagt: „Tudjman war der Lieblingsgeneral von Tito. Dobrica Cosic war ein Lieblingsbeamter des serbischen Polizeiministers. Als Tito sie entmachtet hatte, sind sie quasi Dissidenten, Nationalisten und so weiter geworden. Sie haben eben die Kriege auch geschrieben. Man muß bloß die Texte von ihnen lesen. Man muß Aussagen in Interviews lesen. Die Kriege auf dem Balkan sind geschrieben worden. Danach wurden sie bloß in der Wirklichkeit ausgeführt.“

Es wäre natürlich Unfug, eine besondere Feindseligkeit oder Grausamkeit der Südslawen zu behaupten. Karahasan betont: „Die ganze Zeit des Krieges gab es viele Beispiele, die genau das Gegenteil beweisen. Viele Serben haben ihr eigenes Leben riskiert, um muslimischen oder bosniakischen Nachbarn zu helfen. Viele Kroaten haben ihr Leben und Hab und Gut riskiert, um bosniakische Nachbarn irgendwie zu beschützen. Und umgekehrt. Es geht darum, daß eine gute Information keine Zeitungsnachricht ist. Man redet nicht darüber. Gute Beispiele würden uns zwingen nachzudenken. Zu analysieren, zu überlegen, eigene Vorurteile, gestaltete Bilder in Frage zu stellen.“

Europatag 2011, von links: Publizist Peter Wolf (†), Autor Martin Krusche, Regisseurin Anna Badora und Autor Dzevad Karahasan (Foto: Foto Frankl Landespressedienst, Creative Commons)
Europatag 2011, von links: Publizist Peter Wolf (†), Autor Martin Krusche, Regisseurin Anna Badora und Autor Dzevad Karahasan (Foto: Foto Frankl Landespressedienst, Creative Commons)

Er lacht, als er sagt: „Die ganze Zeit des Krieges auf dem Balkan habe ich in Belgrad viel mehr Freunde gehabt als Miloševic.“ Der Autor prangert „die Praxis der Fälschung, die Herrschaft der Vorurteile, diese Selbstzufriedenheit“ an. Eine Stelle im „Tagebuch der Aussiedlung“ lautet: „Die Menschen haben uns den Rücken gekehrt, das Glück hat uns verlassen, diese Welt hat sich von uns losgesagt. Allein unser Auftrag hat uns noch nicht verlassen, noch schützt uns das, was wir lernen, und das Handwerk, dem wir dienen. Die Kunst schützt uns vor Gleichgültigkeit, der Mensch aber lebt, solange er nicht gleichgültig ist.“

Das bekräftigt Karahasan in unserem Gespräch. „Vergangenheit ist immer da. Es sei denn, du hast sie wirklich kritisch verstanden und hast sie artikuliert zu einem Bestandteil deiner Tradition und Kultur gemacht.“ Kultur ist also nicht das, was einem durch das Verrinnen der Zeit einfach zufällt, sondern ergibt sich aus einem vorsätzlichen Tun, aus der Auseinandersetzung mit dem, was geschehen ist, frage ich nach. „In unserer Zeit wird Kultur auf Zivilisation reduziert. Also Juristerei und Bequemlichkeit. Aber das ist eine verdammte Fälschung. Kultur ist am wenigsten das.“

Er greift zu einem Bild, das sich vielleicht auch aus der Konvention schöpft, daß Hunde in islamischen Kulturen sehr negativ konnotiert sind. „Auch ein Hund kann sehr bequem leben, kennt die juristischen Regeln des Benehmens, benimmt sich anständig, solange er es tun muß. Und auch er achtet die Wünsche seines Herrchens.“ Dagegen: „Die Kultur ist vor allem und mehr als alles eine Ausdehnung des menschlichen Wesens in der Zeit. Eine Auseinandersetzung des Menschen mit der Vergangenheit, mit der Gegenwart und mit der Zukunft.“ Anders ausgedrückt: „Kultur, das heißt glauben, das heißt Erde bearbeiten, das heißt die Toten begraben. Also Kultur ist unzertrennlich durch Zeit mit unserem Verhältnis zum Tod verbunden. Am wenigsten ist Kultur eine Kunst bequem zu wohnen. Oder bequem seinem Nächsten aus dem Wege zu gehen. Quatsch! Ich behaupte, daß es heutzutage bei uns immer weniger Kultur gibt, weil die Pseudokulturindustrie daran arbeitet, unsere Zeitvorstellung auf jetzt zu reduzieren.“

Zu den Bedingungen einer Massenkultur stellt er sich selbst in Kontrast: „Als Journalist mußt Du eine Leserschaft ansprechen. Als Schriftsteller einen einzelnen Menschen. Meine Aufgabe liegt darin, daß ich Dich in Deiner absoluten Einmaligkeit, Unwiederholbarkeit, irgendwie berühre und anspreche. Verstehen wir uns? Ich hab keine Leserschaft. Ich hab Gesprächspartner.“

Das „Tagebuch der Aussiedlung“ kam 1993 heraus. Das Buch „Berichte aus der dunklen Welt“ erschien im Jahr 2007, aus dem auch diese Gesprächsnotizen stammen.